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[[Datei:Habergeiß.jpg|thumb|Holzfindling, der an die sagenhafte [[Habergeiß]] erinnert]]
'''Holzfindlinge''' sind Naturskulpturen, die auf offenen alpinen Flächen, die Wind und [[Wetter]] ausgesetzt sind, meist ohne menschliches Zutun entstehen. 


'''Holzfindlinge''' sind ''„Naturskulpturen“'', die auf offenen alpinen Flächen, die Wind und Wetter ausgesetzt sind, meist ohne menschliches Zutun entstehen. 
==Beschreibung==
==Beschreibung==
Berggeher kennen sie, Phantasievolle erfreuen sich an ihnen. Es sind ausgebleichte, oft bizarr wirkende Baumreste, die nur in alpinen Hochlagen vorkommen und zusammen mit anderen Merkmalen die Landschaft mitprägen.  
Berggeher kennen sie, Fantasievolle erfreuen sich an ihnen. Es sind ausgebleichte, oft bizarr wirkende Baumreste, die nur in alpinen Lagen vorkommen und zusammen mit anderen Merkmalen die Landschaft prägen.  
Es sind Reste von Bäumen, in die der Blitz eingeschlagen hat, von Bäumen, die aus anderen Gründen abgestorben sind und deren Holz an Ort und Stelle verbleibt und keiner Verwertung zugeführt wird. Sie werden allenfalls, wenn sie in einen Weg hineinragen oder auf einem Zaun zu liegen kommen, mit der Motorsäge aus dem Weg geräumt. Sie bieten allerlei Getier Unterschlupf, verwittern mit den Jahren mehr und mehr und erinnern in ihrer ausgebleichten und bizarren Gestalt nicht selten an märchenhafte Fabelwesen. Perspektive und Phantasie bestimmen dabei Erkennen und Sichtweise.
 
In der kargen Vegetation alpiner Hochlagen, auf oft nur durch die [[Almwirtschaft]] offen gehaltenen Weiden bilden solche „Naturskulpturen“ Blick- und Anhaltspunkte, die man so nirgendwo sonst findet.
Es sind Reste von Bäumen, in die der [[Blitz]] eingeschlagen hat, von Bäumen, die aus anderen Gründen abgestorben sind und deren Holz an Ort und Stelle verbleibt und keiner Verwertung zugeführt wird. Sie werden allenfalls, wenn sie in einen Weg hineinragen oder auf einem Zaun zu liegen kommen, mit der Motorsäge aus dem Weg geräumt.  
==Quellen==
 
* Eigenartikel von [[Christina Nöbauer]]
Sie bieten allerlei Getier Unterschlupf, verwittern mit den Jahren mehr und mehr und erinnern in ihrer ausgebleichten und bizarren Gestalt nicht selten an märchenhafte Fabelwesen. Perspektive und Fantasie bestimmen dabei Erkennen und Sichtweise. In der kargen Vegetation alpiner Hochlagen, auf oft nur durch die [[Almwirtschaft]] offen gehaltenen Weiden bilden solche "Naturskulpturen" Blick- und Anhaltspunkte, die man so nirgendwo sonst findet.
 
==Bildergalerie==
==Bildergalerie==
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Datei:Murmeltiere beim Sonnenbad.jpg|[[Murmeltier]]e beim Sonnenbad
Datei:Hundsteingebiet.jpg|''Naturskulptur''
Datei:Ein Tänzchen in Ehren.jpg|Tanzende Fabelwesen
Datei:Kämpferisch.jpg|Tanz oder Kampf?
Datei:Keiler.jpg|Ein etwas verschmitzt blickender ''Keiler''
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==Quelle==
* {{Quelle dieses Artikels|[[Christina Nöbauer]]}}
   
   
[[Kategorie:Wirtschaft]]
[[Kategorie:Landschaft]]
[[Kategorie:Landschaft]]
[[Kategorie:Almwirtschaft]]
[[Kategorie:Almwirtschaft]]
[[Kategorie:Berg]]
[[Kategorie:Alm]]
[[Kategorie:Alpen]]
[[Kategorie:Holz]]
[[Kategorie:Ostalpen]]
[[Kategorie:Hohe Tauern]]
[[Kategorie:Nationalpark Hohe Tauern]]