Katschbergwaldwege-Genossenschaft: Unterschied zwischen den Versionen
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Durch das besondere Verhandlungsgeschick von Friedrich, vor allem bei Verhandlungen mit der [[Fremdenverkehr]]swirtschaft wie bei der Lastenfreistellung bei Grundverkäufen am [[Katschberg]], bei Verträgen mit Loipenbetreibern, Reitern und Mountainbikern, wurde die Fremdenverkehrsentwicklung am Katschberg ermöglicht. Auch die laufenden Einnahmen für die Erhaltung des 20 Kilometer langen Wegenetzes der Genossenschaft wurden dadurch finanziert, ohne die Rechte der Eingeforsteten zu schmälern. | Durch das besondere Verhandlungsgeschick von Friedrich, vor allem bei Verhandlungen mit der [[Fremdenverkehr]]swirtschaft wie bei der Lastenfreistellung bei Grundverkäufen am [[Katschberg]], bei Verträgen mit Loipenbetreibern, Reitern und Mountainbikern, wurde die Fremdenverkehrsentwicklung am Katschberg ermöglicht. Auch die laufenden Einnahmen für die Erhaltung des 20 Kilometer langen Wegenetzes der Genossenschaft wurden dadurch finanziert, ohne die Rechte der Eingeforsteten zu schmälern. | ||
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Aktuelle Version vom 27. Februar 2013, 22:20 Uhr
Die Katschbergwaldwege-Genossenschaft wurde 1971 gegründet.
Allgemeines
Karl Friedrich, eines der Gründungsmitglieder, war die treibende Kraft in der Katschbergwaldwege-Genossenschaft. Zwischen 1971 und 1976 wurden 20 Kilometer Forstwege von der Genossenschaft erbaut. Der Kostenaufwand betrug öS 1,7 Mio. (rund 124.000 Euro). Damit wurden 600 Hektar Wirtschafts- und Schutzwald erschlossen, was eine zeitgemäße wirtschaftliche Bewirtschaftung möglich machte.
Durch das besondere Verhandlungsgeschick von Friedrich, vor allem bei Verhandlungen mit der Fremdenverkehrswirtschaft wie bei der Lastenfreistellung bei Grundverkäufen am Katschberg, bei Verträgen mit Loipenbetreibern, Reitern und Mountainbikern, wurde die Fremdenverkehrsentwicklung am Katschberg ermöglicht. Auch die laufenden Einnahmen für die Erhaltung des 20 Kilometer langen Wegenetzes der Genossenschaft wurden dadurch finanziert, ohne die Rechte der Eingeforsteten zu schmälern.
Bei der Jahreshauptversammlung 2011 bedankten sich die Einforstungsberechtigten und Mitglieder der Katschbergwaldwege-Genossenschaft bei Friedrich für seine 40-jährige ehrenamtliche Tätigkeit als Obmann. Der neue Vorstand besteht aus Johann Ronacher jun. Sein Stellvertreter ist Josef Huber.
Quelle
"Salzburger Woche", Ausgabe "Lungauer Nachrichten", 13. Jänner 2011