Ernst Fürst Schwarzenberg: Unterschied zwischen den Versionen
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Schwarzenberg übersiedelte [[1796]] nach [[Salzburg]], wo er bereits vom [[7. September]] [[1795]] bis [[1806]] als Domherr wirkte. Er war nach Hieronymus Graf [[Lodron]], [[Salzburger Erbämter|Erblandmarschall von Salzburg]], Besitzer des [[Schloss Aigen|Schlosses Aigen]] und baute vor allem dessen Gartenanlagen prächtig aus <ref>Magistrat Salzburg [http://www.stadt-salzburg.at/internet/themen/kultur/t2_90586/t2_84654/t2_84675/strassennamen.asp?searchname=schwarzenberg&str_nr=743&str_name=Schwarzenbergpromenade]</ref>. | Schwarzenberg übersiedelte [[1796]] nach [[Salzburg]], wo er bereits vom [[7. September]] [[1795]] bis [[1806]] als Domherr wirkte. Er war nach Hieronymus Graf [[Lodron]], [[Salzburger Erbämter|Erblandmarschall von Salzburg]], Besitzer des [[Schloss Aigen|Schlosses Aigen]] und baute vor allem dessen Gartenanlagen prächtig aus <ref>Magistrat Salzburg [http://www.stadt-salzburg.at/internet/themen/kultur/t2_90586/t2_84654/t2_84675/strassennamen.asp?searchname=schwarzenberg&str_nr=743&str_name=Schwarzenbergpromenade]</ref>. | ||
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Der Komponist Schwarzenberg ist wenig überraschend von Haydn beeinflusst. Erhalten sind über 20 Lieder mit Klavierbegleitung, sowie unter anderem geistliche Kompositionen für vierstimmigen Chor und Orchester <ref name="kultur" />. | Der Komponist Schwarzenberg ist wenig überraschend von Haydn beeinflusst. Erhalten sind über 20 Lieder mit Klavierbegleitung, sowie unter anderem geistliche Kompositionen für vierstimmigen Chor und Orchester <ref name="kultur" />. | ||
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Version vom 23. Oktober 2017, 08:57 Uhr
Ernst Fürst Schwarzenberg, eigentlich Ernst Joseph Johann Nepomuk Franz de Paula Maximus (* 29. Mai 1773 in Wien; † 14. März 1821 ebenda), war Domherr in Salzburg, aber auch Mäzen und Komponist.
Leben
Schwarzenberg übersiedelte 1796 nach Salzburg, wo er bereits vom 7. September 1795 bis 1806 als Domherr wirkte. Er war nach Hieronymus Graf Lodron, Erblandmarschall von Salzburg, Besitzer des Schlosses Aigen und baute vor allem dessen Gartenanlagen prächtig aus [1].
Als Musikliebhaber war er Förderer junger Talente und zählte auch Johann Michael Haydn zu seinem Kreis. Haydn widmete ihm sein Lied auf den Peterwein [2]. Der Naturfreund Schwarzenberg machte neben dem Aigner Park auch den Gollinger Wasserfall zugänglich.
Der Komponist Schwarzenberg ist wenig überraschend von Haydn beeinflusst. Erhalten sind über 20 Lieder mit Klavierbegleitung, sowie unter anderem geistliche Kompositionen für vierstimmigen Chor und Orchester [2].
1819 wurde er zum Bischof von Raab (heute Győr, Ungarn) berufen.
Nach Ernst Fürst Schwarzenberg ist die Schwarzenbergpromenade im Salzburger Stadtteil Aigen benannt.
Quellen
- ↑ Magistrat Salzburg [1]
- ↑ 2,0 2,1
- Haslinger, Adolf, Mittermayr, Peter (Hrsg.): "Salzburger Kulturlexikon", Residenz Verlag, Salzburg-Wien-Frankfurt/Main 2001, ISBN 3-7017-1129-1