Buddhistische Gemeinschaft Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 7. August 2016, 17:52 Uhr
Die Buddhistische Gemeinschaft Salzburg (BGS) wurde am 4. Juni 1977 auf Initiative des Salzburger Buddhisten Myoshin Friedrich Fenzl gegründet und bis 1994, als Kurt Krammer die Leitung des Vereins übernahm, auch geleitet. Derzeit steht dem Veinsvorstand, der alle drei Jahre gewählt wird, Ing. Udo Kratochwill vor.[1]
Geschichte
Salzburg war somit neben Wien die erste Stadt in Österreich, in der ein buddhistischer Verein seine Tätigkeit entfaltete. Durch die Veranstaltung zahlreicher Vorträge, Andachten ('Puja') und Seminare, gelang es dem Verein einen Kreis von Buddhismus-Interessierten zu sammeln, Jahre bevor der Buddhismus 1983 offiziel als Religionsgemeinschaft anerkannt wurde. Ab Mitte der 1980er Jahre nahm das Interesse an Buddhismus zu und es bildeten sich Gruppierungen gemäß der unterschiedlichen buddhistischen Lehrtraditionen.
Von Anfang an war die Buddhistische Gemeinschaft Salzburg auch offen für Interessierte, die anderen oder keinen Religionsgemeinschaften angehörten. Unter dem Dach der BGS fanden Angehörige unterschiedlicher buddhistischer Traditionen, wie Theravada, Reines Land, Zen, Intersein und Tibetischer Buddhismus die Möglichkeit ihre spezifische Form des Buddhismus zu praktizieren.
Insbesondere ab 1998, als die Buddhistische Gemeinschaft Salzburg den Tempelraum in der Lehener-Straße 15 errichtete fanden dort mehrere buddhistische Gruppierungen ihre Heimstatt. Konsequenterweise fand hier neben Veranstaltungen des Interreligiösen Dialogs auch der in Europa noch eher seltene Austausch zwischen Buddhisten der 'Drei Fahrzeuge' statt. Diesen Austausch auch auf internationaler Ebene zu pflegen, dient die Mitgliedschaft der BGS in der Europäischen Buddhistischen Union (EBU). 1993 war der BGS sogar die ehrenvolle Aufgabe eines Gastgebers für die Jahrestagung der EBU zugekommen.
Seit 1993 erteilen auch pädagogisch geschulte Mitglieder der BGS Buddhistischen Religionsunterricht an Salzburger Schulen, wobei schon drei Mal auch eine mündliche Matura in diesem Fach abgehalten wurde. Die BGS bietet häufig ihre Räumlichkeiten auch für die Fortbildungsveranstaltungen der Buddhistischen Religionslehrer aus ganz Österreich an.
Für die Feier "30 Jahre Buddhismus in Salzburg" am 19. Mai 2007 war es wieder einmal gelungen, alle buddhistischen Gruppierungen des Landes zu einem gemeinsamen öffentlichen Auftreten zusammenzubringen. Ein Feierjahr war schließlich auch das Jahr 2008 in dem die 25. Wiederkehr der staatlichen Anerkennung des Buddhismus in Österreich gefeiert wurde. Die Buddhistische Gemeinschaft Salzburg hat als Mitgliedsgemeinschaft der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft aktiv an mehreren Veranstaltungen aus diesem Anlass teilgenommen. In einer 12 Abende umfassenden Vortragsserie wurde ein Überblick über wesentliche Aspekte und Strömungen des Buddhismus geboten. Im November des Jahres gab es noch ein sehr gut besuchtes Fest zur 10. Wiederkehr der Gründung des Tempelraumes in Lehen.
Viele interessierte Besucher haben in den letzten Jahren das Buddhistische Zentrum in der Lehenerstraße besucht und sich in Vorträgen und Fragerunden ein Bild über den Buddhismus gemacht, insbesondere Schulklassen, aber auch Lehrer, katholische Gruppen, Pensionistenvereine, Studenten etc. Auch die jährlich abgehaltenen 'Tage der offenen Tür' erfreuen sich großen Zuspruchs.
Prominente Besucher
Im Lauf ihre Geschichte konnte die BGS schon viele bekannte buddhistische Persönlichkeiten und Buddhismuswissenschafter als Gastreferenten begrüßen. Der Bogen reicht hier vom Abt Geshe Rabten, über Ayya Khema, Genro Osho, Bhante Seelawansa, Claude AnShin Thomas, Mudita Teresa, Volker Zotz, Perry Schmidt-Leukel, Schwester Chan Khong, Karl Schmied, Marcel Geisser, Ayukusala Thera, Vanja Palmers, Fumon Nakagawa Roshi u.v.a.