Reinhalteverband Fuschlsee-Thalgau: Unterschied zwischen den Versionen
| Zeile 44: | Zeile 44: | ||
Datei:Restmüllsammlung.jpg|Restmüllsammlung | Datei:Restmüllsammlung.jpg|Restmüllsammlung | ||
Datei:Sauber.JPG|klares Wasser am Ende der Reinigungskette | Datei:Sauber.JPG|klares Wasser am Ende der Reinigungskette | ||
| + | Datei:Einmündung des geklärten Wassers in die Fuschler Ache.jpg|Einmündung des gereinigten Wassers in die Fuschler Ache | ||
Datei:Zentrale Steuerung und Kontrolle.jpg|Zentrale Steuerung und Kontrolle | Datei:Zentrale Steuerung und Kontrolle.jpg|Zentrale Steuerung und Kontrolle | ||
Datei:Christian Winkler, Geschäftsführer des Reinhalteverbandes Fuschlsee-Thalgau.jpg|Christian Winkler, Geschäftsführer des Reinhalteverbandes Fuschlsee-Thalgau | Datei:Christian Winkler, Geschäftsführer des Reinhalteverbandes Fuschlsee-Thalgau.jpg|Christian Winkler, Geschäftsführer des Reinhalteverbandes Fuschlsee-Thalgau | ||
Version vom 4. Oktober 2015, 13:41 Uhr
Dem 1973 gegründeten Reinhalteverband Fuschlsee-Thalgau gehören die Gemeinden Eugendorf, Fuschl am See, Hof bei Salzburg, Koppl, Plainfeld und Thalgau an.
Allgemeines
Um die Abwasserreinigung auch in dieser sich wirtschaftlich und einwohnerzahlmäßig stark entwickelnden Region weiterhin sicherzustellen und an den Stand der Technik anzupassen, wurde bereits im Jahr 1993 das Büro Schüffl-Forsthuber beauftragt, eine neue Kläranlage für ca. 35.000 Einwohner zu planen, welche die strengen Bestimmungen des Wasserrechtsgesetzes einhält.
Die letzte Ausbaustufe der Kläranlage Fuschlsee Thalgau in der heutigen Form (Stand 2009) wurde 2002 fertiggestellt. Das hier angewendete Abwassersystem enthält keine Beimengung von Regenwasser (kein Mischwassersystem).
Für den Mondsee stellen daher die Abwässer aus dem Zuflussgebiet der Fuschlerache keine Belastung dar.
Vor einigen Jahren wurde das "Endprodukt" der Kläranlage, der Klärschlamm, noch von Bauern auf den Feldern ausgebracht. Inzwischen wurde aus Umweltschutzgründen diese Verwertung eingestellt. Nicht zuletzt auch, weil der Klärschlamm zu erheblicher Geruchsbelastung führte. Nun wird der Klärschlamm durch Zentrifugen extrahiert, teils kompostiert und auch thermisch verwertet.
Tag der offenen Tür am 3. Oktober 2015
Wie auch an anderen Kläranlagen im Land Salzburg wurde an diesem Tag auch in Thalgau der Bevölkerung Einblick in die Funktion einer Kläranlage geboten. Die etwa einstündige Führung begann begann im Sitzungssaal des Reinhalteverbandes mit einer Powerpoint-Präsentation über das System der Kläranlage und den Ablauf der Abwasserreinigung. Beim anschließenden Rundgang durch die Anlage konnte man den Ablauf der Abwasserentsorgung in den einzelnen Verfahrensschritten ansehen. Es gab auch zahlreiche Schautafeln. Geruchsmäßig war es trotz aller angewandter Technik unverkennbar, dass man sich in einer Anlage zur Entsorgung von Exkrementen befand. Es war erstaunlich, wie am Ende der Kläranlage wieder völlig klares Wasser in die Fuschler Ache abfloss. Derzeit wird das Abwasser von ca. 18.000 Personen geklärt. Im Endausbau wäre in der Anlage eine Abwasserklärung für 35.000 Einwohner möglich. Der Tag der offenen Tür stieß auf großes Interesse. Fotos siehe Bildergalerie.
Weblink
Bildergalerie
Westansicht der Kläranlage an der Fuschler Ache
- Klärtechnik RIMG0020.jpg
Klärbecken
Bilder vom Tag der offenen Tür am 3.10.2015
Quelle
- Reinhalteverband Fuschlsee-Thalgau
- Franz Fuchs