Johann Schatteiner: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Zunächst war Schatteiner von 1959 bis 1994 in der [[Saline Hallein]] auf der [[Pernerinsel]] tätig. Dann wechselte er ins Salzbergwerk Hallein-Dürrnberg, wo er es nach dem Abschluss der Bergschule Leoben bis zum | + | Zunächst war Schatteiner von 1959 bis 1994 in der [[Saline Hallein]] auf der [[Pernerinsel]] tätig. Dann wechselte er ins Salzbergwerk Hallein-Dürrnberg, wo er es nach dem Abschluss der Bergschule Leoben bis zum "Markscheider" brachte. |
| − | Neben der Familie, der Landwirtschaft und dem Beruf beschäftigte sich Schatteiner zeit seines Lebens mit Geschichte und Dokumentation. Er ist Pfarr- und Ortschronist des [[Dürrnberg]]s und der Dürrnberger Vereine. Er dokumentiert das Geschehen am Dürrnberg und in der Stadt Hallein, hat Fachbücher über den [[Salzbergbau]] publiziert und engagiert sich unter anderem als Experte für den [[Halleiner Schwerttanz|Dürrnberger Schwerttanz]]-Verein. In den | + | Neben der Familie, der Landwirtschaft und dem Beruf beschäftigte sich Schatteiner zeit seines Lebens mit Geschichte und Dokumentation. Er ist Pfarr- und Ortschronist des [[Dürrnberg]]s und der Dürrnberger Vereine. Er dokumentiert das Geschehen am Dürrnberg und in der Stadt Hallein, hat Fachbücher über den [[Salzbergbau]] publiziert und engagiert sich unter anderem als Experte für den [[Halleiner Schwerttanz|Dürrnberger Schwerttanz]]-Verein. In den "[[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]" erscheint 2011 ein Beitrag über die Halleiner [[Eugen Grill Werke GmbH|Eugen Grill-Werke]], den größten Rüstungsbetrieb des [[Bundesland Salzburg|Landes Salzburg]] in der Zeit des [[Nationalsozialismus]], den Schatteiner mit [[Wolfgang Wintersteller]] und [[Josef Kriegseisen]] verfasst hat. |
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Aktuelle Version vom 1. März 2023, 15:50 Uhr
Johann F. Schatteiner (* 19. Jänner 1941 in Hallein-Winterstall) ist der letzte Markscheider[1] des Halleiner Salzbergwerks.
Leben
Er war der letzte "Markscheider" in der 800-jährigen Geschichte des Salzbergwerks am Dürrnberg bei Hallein. So bezeichnet Johann F. Schatteiner, der 1941 am Felbergut in Hallein-Winterstall zur Welt kam, dem höchstgelegenen Haus der Katastralgemeinde Hallein. Noch heute wohnt Schatteiner in Winterstall mit seiner Frau Ingeborg, die er 1966 heiratete. Sie haben drei Kinder und fünf Enkel.
Zunächst war Schatteiner von 1959 bis 1994 in der Saline Hallein auf der Pernerinsel tätig. Dann wechselte er ins Salzbergwerk Hallein-Dürrnberg, wo er es nach dem Abschluss der Bergschule Leoben bis zum "Markscheider" brachte.
Neben der Familie, der Landwirtschaft und dem Beruf beschäftigte sich Schatteiner zeit seines Lebens mit Geschichte und Dokumentation. Er ist Pfarr- und Ortschronist des Dürrnbergs und der Dürrnberger Vereine. Er dokumentiert das Geschehen am Dürrnberg und in der Stadt Hallein, hat Fachbücher über den Salzbergbau publiziert und engagiert sich unter anderem als Experte für den Dürrnberger Schwerttanz-Verein. In den "Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde" erscheint 2011 ein Beitrag über die Halleiner Eugen Grill-Werke, den größten Rüstungsbetrieb des Landes Salzburg in der Zeit des Nationalsozialismus, den Schatteiner mit Wolfgang Wintersteller und Josef Kriegseisen verfasst hat.
Quelle
- Medieninfo des Salzburger Bildungswerks Tennengau, MMag. Michael Neureiter, vom 19. Jänner 2011
Anmerkung
- ↑ Vermessungsingenieur in einem Bergwerk