Portal des Müllner Pfarrhofes: Unterschied zwischen den Versionen
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| + | Unter einem ornamentierten Bogen befindet sich eine als Hochrelief gearbeitete Darstellung des heiligen Augustinus im Bischofsornat. Zu seinen Füßen sitzt ein Knabe mit einem Schöpfer als Anspielung auf das Gleichnis von der Unerschöpflichkeit göttlicher Weisheit. Unter dem geschwungenen Giebel sind auf einer Relief-Kartusche die Wappen des Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau und des [[Erzstift Salzburg|Erzstiftes Salzburg]] vereint. Alle Reliefs sind aus [[Adneter Marmor]] gehauen. | ||
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| + | [[Kategorie:Stadt Salzburg]] | ||
| + | [[Kategorie:Mülln]] | ||
| + | [[Kategorie:Kultur und Bildung]] | ||
| + | [[Kategorie:Architektur]] | ||
| + | [[Kategorie:Portal (Bauwerk)|Müllner Pfarrhof]] | ||
Aktuelle Version vom 26. Juni 2022, 09:28 Uhr
Das Portal des Müllner Pfarrhofes ist ein Portal im Salzburger Stadtteil Mülln.
Geschichte
Das Portal wurde zwischen 1609 und 1610 unter Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau errichtet, dessen Verdienst es ist, die Augustiner-Eremiten in das damals leer stehende Kloster Mülln gebracht zu haben.
Beschreibung
Der Müllner Pfarrhof hat ein prunkvolles frühbarockes 1,55 mal 2,9 m großes Portal aus Konglomerat, zu dem eine Freitreppe führt. Der Rundbogen des Einganges wird von breiten Pfeilern getragen. Auf vorgelegten Pilastern mit konsolartigen Kapitelen ruht ein verkröpftes Gesims. Bekrönt wird das Portal von einer hohen, von Voluten flankierten Bildnische.
Unter einem ornamentierten Bogen befindet sich eine als Hochrelief gearbeitete Darstellung des heiligen Augustinus im Bischofsornat. Zu seinen Füßen sitzt ein Knabe mit einem Schöpfer als Anspielung auf das Gleichnis von der Unerschöpflichkeit göttlicher Weisheit. Unter dem geschwungenen Giebel sind auf einer Relief-Kartusche die Wappen des Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau und des Erzstiftes Salzburg vereint. Alle Reliefs sind aus Adneter Marmor gehauen.