Gois (Wals-Siezenheim): Unterschied zwischen den Versionen
| Zeile 32: | Zeile 32: | ||
Datei:Goisimpression.jpg|Goisimpression | Datei:Goisimpression.jpg|Goisimpression | ||
Datei:DSC06913.JPG|Krautfeld in Gois | Datei:DSC06913.JPG|Krautfeld in Gois | ||
| + | Datei:Autobahndreieck in Gois.jpg|Autobahndreieck in Gois | ||
</gallery> | </gallery> | ||
Version vom 30. August 2012, 21:09 Uhr
Die Ortschaft Gois ist die südlichste der vier Katastralgemeinden von Wals-Siezenheim.
Lage
Gois grenzt innerhalb der Gemeinde an die KG Wals I und außerhalb an die Gemeinden Großgmain, Grödig (Glanegg) und Salzburg (Leopoldskroner-Moos).
Name
Die Namen Gols und Gois kommen vom lateinischen collis = Hügel. Eine andere Namenserklärung stammt vom keltischen Wort gois, das heilig bedeutet.
Allgemeines
Das Erscheinungsbild der Ortschaft ist von der auf einem kleinen Hügel befindlichen Kirche mit dem typischen spitzen Turm geprägt, umrandet vom einer weiten, ebenen und sehr fruchtbaren Kulturlandschaft, die von den Goiser Bauern auch durch feldmäßigen Gemüseanbau bestellt wird.
Auf Goiser Gebiet wurde kurz vor dem Zweiten Weltkrieg im Zuge des Autobahnbaus von München nach Salzburg das Autobahndreieck erbaut, das einen großen Eingriff in die Landschaftsstruktur dieser Ortschaft darstellte.
Goiser Hügel
Von der kleinen Erhebung, dem Goiser Hügel, hat man eine Rundblickmöglichkeit. Der Goiser Hügel gilt auch als Kraftplatz.
Munitionslager
Im Süden von Gois wurde vom Österreichischen Bundesheer bis etwa 2004 ein Munitionslager betrieben, das von einem umzäunten, militärischen Sperrgebiet umgeben war. Die Bewachung des Areals erfolgte rund um die Uhr. 2009 stellte die Pyrotechnikfirma Schickl mit dem Hauptsitz in Mondsee den Antrag auf Lagerung von Feuerwerkskörpern in diesem ehemaligen Depot. Ein behördliches Standortverfahren wurde dazu inzwischen eingeleitet.
Bildergalerie
Autobahndreieck in Gois und umgebende Landschaft, Ansicht vom Untersberg aus
- Panoramabild Goiswiesen.JPG
Panoramabild Goiswiesen