St. Leonhard am Wonneberg: Unterschied zwischen den Versionen

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Wonneberg  liegt am  südlichen Rand des Waginger Beckens im voralpinem Hügel- und  Moorland. Im geographischen Sinn ist der Wonneberg als jener  Höhenrücken zu  verstehen,  den der [[Salzachgletscher]] am südlichen  Rand des Waginger  Beckens geformt und zurückgelassen hat. Nördlich von  Reichwimm  erreicht er mit 629 [[m ü. A.]] seinen höchsten Punkt.  
 
Wonneberg  liegt am  südlichen Rand des Waginger Beckens im voralpinem Hügel- und  Moorland. Im geographischen Sinn ist der Wonneberg als jener  Höhenrücken zu  verstehen,  den der [[Salzachgletscher]] am südlichen  Rand des Waginger  Beckens geformt und zurückgelassen hat. Nördlich von  Reichwimm  erreicht er mit 629 [[m ü. A.]] seinen höchsten Punkt.  
  
Der  Wonneberg ist seit vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. Drei Grabhügel   und ein Lappenbeil aus [[Kelten]]zeit gelten als Belege dafür. Aus der  [[Römer]]zeit  wurde am [[22. März]] [[1999]] vor der Egerdacher Kirche  ein [[Römische Meilensteine|römischer  Meilenstein]]  aus der Zeit um  200 nach Chr. gefunden.
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Der  Wonneberg ist seit vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. Drei Grabhügel und ein Lappenbeil aus [[Kelten]]<nowiki>zeit</nowiki> gelten als Belege dafür. Aus der  [[Römer]]<nowiki>zeit</nowiki> wurde am [[22. März]] [[1999]] vor der Egerdacher Kirche  ein [[Römische Meilensteine|römischer  Meilenstein]]  aus der Zeit um  200 nach Chr. gefunden. Damals gehörte das Gebiet zum Verwaltungsbezirk [[Iuvavum]].
  
Der Ort wird erstmals um das  Jahr 1000 in einer Salzburger Urkunde erwähnt. Eine Blütezeit für den  Ort begann ab dem 16. Jahrhundert, als die große Leonhardikirche Pilger  von weither anlockte. Die Wallfahrer legten den Grundstein zu einem   beachtlichen Reichtum. Der heute noch durchgeführte Leonhardiritt  erinnert an die große Zeit der Leonhardiwallfahrt nach Wonneberg.  
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Der Ort wird erstmals um das  Jahr 1000 in einer Salzburger Urkunde erwähnt. Eine Blütezeit für den  Ort begann ab dem [[16. Jahrhundert]], als die große Leonhardi-Kirche Pilger  von weither anlockte. Die Wallfahrer legten den Grundstein zu einem beachtlichen Reichtum. Der heute noch durchgeführte [[Leonhardiritt]] erinnert an die große Zeit der Leonhardi-Wallfahrt nach Wonneberg.  
  
Die   Gemeinde Wonneberg gibt es seit [[1818]]. Vorher, als der Ort zum  [[Erzstift Salzburg]] gehörte,  gab es ein "Wonneberger"  und  "Egerdacher  Viertel" innerhalb des [[Pfleggericht]]s - aber keine  Gemeinde Wonneberg.
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Die Gemeinde Wonneberg gibt es seit [[1818]]. Vorher, als der Ort zum  [[Erzstift Salzburg]] gehörte,  gab es ein "Wonneberger"  und  "Egerdacher  Viertel" innerhalb des [[Pfleggericht]]s - aber keine  Gemeinde Wonneberg.
 
                  
 
                  
 
Der Ort St. Leonhard  hieß früher Wonneberg. Die Wallfahrer hatten das allerdings kaum zur  Kenntnis genommen und immer nur von St. Leonhard gesprochen. Im  Jahr  [[1952]] wurde der Ort in St. Leonhard am Wonneberg umbenannt.
 
Der Ort St. Leonhard  hieß früher Wonneberg. Die Wallfahrer hatten das allerdings kaum zur  Kenntnis genommen und immer nur von St. Leonhard gesprochen. Im  Jahr  [[1952]] wurde der Ort in St. Leonhard am Wonneberg umbenannt.
 
* '''Hauptartikel''' [[Wallfahrtskirche St. Leonhard am Wonneberg]]
 
  
 
==Weblinks==
 
==Weblinks==

Version vom 27. April 2013, 11:44 Uhr

Sankt Leonhard am Wonneberg, Verwaltungsgemeinschaft Waging am See
Gemeindehaus mit Wappen in St. Leonhard am Wonneberg

St. Leonhard am Wonneberg befindet sich in der Gemeinde Wonneberg, die zur Verwaltungsgemeinschaft Waging am See in Bayern im Landkreis Traunstein gehört. Im Zentrum der zum Rupertiwinkel gehörenden Gemeinde befindet sich die Wallfahrtskirche St. Leonhard am Wonneberg, von deren Name sich auch der Ortsname ableitet.

Beschreibung und Geschichtliches

Wonneberg liegt am südlichen Rand des Waginger Beckens im voralpinem Hügel- und Moorland. Im geographischen Sinn ist der Wonneberg als jener Höhenrücken zu verstehen, den der Salzachgletscher am südlichen Rand des Waginger Beckens geformt und zurückgelassen hat. Nördlich von Reichwimm erreicht er mit 629 m ü. A. seinen höchsten Punkt.

Der Wonneberg ist seit vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. Drei Grabhügel und ein Lappenbeil aus Keltenzeit gelten als Belege dafür. Aus der Römerzeit wurde am 22. März 1999 vor der Egerdacher Kirche ein römischer Meilenstein aus der Zeit um 200 nach Chr. gefunden. Damals gehörte das Gebiet zum Verwaltungsbezirk Iuvavum.

Der Ort wird erstmals um das Jahr 1000 in einer Salzburger Urkunde erwähnt. Eine Blütezeit für den Ort begann ab dem 16. Jahrhundert, als die große Leonhardi-Kirche Pilger von weither anlockte. Die Wallfahrer legten den Grundstein zu einem beachtlichen Reichtum. Der heute noch durchgeführte Leonhardiritt erinnert an die große Zeit der Leonhardi-Wallfahrt nach Wonneberg.

Die Gemeinde Wonneberg gibt es seit 1818. Vorher, als der Ort zum Erzstift Salzburg gehörte, gab es ein "Wonneberger" und "Egerdacher Viertel" innerhalb des Pfleggerichts - aber keine Gemeinde Wonneberg.

Der Ort St. Leonhard hieß früher Wonneberg. Die Wallfahrer hatten das allerdings kaum zur Kenntnis genommen und immer nur von St. Leonhard gesprochen. Im Jahr 1952 wurde der Ort in St. Leonhard am Wonneberg umbenannt.

Weblinks

Quelle

  • Homepage der Gemeinde Wonneberg