Zinnoxydfabrik in Thalgau: Unterschied zwischen den Versionen

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(Wasenmoos/Torfstich-Bilder hier weg, sie ja eh im Artikel Wasenmoos und hier ist die Zinnoxyd-Firma das Thema, Bildtexte angepasst, Quelle - Franz Fuchs - eingefügt)
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Im Jahr [[1884]] hat der Thalgauer Fabrikant [[Nicolaus Gaertner]] in Thalgau-[[Unterdorf]] mit der '''Erzeugung von Zinnoxyd''' begonnen und diese Produktion hat sehr rasch eine große Ausweitung erfahren.  
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Mit der '''Erzeugung von Zinnoxyd''' in Thalgau-[[Unterdorf]] hatte  [[1884]] der Thalgauer Fabrikant [[Nicolaus Gaertner]] begonnen.
  
Während der Blütezeit des Unternehmens um etwa 1900 waren bis zu 40 Personen beschäftigt. Die Anlieferung des Rohmaterials erfolgte aus Indien und Australien per Schiff und mit der [[Ischlerbahn]]. Das Produkt Zinn wurde in viele Länder der Welt geliefert. Als Brennmaterial diente Torf aus dem nahen [[Wasenmoos]] am [[Thalgauberg]] und dieser wurde vor der Verwendung im der Fabrik benachbarten großen Wasenstadl getrocknet. Vor allem der Schlot erinnert noch heute an die Fabriksvergangenheit.
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Schon bald wurde der Produktionsstandort erweitert. Während der Blütezeit des Unternehmens um etwa 1900 waren bis zu 40 Personen beschäftigt. Die Anlieferung des Rohmaterials erfolgte aus Indien und Australien per Schiff, Bahn und schließlich von der [[Stadt Salzburg]]  und mit der [[Ischlerbahn]]. Das Produkt Zinn wurde in viele Länder der Welt geliefert. Als Brennmaterial diente [[Torfstechen|Torf]] aus dem nahen [[Wasenmoos]] am [[Thalgauberg]] und dieser wurde vor der Verwendung im der Fabrik benachbarten großen Wasenstadl getrocknet. Vor allem der Schlot erinnert noch heute an die Fabriksvergangenheit.
Heute ist in diesem Gebäudekomplex das medizinisch diagnostische Leistungszentrum von [[Red Bull]] untergebracht.
 
Zuvor wurde die Zinnoxydfabrik vom damaligen Besitzer Kommerzialrat Dipl. Ing. August Heuberger mustergültig renoviert, er wurde dafür mit den [[Salzburger Handwerkspreis]] [[1997]] ausgezeichnet.  
 
  
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Heute ist in diesem Gebäudekomplex das [[Red Bull Leistungsdiagnostik- und Trainingszentrum Thalgau]] untergebracht. Zuvor wurde die Zinnoxydfabrik vom damaligen Besitzer Kommerzialrat Dipl. Ing. August Heuberger mustergültig renoviert, wofür er mit den [[Salzburger Handwerkspreis]] [[1997]] ausgezeichnet wurde.
  
 
==Bildergalerie==
 
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Datei:Zinnoxydfabrik in Thalgau-Unterdorf.jpg|ehemalige Zinnoxydfabrik(mit Schlot) in Thalgau-Unterdorf,  rechts davon der   langgezogene ehemalige Torfstadel
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Datei:Zinnoxydfabrik in Thalgau-Unterdorf.jpg|ehemalige Zinnoxydfabrik (mit Schlot) in Thalgau-Unterdorf,  rechts davon der langgezogene ehemalige Torfstadel
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Datei:Ehemalige Zinnoxydfabrik jetzt Red Bull Medizinisches Zentrum.jpg|Ehemalige Zinnoxydfabrik, südliche Ansicht vom [[Bürstling]] aus
 
Datei:Alte Fabrik Unterdorf RIMG0006.jpg|ehemaliges Fabriksgebäude im 21. Jahrhundert
 
Datei:Alte Fabrik Unterdorf RIMG0006.jpg|ehemaliges Fabriksgebäude im 21. Jahrhundert
 
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Datei:RIMG0015.jpg|Fabrik mit Brunnbach  
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Datei:Alte Fabrik zu Vischawang.jpg|ehemalige Zinnoxydfabrik in Vischawang
 
Datei:RIMG0030.jpg|östliche Ansicht der Fabrik, davor der renovierte Wasenstadel  
 
Datei:RIMG0030.jpg|östliche Ansicht der Fabrik, davor der renovierte Wasenstadel  
 
Datei:RIMG0019.jpg| Wasenstadel heute  
 
Datei:RIMG0019.jpg| Wasenstadel heute  
Datei:RIMG0027 A.jpg|an Stelle des einstigen 6 m großen Wasserrades fertigte der Künstler W. M. Pühringer  einen überdimensionierten Rostbarsch, dessen Kopf steckt im Gebäude
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Datei:RIMG0027 A.jpg|an Stelle des einstigen sechs Meter großen Wasserrades fertigte der Künstler W. M. Pühringer  einen überdimensionierten Rostbarsch, dessen Kopf im Gebäude steckt
Datei:Forelle zu Vischawang.jpg|Rostbarschskulptur bei der Hausöffnung in der Zinnoxydfabrik in Thalgau-Unterdorf
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Datei:Forelle zu Vischawang.jpg|Rostbarsch-Skulptur bei der Hausöffnung in der Zinnoxydfabrik in Thalgau-Unterdorf
Datei:Torfabbau im Wasenmoos, Bild v. 1904.jpg|Torfabbau im Wasenmoos, Bild v. 1904
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Datei:Rotbarsch in der ehem. Zinnoxydfabrik.JPG|Rostbarsch-Skulptur
Datei:Torfstich Wasenmoos mit Mooshäusl, Foto v. 1904.jpg|Torfstich Wasenmoos mit Mooshäusl, Foto v. 1904
 
 
Datei:Sieger des Handwerkspreises 1979, als Anerkennung für die mustergültige Renovierung der Zinnoxydfabrik..JPG|Sieger des Salzburger Handwerkspreises 1979 als Anerkennung für die mustergültige Renovierung der Zinnoxydfabrik
 
Datei:Sieger des Handwerkspreises 1979, als Anerkennung für die mustergültige Renovierung der Zinnoxydfabrik..JPG|Sieger des Salzburger Handwerkspreises 1979 als Anerkennung für die mustergültige Renovierung der Zinnoxydfabrik
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Datei:Panoramaansicht des Red Bull Diagnose und Leistungszentrums in Thalgau.JPG|nordöstliche Panoramaansicht 
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Datei:Verlauf der Brunnbaches beim RB Traningszentrum Thalgau.jpg|Verlauf der Brunnbaches im Bereich der ehemaligen Zinnoxydfabrik
 
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== Quelle ==
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[[Kategorie:Flachgau]]
 
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[[Kategorie:Thalgau]]
 
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[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]
 
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[[Kategorie:nicht mehr existierende Betriebe]]
 
[[Kategorie:nicht mehr existierende Betriebe]]

Version vom 29. März 2016, 14:17 Uhr

Alte Ansicht: Zinnoxydfabrik von Nikolaus Gaertner in Thalgau-Unterdorf um 1900

Mit der Erzeugung von Zinnoxyd in Thalgau-Unterdorf hatte 1884 der Thalgauer Fabrikant Nicolaus Gaertner begonnen.

Geschichte

Schon bald wurde der Produktionsstandort erweitert. Während der Blütezeit des Unternehmens um etwa 1900 waren bis zu 40 Personen beschäftigt. Die Anlieferung des Rohmaterials erfolgte aus Indien und Australien per Schiff, Bahn und schließlich von der Stadt Salzburg und mit der Ischlerbahn. Das Produkt Zinn wurde in viele Länder der Welt geliefert. Als Brennmaterial diente Torf aus dem nahen Wasenmoos am Thalgauberg und dieser wurde vor der Verwendung im der Fabrik benachbarten großen Wasenstadl getrocknet. Vor allem der Schlot erinnert noch heute an die Fabriksvergangenheit.

Heute ist in diesem Gebäudekomplex das Red Bull Leistungsdiagnostik- und Trainingszentrum Thalgau untergebracht. Zuvor wurde die Zinnoxydfabrik vom damaligen Besitzer Kommerzialrat Dipl. Ing. August Heuberger mustergültig renoviert, wofür er mit den Salzburger Handwerkspreis 1997 ausgezeichnet wurde.

Bildergalerie

Quelle