Krautwächterhäusel: Unterschied zwischen den Versionen
K |
K (+ Bild) |
||
| Zeile 12: | Zeile 12: | ||
== Bildergalerie == | == Bildergalerie == | ||
<gallery> | <gallery> | ||
| + | Datei:Krauthügel Henkerhäusl Seniorenheim Nonntal.jpg|[[Krauthügel]], [[Seniorenheim Nonntal]] und das Krautwächterhäusel | ||
Datei:Krautwaechterhaeusel winter.jpg|Krautwächterhäusel im Winter | Datei:Krautwaechterhaeusel winter.jpg|Krautwächterhäusel im Winter | ||
Datei:Krautwächterhäusel in Salzburg-Nonntal.jpg|Krautwächterhäusel im Winter | Datei:Krautwächterhäusel in Salzburg-Nonntal.jpg|Krautwächterhäusel im Winter | ||
Version vom 9. Juni 2016, 12:15 Uhr
Das Krautwächterhäusel, fälschlicherweise oft als Henkerhäusl bezeichnet, ist ein kleines Haus am Krauthügel am Rande von Salzburg-Riedenburg gegen Nonntal.
Geschichte
Das Krautwächterhäusel (auch Krautgartenhäuschen, Flurwächterhäuschen oder - als ältester Name - Moosmalerhäuschen) wurde 1380 erbaut und diente mehr als 450 Jahre als Wohnsitz des Wächters, der den Krauthügel, früher die Gemüseäcker des Erzstifts St. Peter, bewachte. Der "Henker" vom Krauthügel schlug an Stelle echter Köpfe lediglich Krautköpfe ab.
Das Gerücht vom "Henkerhäusl" beruht auf einer Verwechslung mit der Richtstätte und dem Wohnhaus des einstigen Scharfrichters, der ab 1599 im Stadtteil Gneis wohnte. Er bewohnte dort ein Wohnhaus (heute Martinsbauer) beim Gasthof zur Hölle. Das Gerücht entstand erst in den 1950er Jahren durch einige Fremdenführer, die für Touristen eine Erklärung erfanden, warum das Haus allein auf den Krauthügelwiesen steht.
Das Krautwächterhäusel steht unter Denkmalschutz.
Bildergalerie
Krauthügel, Seniorenheim Nonntal und das Krautwächterhäusel
Quelle
- Brettenthaler, Josef: Salzburgs Synchronik, Verlag Alfred Winter, 2002, ISBN 3-85380-055-6