Salzburger Nutzviehmarkt: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 5. Juli 2016, 18:42 Uhr
Der Salzburger Nutzviehmarkt befindet sich nahe des Geländes des Salzburger Schlachthofes an der Metzgerstraße in der Stadt Salzburg.
Geschichte
Ab 1874 diente in Salzburg ein Grundstück nahe der Salzach zwischen der Westbahn und der St.-Julien-Straße als Viehmarktplatz. Von 1913 bis bis zum Jahr 1974 befand sich der Salzburger Nutzviehmarkt dann auf einem Grundstück in Gnigl an der Kreuzung Vogelweiderstraße - Gnigler Straße. Er wurde in den späteren Jahren seines Bestandes üblicherweise jeden Montag abgehalten.
Bei einigen in der Nähe des Nutzviehmarktes befindlichen Gasthäusern (z. B. ehemaliger Gasthof zur Linde an der Bayerhamerstraße) konnten die Viehhändler in deren Stallungen das für den Verkauf bestimmte Nutzvieh nach der Anlieferung einstellen. Vielfach stammte das Nutzvieh auch aus den Gebirgsgauen und musste rechtzeitig angeliefert werden. Bei den Bauern galt es als Geheimtipp, das in den dortigen Stallungen angelieferte Vieh schon vor dem Auftrieb auf den Nutzviehmarkt anzusehen und sich dadurch nach Möglichkeit z. B. besonders gute Milchkühe zu sichern.
Bereiche des Salzburger Nutzviehmarktes
- Stallungen zur Unterbringung und Versorgung des Nutzviehs, Futterlager
- Isolierstation für Tiere mit Infektionsgefahr
- Labstation zur Versorgung von Vieh bei mangelhaften Tiertransporten
- großer Hauptplatz zur Abhaltung von Viehmärkten
Bildergalerie
Weblink
Quelle
- Salzburgwiki