Haiden (Gemeinde): Unterschied zwischen den Versionen
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Im [[17. Jahrhundert|17.]] und [[18. Jahrhundert]] bei der Umpfarrung der Umlandgemeinden von Tamsweg spielten einige Höfe von Haiden eine besondere Rolle. | Im [[17. Jahrhundert|17.]] und [[18. Jahrhundert]] bei der Umpfarrung der Umlandgemeinden von Tamsweg spielten einige Höfe von Haiden eine besondere Rolle. | ||
Besonders oft wird der Name Haiden im Bezug auf das [[Preberschießen]] genannt, wo die Bürger von Tamsweg zur Zeit des Preberschießens über Haiden gehen mussten. Die Erhaltung des Preberweges war für die Gemeinde Haiden und ihre Bevölkerung immer eine große Herausforderung. | Besonders oft wird der Name Haiden im Bezug auf das [[Preberschießen]] genannt, wo die Bürger von Tamsweg zur Zeit des Preberschießens über Haiden gehen mussten. Die Erhaltung des Preberweges war für die Gemeinde Haiden und ihre Bevölkerung immer eine große Herausforderung. | ||
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Im Jahre [[1935]] wurde die Gemeinde Haiden, [[Sauerfeld]], [[Lasaberg]], [[Wölting]] und [[Mörtelsdorf]] per Gesetz in die Großgemeinde Tamsweg eingemeindet. Von nun an wurde die Gemeindeaufgaben von Tamsweg aus erledigt. | Im Jahre [[1935]] wurde die Gemeinde Haiden, [[Sauerfeld]], [[Lasaberg]], [[Wölting]] und [[Mörtelsdorf]] per Gesetz in die Großgemeinde Tamsweg eingemeindet. Von nun an wurde die Gemeindeaufgaben von Tamsweg aus erledigt. | ||
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Version vom 9. Juli 2015, 16:15 Uhr
Haiden (auf Lungauerisch: Hoadn) ist ein Ortsteil nordöstlich des Marktgemeindezentrums von Tamsweg.
Allgemeines
Die Ortschaft Haiden umfasst 46 Wohnhäuser( 23 Bauernhäuser) und ca. 300 Einwohner. Der Tamsweger Hausberg Preber gehört ebenfalls zu Haiden.
Geschichte
Erstmals schien der Name Haiden in Jahre 1314 auf. Meist in Büchern, die um den Raum Tamsweg, sowie vom Preber erzählen - wie etwa von den Wasserquellen beim Kämpfer oder den Viehweiden am Preber.
Zur Gemeinde Haiden gehörten auch die Ortschaften: Refling, Traning und einige Höfe von Atzmansdorf.
Im 17. und 18. Jahrhundert bei der Umpfarrung der Umlandgemeinden von Tamsweg spielten einige Höfe von Haiden eine besondere Rolle. Besonders oft wird der Name Haiden im Bezug auf das Preberschießen genannt, wo die Bürger von Tamsweg zur Zeit des Preberschießens über Haiden gehen mussten. Die Erhaltung des Preberweges war für die Gemeinde Haiden und ihre Bevölkerung immer eine große Herausforderung.
Auch bei der Benutzung des Preberweges mussten von der Gemeinde klare Regeln gemacht werden. Weit über die Grenzen von Haiden hinaus war der Einleger „Fötschl Flori“ bekannt. Der letzte Bürgermeister von Haiden war Simon Gappmaier ( Kämpferbauer).
Im Jahre 1935 wurde die Gemeinde Haiden, Sauerfeld, Lasaberg, Wölting und Mörtelsdorf per Gesetz in die Großgemeinde Tamsweg eingemeindet. Von nun an wurde die Gemeindeaufgaben von Tamsweg aus erledigt.
Haiden wird durch den Weg zum Ofnerbauer in zwei Teile getrennt, Haiden-Sonnseite und Haiden-Schattseite. Die Ortschaft besteht hauptsächlich aus Bauernhöfen, die gleichmäßig verteilt liegen. In der Nähe des Gratzenbauern, die Kämpferbauern und des Haiderbauer sind in den letzten Jahren drei Siedlungen von Wohnhausern entstanden. Durch Haiden führt die Prebersee Landesstraße (L262), sie ist die Verbindung zwischen Lungau und Steiermark.