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Version vom 5. Oktober 2013, 14:53 Uhr
Friedburg ist ein historischer Marktort in Oberösterreich an der Südwestseite des Kobernaußerwaldes. Er ist der Hauptort und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Lengau in Bezirk Braunau am Inn.
Geschichte
Friedburg erhielt erstmals 1439 das Marktrecht. Bei der Errichtung der Gemeinden nach den Ereignissen von 1848 ist man vielfach von den bereits bestehenden Pfarreien ausgegangen. Im Fall Lengau wurde die politische Gemeinde der kirchlichen Pfarrgemeinde gleichgestellt. Da der Ort Lengau schon immer der kirchliche Mittelpunkt war und sich dort auch bis 1939 die Pfarrkirche befand, heißt die Gemeinde seither Lengau.
Friedburg hingegen galt als Verwaltungsmittelpunkt der Gemeinde. Es war ein Markt mit einem Pflegegericht, dort waren und sind die Ämter und Behörden, wie Post, Polizei, Hauptschule und eben auch das Gemeindeamt.
Im Süden grenzt der Ort an die Salzburger Marktgemeinde Straßwalchen an.
Schlossberg
Auf der Erhebung nördlich des heutigen Ortes befand sich die Burg Friedburg. Sie wurde 1180 erichtet und wurde diente als Verwaltungssitz für das Mattigtal der Bischöfe von Bamberg und ist urkundlich als "castrum fridburc" genannt.
Vom Jahr 1700 datiert der einzig erhaltene Kupferstich des "Landesfürstlichen Schlosses Fridburg" Von Michael Wenig (1645-1718). Die Burganlage wurde 1703 im Zuge des spanischen Erbfolgekrieges von österreichischen Truppen zerstört und wurde nicht vieder augebaut. Reste der Burg dienten später als Baumaterial im Ort. Nach Schlägerungen (2007) zur Schaffung eines Aussichtsfensters nach Süden erfolgte 2008 die Bepflanzung eines Weingartens mit 216 Reben, was sich angeichts der dortigen günstigen klimatischen Lage als erfolgreich erwies. Zugleich wurden Wanderwege zur Erschließung des umgebenden Geländes geschaffen.
Vom Plateau des Schlossberges bietet sich ein herrliches Aussichtspanorama zu den Bergen der Nordalpen, dazu wurde eine Aussichtsplattform samt Beschreibung der Landschaft errichtet.
Weblink
Bildergalerie
Ausblick vom Friedburger Schlossbergweg nach Lengau.
Quelle
- Homepage der Gemeinde Lengau