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| + | * Über den Zauberer Jackl und ihre Mutter Barbara Koller und der Beginn der Hexenprozesse | ||
| + | * Die ehemalige Brandstätte , etwa 300 m vom Hochgericht entfernt, an der alle hingerichteten Hexen anschließend verbrannt wurden | ||
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| + | * Hexereiverbrechen, die Verurteilten zur Last gelegt wurden | ||
| + | * Die letzten Tage vor der Hinrichtung | ||
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Version vom 19. Juli 2015, 10:04 Uhr
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Der Richtstättenweg Passeggen ist ein Themen-Rundwanderweg auf den Passeggen, eine Erhebung in der Lungauer Gemeinde St. Andrä im Lungau, die früher als Richtstätte diente. Die Fundamente des "zweischläfigen" Galgens (der Querbalken ruhte hier auf zwei hohen Steinsäulen, die auf einer erhöhten Plattform standen. Die Fundamente der einstigen erhöht liegenden Richtplattform (7,5 m lang und 5,4 m breit) sind im Gelände bis heute gut erkennbar.
Allgemeines
Der Historiker Peter Klammer aus Mariapfarr hat in seinen Büchern dieses tragische Kapitel der Lungauer Geschichte aufgearbeitet und die Texte für die großen Schautafeln verfasst.
Den Erwachsenen wird auf Tafeln das grausame Thema der Hexenverfolgung nähergebracht, für Kinder gibt es gut gestaltete verschiedene Stationen, die in die Lebenswelt des 17. Jahrhunderts einführen.
Im Einzelnen erklärt der Richtstättenweg folgende Themen:
- Die Malefizverbrechen der Constitution Criminalis Caromlina von 1532
- Treu und gehorsam, oder versoffen und korrupt; die Schergen
- Über den Zauberer Jackl und ihre Mutter Barbara Koller und der Beginn der Hexenprozesse
- Die ehemalige Brandstätte , etwa 300 m vom Hochgericht entfernt, an der alle hingerichteten Hexen anschließend verbrannt wurden
- Die Werwolfprozesse von 1717
- Die Mooshamer Hexenprozesse
- Hexereiverbrechen, die Verurteilten zur Last gelegt wurden
- Die letzten Tage vor der Hinrichtung
- Das Rädern und das Fallbeil
- Gedenktafel für die wegen Hexerei hingerichteten Menschen
- Die Inqusistionsverfahren
- Zauberereibezichtigungen
Quelle
- "Salzburger Woche", Ausgabe "Lungauer Nachrichten", 7. Dezember