"Kleines Konzert" von Georg Trakl: Unterschied zwischen den Versionen

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'''"Kleines Konzert"''' ist ein Gedicht von [[Georg Trakl]] (* 1887 in der Stadt Salzburg; † 1914 in Krakau, [[Galizien]]).
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'''"Kleines Konzert"''' ist ein Gedicht von [[Georg Trakl]] (* 1887 in der Stadt Salzburg; † 1914 in Krakau, [[Galizien]]), das auf einer [[Gedenktafel]] in der [[Altstadt]] von [[Stadt Salzburg|Salzburg]] zu sehen ist.
  
 
== Das Gedicht als Marmortafel ==
 
== Das Gedicht als Marmortafel ==
 
Als Schüler des k.k. [[Geschichte des Benediktiner-, Staats- und Akademischen Gymnasiums|Staatsgymnasiums]] in den Gebäuden der [[Alten Universität]] war Georg Trakl beim [[Furtwänglergarten]] - zu seiner Zeit war es der [[Botanischer Garten|Botanische Garten]] - ein- und ausgegangen. Nun erinnert eine [[Marmor]]tafel beim Arkadeneingang der Alten Universität an den Dichter. Bedruckt ist sie mit dem Werk "Kleines Konzert" aus [[1912]]. Die Zeilen sind inspiriert von der Kunsttheorie des Malers Wassily Kandinskys. So schreibt Trakl darin von einem "Rot, das traumhaft dich erschüttert" und "gelben Feldern."  
 
Als Schüler des k.k. [[Geschichte des Benediktiner-, Staats- und Akademischen Gymnasiums|Staatsgymnasiums]] in den Gebäuden der [[Alten Universität]] war Georg Trakl beim [[Furtwänglergarten]] - zu seiner Zeit war es der [[Botanischer Garten|Botanische Garten]] - ein- und ausgegangen. Nun erinnert eine [[Marmor]]tafel beim Arkadeneingang der Alten Universität an den Dichter. Bedruckt ist sie mit dem Werk "Kleines Konzert" aus [[1912]]. Die Zeilen sind inspiriert von der Kunsttheorie des Malers Wassily Kandinskys. So schreibt Trakl darin von einem "Rot, das traumhaft dich erschüttert" und "gelben Feldern."  
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"Kleines Konzert", entstanden 1912, zeigt Trakls künstlerische Offenheit gegenüber anderen Ausdrucksformen. Inspiriert von der Kunsttheorie des Malers Wassily Kandinsky verknüpfte Trakl in diesem Text Farbe und Stimmung, Klang und Gefühl. Das Gedicht folgt einem Farbspektrum von warmen zu kühlen Tönen – eine poetische Darstellung seelischer Zustände.
  
 
Am [[7. April]] [[2025]] wurde diese zehnte Trakl-Tafel in der Stadt Salzburg von [[SPÖ]]-[[Stadträtin]] [[Andrea Brandner]], [[Sabine Veits-Falk]] ([[Salzburger Stadtarchiv|Stadtarchiv]]) und [[Hans Weichselbaum]] ([[Georg Trakl Forschungs- und Gedenkstätte]]) enthüllt.  
 
Am [[7. April]] [[2025]] wurde diese zehnte Trakl-Tafel in der Stadt Salzburg von [[SPÖ]]-[[Stadträtin]] [[Andrea Brandner]], [[Sabine Veits-Falk]] ([[Salzburger Stadtarchiv|Stadtarchiv]]) und [[Hans Weichselbaum]] ([[Georg Trakl Forschungs- und Gedenkstätte]]) enthüllt.  
  
Seit [[1985]] werden Tafeln mit Trakl-Gedichten an Orten in Salzburg angebracht, die prägend für den Dichter waren. 21 Jahre seines Lebens verbrachte Trakl in Salzburg, bevor er zunächst nach [[Wien]] ging und 1914 nach Galizien zum Kriegsdienst zog. Im selben Jahr starb er mit 27 Jahren an einer Überdosis Kokain.
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== Quellen ==
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* [https://www.sn.at/salzburg/chronik/ein-kleines-konzert-georg-trakl-stadt-salzburg-176481280 www.sn.at], "[[Salzburger Nachrichten]]", Ausgabe vom 7. April 2025
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* [https://www.stadt-salzburg.at/presseaussendungen-2025/neue-trakl-tafel-im-furtwaenglerpark-enthuellt www.stadt-salzburg.at/presseaussendungen], 7. April 2025: "Neue Trakl-Tafel im Furtwänglerpark enthüllt"
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* [https://www.kulturvereinigung.com/de/Trakl/Gedichttafeln www.kulturvereinigung.com], Gedichttafeln
  
== Trakl-Tafeln in Salzburg erinnern an das Leben des Dichters ==
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{{Gedenktafeln für Georg Trakl}}
 
 
Weitere Gedichttafeln finden sich am [[Waagplatz]], wo Trakl 1887 geboren wurde, in der [[Linzer Gasse]], wo er in der [[Engel-Apotheke]] lernte, an der [[Evangelische Christuskirche Stadt Salzburg|evangelischen Christuskirche]], wo er konfirmiert wurde. Das Gedicht "Am Mönchsberg" erinnert an seine Spaziergänge auf den [[Mönchsberg|Stadtberg]]. Das "Naturtheater" ist passenderweise im [[Heckentheater]] im [[Mirabellgarten]] zu finden, ebenso an einer Mauer das Gedicht "Musik im Mirabell". Und es gibt Tafeln in der [[Elisabeth-Vorstadt]], im [[Petersfriedhof]] und in [[Hellbrunn]]. Außerdem ist das Gedicht "Anif" bei der [[Anif]]er Gemeindebibliothek zu lesen.
 
 
 
== Quelle ==
 
* [https://www.sn.at/salzburg/chronik/ein-kleines-konzert-georg-trakl-stadt-salzburg-176481280 www.sn.at], "[[Salzburger Nachrichten]]", Ausgabe vom 7. April 2025
 
  
 
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]

Aktuelle Version vom 10. April 2025, 09:21 Uhr

"Kleines Konzert" ist ein Gedicht von Georg Trakl (* 1887 in der Stadt Salzburg; † 1914 in Krakau, Galizien), das auf einer Gedenktafel in der Altstadt von Salzburg zu sehen ist.

Das Gedicht als Marmortafel

Als Schüler des k.k. Staatsgymnasiums in den Gebäuden der Alten Universität war Georg Trakl beim Furtwänglergarten - zu seiner Zeit war es der Botanische Garten - ein- und ausgegangen. Nun erinnert eine Marmortafel beim Arkadeneingang der Alten Universität an den Dichter. Bedruckt ist sie mit dem Werk "Kleines Konzert" aus 1912. Die Zeilen sind inspiriert von der Kunsttheorie des Malers Wassily Kandinskys. So schreibt Trakl darin von einem "Rot, das traumhaft dich erschüttert" und "gelben Feldern."

"Kleines Konzert", entstanden 1912, zeigt Trakls künstlerische Offenheit gegenüber anderen Ausdrucksformen. Inspiriert von der Kunsttheorie des Malers Wassily Kandinsky verknüpfte Trakl in diesem Text Farbe und Stimmung, Klang und Gefühl. Das Gedicht folgt einem Farbspektrum von warmen zu kühlen Tönen – eine poetische Darstellung seelischer Zustände.

Am 7. April 2025 wurde diese zehnte Trakl-Tafel in der Stadt Salzburg von SPÖ-Stadträtin Andrea Brandner, Sabine Veits-Falk (Stadtarchiv) und Hans Weichselbaum (Georg Trakl Forschungs- und Gedenkstätte) enthüllt.

Quellen

Gedenktafeln für Georg Trakl