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Version vom 25. November 2011, 16:06 Uhr
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Mühlbach im Pinzgau ist ein Ortsteil von Bramberg am Wildkogel im Oberpinzgau.
Name
Der Name rührt von den Mühlen, die am Bach wie Perlen aufgereiht waren, her. Beginnend mit der Stampf, einer Leinsamenmühle, ungefähr beim heutigen Talbauern, über die Talmühle (Nr. 19) und weiter mit der Herrenmühle, wurde der Bach durch ein künstliches Gerinne geführt.
Auch mehrere Schmieden, wie der Nagelschmied, der Talschmied und der Handelsschmied, sowie ein Sägewerk wurden über dieses Gerinne versorgt.
Allgemeines
Mühlbach ist ein alter Oberpinzgauer Bergbauort mit einer langen Tradition. Bereits im Mittelalter wurden im Bergbau Brenntal Kupfer und Schwefel abgebaut.
Zahlreiche Hausnamen wie Öfner, Grubenhüter, Pulverturm oder Kasten zeugen noch heute von dieser Zeit.
Endgültig eingestellt wurde der Bergbau im Jahr 1863. Versuche, den Bergbau Anfang des 20. Jahrhunderts wieder zu beleben, scheiterten. Seit 1995 gibt es den Verein Bergbauforschung Bramberg, der sich mit der Sicherung der alten Baue und Archive befasst.
Mühlbach verfügt über ein beheiztes Schwimmbad, und einem Sportplatz.
Vereine
Der Ort hat ein reges Vereinsleben. Unter anderem gibt es:
- Sportclub Mühlbach
- Eisschützenverein Mühlbach
- Panzlschützen Mühlbach
Sehenswürdigkeiten
Das Mühlbachtal ist ein wunderschönes Wandergebiet. Der Rettenstein ist einer der markantesten Berge der Kitzbüheler Alpen. Auf der Baumgartenalm gibt es eine sehenswerte Schaukäserei.
Der Ortskern von Mühlbach wird von drei Gebäuden geprägt: Dem ehemaligen Verweserhaus, das heute Sitz des Vereins Bergbauforschung Bramberg ist, dem Verwalterwirt, einem ehemaligen Gebäude der Bergwerksverwaltung, und dem alten "Kasten", einem Getreidespeicher, der von seinem jetzigen Eigentümern liebevoll renoviert und zu einem Wohngebäude umgebaut wurde.
Persönlichkeiten
Quellen
- Website der Gemeinde Bramberg am Wildkogel
- Archiv der Bergbauforschung Bramberg
- "Bramberg am Wildkogel - Gemeindechronik" - Hans Hönigschmid