Ludwig Mauracher: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Obrigkeit hielt Ludwig Mauracher für unzuverlässig. Bei der Anschaffung der Filzmooser Orgel z.B. genehmigte das ''Fürsterzbischöfl. Consistorium'' dieses Vorhaben daher mit den suggestiv-mahnenden Worten: ''Übrigens wird die prov. Kirchenverwaltung nicht unterlassen haben, die gehörigen Vorsichten zu beachten, damit die neue Orgel von dem genannten Orgelbauer solid u. dauerhaft hergestellt werde.''<ref>Pfarrarchiv Filzmoos: Karton 8, Bauakten (Salzburg, 20. Juli 1858). Zitiert nach: Schmeißner, Roman Matthias: ''Studien zum Orgelbau in Wallfahrtskirchen der Erzdiözese Salzburg'', Dissertation Universität Mozarteum Salzburg 2012, S. 79 und 86.</ref> | Die Obrigkeit hielt Ludwig Mauracher für unzuverlässig. Bei der Anschaffung der Filzmooser Orgel z.B. genehmigte das ''Fürsterzbischöfl. Consistorium'' dieses Vorhaben daher mit den suggestiv-mahnenden Worten: ''Übrigens wird die prov. Kirchenverwaltung nicht unterlassen haben, die gehörigen Vorsichten zu beachten, damit die neue Orgel von dem genannten Orgelbauer solid u. dauerhaft hergestellt werde.''<ref>Pfarrarchiv Filzmoos: Karton 8, Bauakten (Salzburg, 20. Juli 1858). Zitiert nach: Schmeißner, Roman Matthias: ''Studien zum Orgelbau in Wallfahrtskirchen der Erzdiözese Salzburg'', Dissertation Universität Mozarteum Salzburg 2012, S. 79 und 86.</ref> | ||
| − | Zu seinen Werken gehören die Orgeln von Aschau im [[Zillertal]] (1856), [[Pfarr- und Wallfahrtskirche Filzmoos|Filzmoos]] 1858 und [[enns:Peter-und-Paul-Kirche|Schladming]] (evangelische Kirche, 1861). | + | Zu seinen Werken gehören die Orgeln von Aschau im [[Zillertal]] (1856), [[Pfarr- und Wallfahrtskirche Filzmoos|Filzmoos]] (1858) und [[enns:Peter-und-Paul-Kirche|Schladming]] (evangelische Kirche, 1861). |
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Version vom 29. Juni 2014, 10:09 Uhr
Ludwig Mauracher (* 24. August 1820 in Kapfing, Tirol; † 11. April 1885 in Feldkirch, Vorarlberg) war ein Tiroler Orgelbauer aus der berühmten Orgelbauerfamilie Mauracher.
Leben und Werk
Ludwig war der jüngere Sohn Karl Maurachers und Bruder des viel erfolgreicheren Orgelbauers Johann Nepomuk Carl Mauracher.
Er verbrachte viele Jahre in Ludwigsburg (Baden-Württemberg) und Paulinzella (Thüringen), von 1850 bis ca. 1865 war er in Kapfing und Schwaz (Tirol) ansässig, dann in Fribourg (Schweiz) und zuletzt in Feldkirch (Vorarlberg).
Die Obrigkeit hielt Ludwig Mauracher für unzuverlässig. Bei der Anschaffung der Filzmooser Orgel z.B. genehmigte das Fürsterzbischöfl. Consistorium dieses Vorhaben daher mit den suggestiv-mahnenden Worten: Übrigens wird die prov. Kirchenverwaltung nicht unterlassen haben, die gehörigen Vorsichten zu beachten, damit die neue Orgel von dem genannten Orgelbauer solid u. dauerhaft hergestellt werde.[1]
Zu seinen Werken gehören die Orgeln von Aschau im Zillertal (1856), Filzmoos (1858) und Schladming (evangelische Kirche, 1861).
Literatur
- Alfred Reichling, Tiroler Orgelbauer der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. In: Veröffentlichungen des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum 78, 1998, S. 229-250; hier: S. 235.
- siehe auch den Artikel „Mauracher“
Quelle
- Alfred und Matthias Reichling, Lexikon der in Tirol tätigen Orgelbauer, Eintrag „Mauracher, Ludwig“
Fußnoten
- ↑ Pfarrarchiv Filzmoos: Karton 8, Bauakten (Salzburg, 20. Juli 1858). Zitiert nach: Schmeißner, Roman Matthias: Studien zum Orgelbau in Wallfahrtskirchen der Erzdiözese Salzburg, Dissertation Universität Mozarteum Salzburg 2012, S. 79 und 86.