Kriegerdenkmal Zederhaus: Unterschied zwischen den Versionen
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==Beschreibung== | ==Beschreibung== | ||
Gegenüber der Pfarrkirche rechts neben dem Kirchenwirt befindet sich das Kriegerdenkmal. Ein querrechteckiger, graublauer Schieferstein bildet das Zentrum, darauf befindet sich eine Marmorplatte, in der ein liegender, toter Soldat eingraviert ist. Der Soldat liegt mit schrägem Oberkörper auf seinem Tornister, den Kopf weit nach hinten gestreckt, das Gesicht schaut zum Himmel. Mit dem einen Arm umfasst er noch sein Gewehr, während der andere Arm schlaff am Boden liegt. Wie eine Bahre bildet das linke Bein in Verlängerung des Gewehres eine durch eine tiefere Rillung erzeugte starke Horizontale, während das rechte, angewinkelt Bein ein Pedant zum Oberkörper bildet. Auf beiden Seiten des Steines befinden sich die Inschriftentafeln mit den Namen der Gefallenen. | Gegenüber der Pfarrkirche rechts neben dem Kirchenwirt befindet sich das Kriegerdenkmal. Ein querrechteckiger, graublauer Schieferstein bildet das Zentrum, darauf befindet sich eine Marmorplatte, in der ein liegender, toter Soldat eingraviert ist. Der Soldat liegt mit schrägem Oberkörper auf seinem Tornister, den Kopf weit nach hinten gestreckt, das Gesicht schaut zum Himmel. Mit dem einen Arm umfasst er noch sein Gewehr, während der andere Arm schlaff am Boden liegt. Wie eine Bahre bildet das linke Bein in Verlängerung des Gewehres eine durch eine tiefere Rillung erzeugte starke Horizontale, während das rechte, angewinkelt Bein ein Pedant zum Oberkörper bildet. Auf beiden Seiten des Steines befinden sich die Inschriftentafeln mit den Namen der Gefallenen. | ||
Aktuelle Version vom 27. September 2021, 11:28 Uhr
Das Kriegerdenkmal Zederhaus ist eine Gedenkstätte in der Lungauer Gemeinde Zederhaus.
Geschichte
Schon nach dem Ersten Weltkrieg stand gegenüber der Kirche ein Kriegerdenkmal. Der kapellenartige Bau musste abgerissen werden, im Zweiten Weltkrieg errichtete man an seiner Stelle einen Heldenhain, in dem für jeden Gefallenen ein Totenbrett aufgestellt wurde. Nach dem Krieg wurde der Hain entfernt. Bei der Platzgestaltung wurde ein neues Kriegerdenkmal bei den akademischen Bildhauern Höller und Spaun in Auftrag gegeben und am 26. Juni 1955 feierlich eingeweiht werden. Im Zuge der Neugestaltung des Dorfplatzes wurde das Kriegerdenkmal 2011 etwas verkleinert, das Aussehen blieb aber erhalten.
Beschreibung
Gegenüber der Pfarrkirche rechts neben dem Kirchenwirt befindet sich das Kriegerdenkmal. Ein querrechteckiger, graublauer Schieferstein bildet das Zentrum, darauf befindet sich eine Marmorplatte, in der ein liegender, toter Soldat eingraviert ist. Der Soldat liegt mit schrägem Oberkörper auf seinem Tornister, den Kopf weit nach hinten gestreckt, das Gesicht schaut zum Himmel. Mit dem einen Arm umfasst er noch sein Gewehr, während der andere Arm schlaff am Boden liegt. Wie eine Bahre bildet das linke Bein in Verlängerung des Gewehres eine durch eine tiefere Rillung erzeugte starke Horizontale, während das rechte, angewinkelt Bein ein Pedant zum Oberkörper bildet. Auf beiden Seiten des Steines befinden sich die Inschriftentafeln mit den Namen der Gefallenen.