Das Salzburger Große Welttheater: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Unter | + | Unter Max Reinhardt (Regie) wurde am 12./13. August 1922 in der Salzburger Kollegienkirche das Werk "Das Salzburger große Welttheater" von Hugo von Hofmannsthal uraufgeführt. Es nimmt Calderóns "Das große Welttheater" als Vorbild. In dem Werk wird Leben gleichsam zu einem Schauspiel, einem Theater. Der Schöpfer betritt zuerst die Bühne und beauftragt die "Welt", die Rollen des Lebens zu verteilen. Verschiedene Personen spielen darauf ihre von Gott zugeteilte Rolle. Das Werk steht damit eng in der Tradition der mittelalterlichen Mysterienspiele. "Das Salzburger große Welttheater" konnte sich trotz mehrer Versuche gegen das bekannte und insgesamt nicht unähnliche Werk "Jedermann" Hofmannsthals nie durchsetzen. |
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Version vom 17. Oktober 2018, 19:45 Uhr
Das Salzburger Große Welttheater ist ein Stück von Hugo von Hofmannsthal, das am 12. August und 13. August 1922 in der Kollegienkirche der Salzburger Altstadt uraufgeführt wurde, am 13. August 1925 wurden mit dem Werk die Salzburger Festspiele im neuen Festspielhaus eröffnet.
Unter Max Reinhardt (Regie) wurde am 12./13. August 1922 in der Salzburger Kollegienkirche das Werk "Das Salzburger große Welttheater" von Hugo von Hofmannsthal uraufgeführt. Es nimmt Calderóns "Das große Welttheater" als Vorbild. In dem Werk wird Leben gleichsam zu einem Schauspiel, einem Theater. Der Schöpfer betritt zuerst die Bühne und beauftragt die "Welt", die Rollen des Lebens zu verteilen. Verschiedene Personen spielen darauf ihre von Gott zugeteilte Rolle. Das Werk steht damit eng in der Tradition der mittelalterlichen Mysterienspiele. "Das Salzburger große Welttheater" konnte sich trotz mehrer Versuche gegen das bekannte und insgesamt nicht unähnliche Werk "Jedermann" Hofmannsthals nie durchsetzen.