Mariensäule von Johann Weyringer: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Mariensäule ''' ist eine Plastik an der ''[[Via Sacra (Weyringer)|Via Sacra]]'' im [[Skulpturengarten Weyringer]] des Künstlers [[Johann Weyringer]] in der [[Flachgau]]er Stadt [[Neumarkt am Wallersee]].
Die '''Mariensäule ''' ist eine Plastik an der ''[[Via Sacra (Weyringer)|Via Sacra]]'' im [[Skulpturengarten Weyringer]] des Künstlers [[Johann Weyringer]] in der [[Flachgau]]er Stadt [[Neumarkt am Wallersee]].


== Geschichte  ==
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[[Datei:Mariensäule von Johann Weyringer 02.jpg|thumb|Die Spitze der Mariensäule.]]
Die Feldmesse mit der Madonnensegnung am [[4. Mai]] [[2018]] feierte [[Erzbischof]] Dr. [[Franz Lackner (Erzbischof)|Franz Lackner]] OFM mit den Konzelebranten Bischofsvikar Stadtpfarrer Dr. [[Gottfried Laireiter]], Hochschulpfarrer Rektor Dr. [[Michael Max]] sowie den Brüdern des Künstlers, Militäroberkurat Pfarrer [[Richard Weyringer]] und Diakon [[Andreas Weyringer]]. Im Anschluss sprach der Neumarkter [[Bürgermeister der Stadt Neumarkt am Wallersee|Bürgermeister]] Dipl.-Ing. [[Adolf Rieger|Adi Rieger]] über den Künstler Johann Weyringer, dem am [[17. Juni]] [[2017]] in Rom die [[Ehrenbürger der Stadt Neumarkt am Wallersee|Ehrenbürgerschaft]] von Neumarkt am Wallersee verliehen worden war.  
Die Feldmesse mit der Madonnensegnung am [[4. Mai]] [[2018]] feierte [[Erzbischof]] Dr. [[Franz Lackner (Erzbischof)|Franz Lackner]] OFM mit den Konzelebranten Bischofsvikar Stadtpfarrer Dr. [[Gottfried Laireiter]], Hochschulpfarrer Rektor Dr. [[Michael Max]] sowie den Brüdern des Künstlers, Militäroberkurat Pfarrer [[Richard Weyringer]] und Diakon [[Andreas Weyringer]]. Im Anschluss sprach der Neumarkter [[Bürgermeister der Stadt Neumarkt am Wallersee|Bürgermeister]] Dipl.-Ing. [[Adolf Rieger|Adi Rieger]] über den Künstler Johann Weyringer, dem am [[17. Juni]] [[2017]] in Rom die [[Ehrenbürger der Stadt Neumarkt am Wallersee|Ehrenbürgerschaft]] von Neumarkt am Wallersee verliehen worden war.  
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Dipl.-Ing. Ernst Spitzbart, Geschäftsführer UPM-Austria (Papiererzeugung in Laakirchen in [[Oberösterreich]]), erzählte über die Entstehung der Säule. Im Jahr 2000 stellte Weyringer im Papiermachermuseum Steyrermühl in Laakirchen aus. Die dort lagernde, ausrangierte Papierwalze aus Granit stach dem Künstler sofort ins Auge. Ernst Spitzbart organisierte daraufhin für Weyringer noch weitere ausrangierte Walzen aus Papiererzeugungsunternehmen in ganz Europa. Mittlerweile besitzt Weyringer sieben solche Walzen. Jede wiegt etwa 25 Tonnen und repräsentiert einen Wert zwischen 150.000 und 200.000 Euro.
Dipl.-Ing. Ernst Spitzbart, Geschäftsführer UPM-Austria (Papiererzeugung in Laakirchen in [[Oberösterreich]]), erzählte über die Entstehung der Säule. Im Jahr 2000 stellte Weyringer im Papiermachermuseum Steyrermühl in Laakirchen aus. Die dort lagernde, ausrangierte Papierwalze aus Granit stach dem Künstler sofort ins Auge. Ernst Spitzbart organisierte daraufhin für Weyringer noch weitere ausrangierte Walzen aus Papiererzeugungsunternehmen in ganz Europa. Mittlerweile besitzt Weyringer sieben solche Walzen. Jede wiegt etwa 25 Tonnen und repräsentiert einen Wert zwischen 150.000 und 200.000 Euro.


Die musikalische Übergabe der Granitwalze aus der Papiererzeugung von der Industrie an die Kunst als Säule für die Madonna symbolisch-musikalisch erfolgte durch die Werkskapelle der Papierfabrik Steyrermühl an die [[Trachtenmusikkapelle Neumarkt am Wallersee]].
Die musikalische Übergabe der Granitwalze aus der Papiererzeugung von der Industrie an die Kunst als Säule für die Madonna symbolisch-musikalisch erfolgte durch die Werkskapelle der Papierfabrik Steyrermühl an die [[Trachtenmusikkapelle Neumarkt am Wallersee]].
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Johann Weyringer: "Die unbefleckte Gottesmutter – ohne Makel – ist von jeder Erbsünde befreit. Die Schlange, deren Kopf sie zertritt, ist das Symbol der Sünde. Die Weltkugel symbolisiert, dass durch sie der ganzen Welt das Heil geschenkt wird. Der Sternenkranz um das Haupt und die Mondsichel unter ihren Füßen gelten als die apokalyptische Zeichen."
Johann Weyringer: "Die unbefleckte Gottesmutter – ohne Makel – ist von jeder Erbsünde befreit. Die Schlange, deren Kopf sie zertritt, ist das Symbol der Sünde. Die Weltkugel symbolisiert, dass durch sie der ganzen Welt das Heil geschenkt wird. Der Sternenkranz um das Haupt und die Mondsichel unter ihren Füßen gelten als die apokalyptische Zeichen."
== Bilder-Weblink ==
*  [https://peterkrackowizer.zenfolio.com/p788861602 peterkrackowizer.zenfolio.com], Bilder von der Segnung am 4. Mai 2018


== Bilder ==
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== Quellen ==
== Quellen ==
* {{Quelle SN|5. Mai 2018}}
* {{Quelle SN|5. Mai 2018}}

Aktuelle Version vom 7. April 2025, 11:42 Uhr

Die Spitze der Mariensäule.

Die Mariensäule ist eine Plastik an der Via Sacra im Skulpturengarten Weyringer des Künstlers Johann Weyringer in der Flachgauer Stadt Neumarkt am Wallersee.

Geschichte

Die Spitze der Mariensäule.

Die Feldmesse mit der Madonnensegnung am 4. Mai 2018 feierte Erzbischof Dr. Franz Lackner OFM mit den Konzelebranten Bischofsvikar Stadtpfarrer Dr. Gottfried Laireiter, Hochschulpfarrer Rektor Dr. Michael Max sowie den Brüdern des Künstlers, Militäroberkurat Pfarrer Richard Weyringer und Diakon Andreas Weyringer. Im Anschluss sprach der Neumarkter Bürgermeister Dipl.-Ing. Adi Rieger über den Künstler Johann Weyringer, dem am 17. Juni 2017 in Rom die Ehrenbürgerschaft von Neumarkt am Wallersee verliehen worden war.

Über die Mariensäule von Johann Weyringer.

Dipl.-Ing. Ernst Spitzbart, Geschäftsführer UPM-Austria (Papiererzeugung in Laakirchen in Oberösterreich), erzählte über die Entstehung der Säule. Im Jahr 2000 stellte Weyringer im Papiermachermuseum Steyrermühl in Laakirchen aus. Die dort lagernde, ausrangierte Papierwalze aus Granit stach dem Künstler sofort ins Auge. Ernst Spitzbart organisierte daraufhin für Weyringer noch weitere ausrangierte Walzen aus Papiererzeugungsunternehmen in ganz Europa. Mittlerweile besitzt Weyringer sieben solche Walzen. Jede wiegt etwa 25 Tonnen und repräsentiert einen Wert zwischen 150.000 und 200.000 Euro.


Die musikalische Übergabe der Granitwalze aus der Papiererzeugung von der Industrie an die Kunst als Säule für die Madonna symbolisch-musikalisch erfolgte durch die Werkskapelle der Papierfabrik Steyrermühl an die Trachtenmusikkapelle Neumarkt am Wallersee.

Beschreibung

Die Mariensäule hat eine Gesamthöhe von 10,21 m. Auf der Spitze der Granitwalze steht die Figur der Maria Immaculata in Bronze (2017–2018 entstanden). Die Säule hat einen Durchmesser von 1,40 Meter, die Madonna ist 4,4 m hoch und hat ein Gewicht von 775 kg.

Johann Weyringer: "Die unbefleckte Gottesmutter – ohne Makel – ist von jeder Erbsünde befreit. Die Schlange, deren Kopf sie zertritt, ist das Symbol der Sünde. Die Weltkugel symbolisiert, dass durch sie der ganzen Welt das Heil geschenkt wird. Der Sternenkranz um das Haupt und die Mondsichel unter ihren Füßen gelten als die apokalyptische Zeichen."

Bilder

 Mariensäule von Johann Weyringer – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Quellen