Prangerschützen: Unterschied zwischen den Versionen

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Sie rücken zu allen großen weltlichen und kirchlichen Festen des Jahres- und Lebensbrauchtums aus. Auch beim Empfang von hohen Gäste, bei Gratulationen bei Hochzeiten oder für Ehrerweisungen bei Beerdigungen werden Prangerstutzen eingesetzt.
 
Sie rücken zu allen großen weltlichen und kirchlichen Festen des Jahres- und Lebensbrauchtums aus. Auch beim Empfang von hohen Gäste, bei Gratulationen bei Hochzeiten oder für Ehrerweisungen bei Beerdigungen werden Prangerstutzen eingesetzt.
  
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Seit wann das "Prangerschießen" zur Ausschmückung von [[Fronleichnam]]sprozessionen in Gebrauch kam, lässt sich nicht genau datieren,nahm jedoch sicher im Barock in der Zeit der prunkliebenden Fürsterzbischöfe Salzburgs  seinen Anfang. Die Prangerschützen sollte neben der visuellen Sichtbarmachung der Macht der Kirche auch ein akustisches Zeichen setzen.
 
Seit wann das "Prangerschießen" zur Ausschmückung von [[Fronleichnam]]sprozessionen in Gebrauch kam, lässt sich nicht genau datieren,nahm jedoch sicher im Barock in der Zeit der prunkliebenden Fürsterzbischöfe Salzburgs  seinen Anfang. Die Prangerschützen sollte neben der visuellen Sichtbarmachung der Macht der Kirche auch ein akustisches Zeichen setzen.
  
 
"Prangerschützen" hatten seit jeher eine ausschmückende Rolle bei Festen inne. Anders als z. B. die Tiroler Schützen haben sie sich nicht aus der Landesverteidigung heraus entwickelt. Prangerstutzen konnten und wurden nie als Waffe eingesetzt werden, sondern sie sind seit jeher ein reines "Lärmbrauchtumsgerät".
 
"Prangerschützen" hatten seit jeher eine ausschmückende Rolle bei Festen inne. Anders als z. B. die Tiroler Schützen haben sie sich nicht aus der Landesverteidigung heraus entwickelt. Prangerstutzen konnten und wurden nie als Waffe eingesetzt werden, sondern sie sind seit jeher ein reines "Lärmbrauchtumsgerät".
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[[1974]] trat das neue Pyrotechnikgesetz in Kraft, mit dem das Schießen untersagt wurde.<ref>[https://www.prangerschuetzen-elixhausen.at/ www.prangerschuetzen-elixhausen.at], Abschnitt Geschichte</ref>
  
 
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[[Kategorie:Video]]
 
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Aktuelle Version vom 16. Januar 2025, 21:40 Uhr

Kurzvideo von einem Lauffeuersalut eines Prangerstutzen-Schützenvereines
Prangerschützen bei der Wallfahrtsbasilika Maria Plain

Die Prangerschützen, auch Prangerstutzenschützen, sind Personen, die den Prangerstutzen abfeuern.

Aufgaben

Sie rücken zu allen großen weltlichen und kirchlichen Festen des Jahres- und Lebensbrauchtums aus. Auch beim Empfang von hohen Gäste, bei Gratulationen bei Hochzeiten oder für Ehrerweisungen bei Beerdigungen werden Prangerstutzen eingesetzt.

Geschichte

Seit wann das "Prangerschießen" zur Ausschmückung von Fronleichnamsprozessionen in Gebrauch kam, lässt sich nicht genau datieren,nahm jedoch sicher im Barock in der Zeit der prunkliebenden Fürsterzbischöfe Salzburgs seinen Anfang. Die Prangerschützen sollte neben der visuellen Sichtbarmachung der Macht der Kirche auch ein akustisches Zeichen setzen.

"Prangerschützen" hatten seit jeher eine ausschmückende Rolle bei Festen inne. Anders als z. B. die Tiroler Schützen haben sie sich nicht aus der Landesverteidigung heraus entwickelt. Prangerstutzen konnten und wurden nie als Waffe eingesetzt werden, sondern sie sind seit jeher ein reines "Lärmbrauchtumsgerät".

1974 trat das neue Pyrotechnikgesetz in Kraft, mit dem das Schießen untersagt wurde.[1]

Vereine

Es gibt 117 Prangerschützen-Vereine im Land Salzburg (Stand Mai 2024).

Bildergalerie

weitere Bilder

 Prangerschützen – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Quellen

  1. www.prangerschuetzen-elixhausen.at, Abschnitt Geschichte