Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach: Unterschied zwischen den Versionen

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Erzbischof '''Sigismund Christian Graf Schrattenbach'''(* [[28. Februar]] [[1698]] in Graz; † [[16. Dezember]] [[1771]] in [[Salzburg]]) war [[1753]] bis [[1771]] [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] von [[Salzburg]].  
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Erzbischof '''Sigismund Christian Graf Schrattenbach''' (* [[28. Februar]] [[1698]] in Graz; † [[16. Dezember]] [[1771]] in [[Salzburg]]) war [[1753]] bis [[1771]] [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] von [[Salzburg]].  
  
 
Er bleibt der Nachwelt vor allem als Förderer der Familie [[Mozart]] in Erinnerung. In seinem Gefolge soll [[Leopold Mozart]], der Vater von [[Wolfgang Amadeus Mozart|Wolfgang Amadeus]] zum Kapellmeister und Hofkomponisten aufgestiegen sein. Auch sein Sohn, Wolfgang Amadeus Mozart, wurde vom Erzbischof bereits im Alter von 14 Jahren zum Hofkapellmeister bestellt.  
 
Er bleibt der Nachwelt vor allem als Förderer der Familie [[Mozart]] in Erinnerung. In seinem Gefolge soll [[Leopold Mozart]], der Vater von [[Wolfgang Amadeus Mozart|Wolfgang Amadeus]] zum Kapellmeister und Hofkomponisten aufgestiegen sein. Auch sein Sohn, Wolfgang Amadeus Mozart, wurde vom Erzbischof bereits im Alter von 14 Jahren zum Hofkapellmeister bestellt.  

Version vom 4. August 2007, 12:25 Uhr

Erzbischof Sigismund Christian Graf Schrattenbach (* 28. Februar 1698 in Graz; † 16. Dezember 1771 in Salzburg) war 1753 bis 1771 Erzbischof von Salzburg.

Er bleibt der Nachwelt vor allem als Förderer der Familie Mozart in Erinnerung. In seinem Gefolge soll Leopold Mozart, der Vater von Wolfgang Amadeus zum Kapellmeister und Hofkomponisten aufgestiegen sein. Auch sein Sohn, Wolfgang Amadeus Mozart, wurde vom Erzbischof bereits im Alter von 14 Jahren zum Hofkapellmeister bestellt.

Die Freigiebigkeit, die Graf Schrattenbach nicht nur den Mozarts gegenüber an den Tag legte, führte dazu, dass das Land am Ende seiner Herrschaftszeit hoch verschuldet war. Dafür fand man in den fürsterzbischöflichen Gemächern, an allen möglichen Orten verstreut, mehr als 200.000 Gulden, die sich der Erzbischof zur Seite gelegt hatte.

Doch nicht nur ein Loch im Geldbeutel des Landes, auch eines im Mönchsberg war Schrattenbach zu verdanken. Während seiner Amtszeit wurde das Neutor, heute Sigmundstor benannt, errichtet und damit der Weg in den Stadtteil Riedenburg und den damaligen Vorort Maxglan wesentlich verkürzt.

Quelle