Mariensäule auf dem Domplatz: Unterschied zwischen den Versionen
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* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=ckb&datum=1923&page=98&size=45&qid=D9O5834MRRXOKN9ELJNU534SQOLMA2 Christliche Kunstblätter ], Heft 7, Seite 10-11, 1923 | * [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=ckb&datum=1923&page=98&size=45&qid=D9O5834MRRXOKN9ELJNU534SQOLMA2 Christliche Kunstblätter ], Heft 7, Seite 10-11, 1923 | ||
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Aktuelle Version vom 28. Dezember 2025, 17:10 Uhr
Die Mariensäule befindet sich in der Mitte des Domplatzes in der Salzburger Altstadt. Sie zählt zu den denkmalgeschützten Objekten in der Stadt.
Geschichte
Sie wurde zwischen 1766 und 1771 von Wolfgang Hagenauer und Johann Baptist Hagenauer im Auftrag von Fürsterzbischof Sigismund Graf Schrattenbach errichtet.
Beschreibung
Die Säule wurde in Anlehnung an die Marienstatuen in Wien und München errichtet. Die Frau des Bildhauers Johann Baptist Hagenauer, Rosa, stand Modell für die Marienfigur. Sockel, Podest und Balustrade der Mariensäule sind aus Untersberger Marmor gefertigt. Aus Blei dagegen hergestellt sind die überlebensgroßen Figuren. An der Spitze steht das Standbild der Mariae Immaculata, der unbefleckten Maria, die auf einem Wolkenberg und einer Weltkugel thront. Die vier Reliefs des Sockels von je einer allegorischen Figur (Engel, Teufel, Wahrheit und Kirche) umgeben. An den Sockelwänden befinden sich die Büste und das Wappen des Erbauers, Fürsterzbischof Sigismund Christoph Graf Schrattenbach, und weitere allegorische Darstellungen.
Maria Regina - Krönung Marias durch die Dreifaltigkeit
Die Statue der Gottesmutter als Maria Immaculata auf der Säule erscheint durch die goldene Krone an der Domfassade, die von zwei Engeln getragen wird und die am Dom schon früher angebracht worden war, als gekrönte Maria Regina, wenn man von der Franziskanergasse unter der mittleren Arkade des Hofbogengebäudes stehend nach Osten auf den Dom blickt.
Bilder
Mariensäule auf dem Domplatz – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
Weblink
→ Für nähere Informationen zu "Mariensäule auf dem Domplatz" siehe auch den Originalartikel von Kulturklauberin Daniele Pabinger auf SN.at.
Quellen
- SALZBURGWIKI-Artikel über die Altstadt
- Salzburger Nachrichten 7. Juli 2010 sowie Kulturklauberin vom 30. September 2021
- Christliche Kunstblätter , Heft 7, Seite 10-11, 1923