Tischlerkreuz (Unternberg): Unterschied zwischen den Versionen

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Das Kreuz errichtete der Urgroßvater des heutigen Besitzers [[1919]] nachdem er unversehrt aus dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] zurückkam. Es stand ursprünglich etwa 30 Meter westlich vom heutigen Standort mitten in einer Baumgruppe, nachdem ein umstürzender Baum das Dach zerstörte, wurde es an seine heutige Stelle versetzt.  
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Das Kreuz errichtete der Urgroßvater des heutigen Besitzers [[1919]] nachdem er unversehrt aus dem [[Ersten Weltkrieg]] zurückkam. Es befindet sich etwa 30 Meter westlich der heute noch vorhandenen Tischlerkeusche am ostwärtsgerichteten Ortsrand von Unternberg, mitten in einer Baumgruppe.
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Es ist von der [[Murtal Straße]] (B 96), dort wo der Frimlweg in Richtung [[Mitterberg (Lungau)|Mitterberg]] abzweigt, gegenüberliegend in Richtung Süden blickend, deutlich sichtbar.
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==Beschreibung==
 
==Beschreibung==
Das 4 m hohe Kreuz befand sich an der Südseite des alten Tischlerhauses und war am Holzvorbau des Hauses befestigt. Die Christusfigur im 3-Nagel-Typus ist gefasst. Die dunkelbraunen Kopf- und Barthaare und das weiße Lendentuch heben sich von der Figur ab.  
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Das vier Meter hohe Kreuz befand sich nach einem Baumsturz einige Jahre  an der Südseite des alten Tischlerhauses und war am Holzvorbau des Hauses befestigt. Die Christusfigur im 3-Nagel-Typus ist gefasst. Die dunkelbraunen Kopf- und Barthaare und das weiße Lendentuch heben sich von der Figur ab.  
Im Auftrag einer Nachfahrin des Urgroßvaters wurde dieses Feldkreuz von '''Rupert Pritz''' aus Neggerndorf grundlegend restauriert, das Dach mit Lärchenschindeln neu eingedeckt und an der ursprünglichen Stelle, westlich von der alten Tischlerkeusche wieder aufgestellt. Aufgrund der Fäulnis musste die Länge des Kreuzes um ca. 1 m gekürzt werden. Die auftraggebende Nachfahrin verstarb kurz nach dem Aufstellen des Kreuzes an einer schweren Krankheit.
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Im Auftrag einer schwer erkrankten Nachfahrin des Urgroßvaters wurde dieses Feldkreuz von Rupert Pritz aus [[Neggerndorf]] grundlegend restauriert, das Dach mit [[Lärche]]<nowiki>n</nowiki>[[schindel]]n neu eingedeckt und an der ursprünglichen Stelle, westlich von der heute ([[2020]]) noch existierenden alten Tischlerkeusche wieder aufgestellt. Aufgrund der Fäulnis musste die Länge des Kreuzes um ca. einen Meter gekürzt werden. Die auftraggebende Nachfahrin verstarb kurz nach dem Aufstellen des Kreuzes an ihrer schweren Krankheit.
  
 
==Quelle==
 
==Quelle==
[https://www.marterl.at/index.php?id=54&no_cache=1&oid=17875#.XncM63JCeQM Marterl.at]
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* [https://www.marterl.at/index.php?id=54&no_cache=1&oid=17875#.XncM63JCeQM Marterl.at]
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[[Kategorie:Lungau]]
 
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[[Kategorie:Unternberg]]
 
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Aktuelle Version vom 27. September 2021, 11:26 Uhr

Das Tischlerkreuz in Unternberg.

Das Tischlerkreuz ist ein Kreuz in der Lungauer Gemeinde Unternberg.

Geschichte

Das Kreuz errichtete der Urgroßvater des heutigen Besitzers 1919 nachdem er unversehrt aus dem Ersten Weltkrieg zurückkam. Es befindet sich etwa 30 Meter westlich der heute noch vorhandenen Tischlerkeusche am ostwärtsgerichteten Ortsrand von Unternberg, mitten in einer Baumgruppe. Es ist von der Murtal Straße (B 96), dort wo der Frimlweg in Richtung Mitterberg abzweigt, gegenüberliegend in Richtung Süden blickend, deutlich sichtbar.

Beschreibung

Das vier Meter hohe Kreuz befand sich nach einem Baumsturz einige Jahre an der Südseite des alten Tischlerhauses und war am Holzvorbau des Hauses befestigt. Die Christusfigur im 3-Nagel-Typus ist gefasst. Die dunkelbraunen Kopf- und Barthaare und das weiße Lendentuch heben sich von der Figur ab.

Im Auftrag einer schwer erkrankten Nachfahrin des Urgroßvaters wurde dieses Feldkreuz von Rupert Pritz aus Neggerndorf grundlegend restauriert, das Dach mit Lärchenschindeln neu eingedeckt und an der ursprünglichen Stelle, westlich von der heute (2020) noch existierenden alten Tischlerkeusche wieder aufgestellt. Aufgrund der Fäulnis musste die Länge des Kreuzes um ca. einen Meter gekürzt werden. Die auftraggebende Nachfahrin verstarb kurz nach dem Aufstellen des Kreuzes an ihrer schweren Krankheit.

Quelle