Kästle-Ski: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Kästle-Ski''' verlegte im August 2012 seine Zentrale von Wels nach [[Salzburg]]-[[Kasern]] ins [[Gusswerk]].
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'''Kästle-Ski''' verlegte im August 2012 seine Zentrale von Wels nach Salzburg-[[Kasern]] ins [[Gusswerk]].
  
 
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Gefertigt wur­den die ersten Paar Kästle-Ski 1924 von   Wagnermeister Anton Kästle im Vorarlberger Hohen­ems. Ihre Hochblüte erlebte   die Marke mit Rennläufern wie To­ni Sailer in den [[1950er]]- und Pir­min  Zurbriggen in den [[1980er­]]-Jahren. Nachdem sie 1999/2000 vom Markt verschwunden   war, wurde die Marke von neuen Ei­gentümern 2007 in Wels wie­derbelebt.  
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Gefertigt wurden die ersten Paar Kästle-Ski 1924 von Wagnermeister Anton Kästle im [[Vorarlberg]]er [[Hohenems]]. Ihre Hochblüte erlebte die Marke mit Rennläufern wie Toni Sailer in den [[1950er]]- und Pirmin Zurbriggen in den [[1980er]]-Jahren. Nachdem sie 1999/2000 vom Markt verschwunden war, wurde die Marke von neuen Ei­gentümern 2007 in Wels wiederbelebt.
  
 
== Nach Salzburg ==
 
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Mit August 2012 hat Geschäftsführer Siegfried Rumpfhuber nun die Firmen­zentrale ins   Gusswerk-Areal in Salzburg- Kasern verlegt. Grün­de dafür nennt er mehrere: "''80 Prozent unserer 300 heimi­schen Fachhandelspartner sind in   Westösterreich. Mit der Übersiedlung rücken wir noch ein Stück näher an sie   heran. Auch der unmittelbare Kontakt zu wichtigen Dienstleistern, die sich   großteils in Salzburg befinden, war für uns aus­schlaggebend.''" Außerdem   ver­weist er auf das Umfeld ande­rer Marken aus der Mode-, Sport- und   Lifestyleszene, die im Gusswerk angesiedelt sind.  
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Mit August 2012 hat Geschäftsführer Siegfried Rumpfhuber nun die Firmenzentrale ins Gusswerk-Areal in Salzburg-Kasern verlegt. Gründe dafür nennt er mehrere: "''80 Prozent unserer 300 heimischen Fachhandelspartner sind in Westösterreich. Mit der Übersiedlung rücken wir noch ein Stück näher an sie heran. Auch der unmittelbare Kontakt zu wichtigen Dienstleistern, die sich großteils in Salzburg befinden, war für uns ausschlaggebend.''" Außerdem verweist er auf das Umfeld anderer Marken aus der Mode-, Sport- und Lifestyleszene, die im Gusswerk angesiedelt sind.
 
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Die gesamt 14   Kästle-Mitar­beiter in Kasern haben 400 m" an Büroflächen bezogen - die teilweise auch als Schau- und   Entwicklungsräume genutzt werden. Der zweite Teil der Entwicklungsabteilung sowie   Kundenservice und Logistik­zentrum bleiben in Wels.  
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Die gesamt 14 Kästle-Mitarbeiter in Kasern haben 400 m" an Büroflächen bezogen die teilweise auch als Schau- und Entwicklungsräume genutzt werden. Der zweite Teil der Entwicklungsabteilung sowie Kundenservice und Logistikzentrum bleiben in Wels.
 
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Geändert hat   sich schon mit Jahresbeginn 2012 auch die Ei­gentümerstruktur: [[KTM]]-Mitei­gentümer  Rudolf Knünz hat die Anteile seines Partners Stefan Pierer übernommen und   hält nun 82 Prozent an Kästle. Die restlichen 18 Prozent teilt sich   Rumpfhuber mit Alexander Lotschak und Oliver Binder ­die alle drei selbst   ehemalige Skirennläufer sind.  
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Geändert hat sich schon mit Jahresbeginn 2012 auch die Eigentümerstruktur: [[KTM]]-Miteigentümer Rudolf Knünz hat die Anteile seines Partners Stefan Pierer übernommen und hält nun 82 Prozent an Kästle. Die restlichen 18 Prozent teilt sich Rumpfhuber mit Alexander Lotschak und Oliver Binder – die alle drei selbst ehemalige Skirennläufer sind.
 
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Das Konzept   hinter der Mar­ke Kästle, die sich seit 2007 auf Premiumski für Freerider spe­zialisiert  hat, beschreibt Ent­wicklungs chef Oliver Binder so: "''Wir betreuen jeden   Fach­händler einzeln. Und bei uns sitzen Entwickler und Eigentü­mer in einem   Haus und testen selbst die Ski.''" Produziert   werden die 17 000 Paar Ski für die Saison 2012/13 bei Head in Kennelbach   (Vorarlberg). Binder: "''In den nächsten zwei Jahren peilen wir die   20 000-Stück-Marke an.''" Meistverkauftes Produkt ist der MX 88, der mit   Bindung rund 1.000 Euro kostet. Als Umsatzziel für die nächsten   Jahre nennt Binder eine Größenord­nung von sieben bis acht Millio­nen Euro.   Auch beim Ergebnis verweist Binder noch auf die Wachstumsphase der Firma: "''Die   schwarze Null soll sich spätestens 2014 ausgehen.''" Den Weg   dorthin soll ein neuer Trend ebnen, hofft Bin­der: "''Kästle ist   Wegbereiter für den Übergang von Tourenge­hen und Freeriden - weil es im­mer  mehr Tourengeher gibt, die neben dem Aufstieg auch die gepflegte Abfahrt und   das dafür nötige Equipment schätzen.''"  
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Das Konzept hinter der Marke Kästle, die sich seit 2007 auf Premiumski für Freerider spezialisiert hat, beschreibt Entwicklungschef Oliver Binder so: "''Wir betreuen jeden Fachhändler einzeln. Und bei uns sitzen Entwickler und Eigentümer in einem Haus und testen selbst die Ski.''" Produziert werden die 17 000 Paar Ski für die Saison 2012/13 bei Head in Kennelbach (Vorarlberg). Binder: "''In den nächsten zwei Jahren peilen wir die 20 000-Stück-Marke an.''" Meistverkauftes Produkt ist der MX 88, der mit Bindung rund 1.000 Euro kostet. Als Umsatzziel für die nächsten Jahre nennt Binder eine Größenordnung von sieben bis acht Millionen Euro. Auch beim Ergebnis verweist Binder noch auf die Wachstumsphase der Firma: "''Die schwarze Null soll sich spätestens 2014 ausgehen.''" Den Weg dorthin soll ein neuer Trend ebnen, hofft Binder: "''Kästle ist Wegbereiter für den Übergang von Tourengehen und Freeriden weil es immer mehr Tourengeher gibt, die neben dem Aufstieg auch die gepflegte Abfahrt und das dafür nötige Equipment schätzen.''"
  
 
== Quelle ==
 
== Quelle ==

Aktuelle Version vom 15. Juni 2023, 07:23 Uhr

Kästle-Ski verlegte im August 2012 seine Zentrale von Wels nach Salzburg-Kasern ins Gusswerk.

Geschichte

Gefertigt wurden die ersten Paar Kästle-Ski 1924 von Wagnermeister Anton Kästle im Vorarlberger Hohenems. Ihre Hochblüte erlebte die Marke mit Rennläufern wie Toni Sailer in den 1950er- und Pirmin Zurbriggen in den 1980er-Jahren. Nachdem sie 1999/2000 vom Markt verschwunden war, wurde die Marke von neuen Ei­gentümern 2007 in Wels wiederbelebt.

Nach Salzburg

Mit August 2012 hat Geschäftsführer Siegfried Rumpfhuber nun die Firmenzentrale ins Gusswerk-Areal in Salzburg-Kasern verlegt. Gründe dafür nennt er mehrere: "80 Prozent unserer 300 heimischen Fachhandelspartner sind in Westösterreich. Mit der Übersiedlung rücken wir noch ein Stück näher an sie heran. Auch der unmittelbare Kontakt zu wichtigen Dienstleistern, die sich großteils in Salzburg befinden, war für uns ausschlaggebend." Außerdem verweist er auf das Umfeld anderer Marken aus der Mode-, Sport- und Lifestyleszene, die im Gusswerk angesiedelt sind.

Die gesamt 14 Kästle-Mitarbeiter in Kasern haben 400 m" an Büroflächen bezogen – die teilweise auch als Schau- und Entwicklungsräume genutzt werden. Der zweite Teil der Entwicklungsabteilung sowie Kundenservice und Logistikzentrum bleiben in Wels.

Geändert hat sich schon mit Jahresbeginn 2012 auch die Eigentümerstruktur: KTM-Miteigentümer Rudolf Knünz hat die Anteile seines Partners Stefan Pierer übernommen und hält nun 82 Prozent an Kästle. Die restlichen 18 Prozent teilt sich Rumpfhuber mit Alexander Lotschak und Oliver Binder – die alle drei selbst ehemalige Skirennläufer sind.

Das Konzept hinter der Marke Kästle, die sich seit 2007 auf Premiumski für Freerider spezialisiert hat, beschreibt Entwicklungschef Oliver Binder so: "Wir betreuen jeden Fachhändler einzeln. Und bei uns sitzen Entwickler und Eigentümer in einem Haus und testen selbst die Ski." Produziert werden die 17 000 Paar Ski für die Saison 2012/13 bei Head in Kennelbach (Vorarlberg). Binder: "In den nächsten zwei Jahren peilen wir die 20 000-Stück-Marke an." Meistverkauftes Produkt ist der MX 88, der mit Bindung rund 1.000 Euro kostet. Als Umsatzziel für die nächsten Jahre nennt Binder eine Größenordnung von sieben bis acht Millionen Euro. Auch beim Ergebnis verweist Binder noch auf die Wachstumsphase der Firma: "Die schwarze Null soll sich spätestens 2014 ausgehen." Den Weg dorthin soll ein neuer Trend ebnen, hofft Binder: "Kästle ist Wegbereiter für den Übergang von Tourengehen und Freeriden – weil es immer mehr Tourengeher gibt, die neben dem Aufstieg auch die gepflegte Abfahrt und das dafür nötige Equipment schätzen."

Quelle