Auerstein: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Auerstein''' (auch: Leitnstein) ist ein Gedenkstein in der [[Flachgau]]er Gemeinde [[Strobl am Wolfgangsee]].
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Der '''Auerstein''' (auch Leitnstein) ist ein [[Gedenkstein]] in der [[Flachgau]]er Gemeinde [[Strobl]]
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Der Stein wurde zum Andenken an Johann Auer, Leitnerbauer in Geschwendt, errichtet. Er war am Abend des [[4. Dezember]] [[1876]] im Rinnkogelgebiet auf Gemsenjagd. Zwei benachbarte Bauern waren als Wilderer unterwegs.Auer trug eine braune Jacke als einer der Männer auf ihn schoss, in der Meinung eine Gemse zu erkennen. Johann Auer hinterließ eine Frau und drei Töchter, die den Hof ohne den Mann nicht halten konnten und verkaufen mussten.  
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Der Stein wurde zum Andenken an Johann Auer, Leitnerbauer in [[Gschwendt]], errichtet. Er war am Abend des [[4. Dezember]] [[1876]] im [[Rinnkogel (Strobl)|Rinnkogel]]gebiet auf [[Gämse]]<nowiki>njagd</nowiki>. Zwei benachbarte Bauern waren als [[Wilderei|Wilderer]] unterwegs. Auer trug eine braune Jacke als einer der Männer auf ihn schoss, in der Meinung eine Gämse zu erkennen. Johann Auer hinterließ eine Frau und drei Töchter, die den Hof ohne den Mann nicht halten konnten und verkaufen mussten.  
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==Beschreibung==
 
==Beschreibung==
Der Gedenkstein wurde zufällig vom Jäger Thomas Müller an einem schmalen Steig vom Rinnstüberl bis zum Grenzverlauf [[Strobl]] - [[Bad Goisern]] entdeckt. Die helle Steinplatte (0,25 mal 0,47 m), die etwa 6 cm dick ist, läuft oben spitz zusammen. Die eingemeißelte Inschrift unter dem Kreuzzeichen lautet: ''Der verunglückte / Johann Auer, / den 4. Dezember 1876.'' In der Kapelle des Leitnerbauern hängt eine Schrifttafel, die ebenfalls an das Unglück erinnert.
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Der Gedenkstein wurde zufällig vom Jäger Thomas Müller an einem schmalen Steig vom Rinnstüberl bis zum Grenzverlauf Strobl-[[Bad Goisern]] entdeckt. Die helle Steinplatte (0,25 mal 0,47 m), die etwa sechs Zentimeter dick ist, läuft oben spitz zusammen. Die eingemeißelte Inschrift unter dem Kreuzzeichen lautet: ''Der verunglückte / Johann Auer, / den 4. Dezember 1876.'' In der Kapelle des Leitnerbauern hängt eine Schrifttafel, die ebenfalls an das Unglück erinnert.
====Quelle==
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[https://www.marterl.at/index.php?id=54&no_cache=1&oid=4897#.XgBYifxCccA Marterl.at]
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==Quellen==
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* [https://www.marterl.at/index.php?id=54&no_cache=1&oid=4897#.XgBYifxCccA marterl.at]
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* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18761207&query=%22Johann+Auer%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], [[Salzburger Zeitung]], Ausgabe vom 7. Dezember 1876, Seite 3
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[[Kategorie:Flachgau]]
 
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[[Kategorie:Strobl]]
 
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[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
 
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[[Kategorie:Kleindenkmal]]
 
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[[Kategorie:Gedenktafel]]
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[[Kategorie:Gedenkstein]]

Aktuelle Version vom 11. November 2025, 19:08 Uhr

Der Auerstein (auch Leitnstein) ist ein Gedenkstein in der Flachgauer Gemeinde Strobl

Geschichte

Der Stein wurde zum Andenken an Johann Auer, Leitnerbauer in Gschwendt, errichtet. Er war am Abend des 4. Dezember 1876 im Rinnkogelgebiet auf Gämsenjagd. Zwei benachbarte Bauern waren als Wilderer unterwegs. Auer trug eine braune Jacke als einer der Männer auf ihn schoss, in der Meinung eine Gämse zu erkennen. Johann Auer hinterließ eine Frau und drei Töchter, die den Hof ohne den Mann nicht halten konnten und verkaufen mussten.

Beschreibung

Der Gedenkstein wurde zufällig vom Jäger Thomas Müller an einem schmalen Steig vom Rinnstüberl bis zum Grenzverlauf Strobl-Bad Goisern entdeckt. Die helle Steinplatte (0,25 mal 0,47 m), die etwa sechs Zentimeter dick ist, läuft oben spitz zusammen. Die eingemeißelte Inschrift unter dem Kreuzzeichen lautet: Der verunglückte / Johann Auer, / den 4. Dezember 1876. In der Kapelle des Leitnerbauern hängt eine Schrifttafel, die ebenfalls an das Unglück erinnert.

Quellen