Union-Sport-Klub Leube Anif: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 27. August 2011, 20:39 Uhr

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USK Anif
USK Anif Logo2.PNG
Voller Name USK Leube Anif
Gegründet 20. Mai 1947
Vereinsfarben Rot/Schwarz
Stadion Sportanlage Anif
Plätze ca 1.000
Präsident/Obmann Heinz Seelenbacher
Trainer Thomas Hofer
Adresse 5081 Anif, Schulweg 43
Spielklasse Regionalliga West
Vereinsregister 379803703
Dachverband Sportunion Salzburg

Der Union-Sport-Klub Leube Anif ist ein Flachgauer Fußballverein in der Regionalliga West. Der Aufstieg gelang 2007 am vorletzten Spieltag der 1. Landesliga.

Der USK Anif unterhält mehrere Nachwuchsmannschaften, darunter eine U17 Mannschaft in der Sparkassenliga.

Geschichte

Die Anfänge

Vier Frauen stehen am Anfang der Vereinsgeschichte. Sie gründeten am 20. Mai 1947 einen Turnverein, die Österreichische Turn- und Sportunion Anif. Am 30. April 1948 wurde die Fußballsektion aus der Taufe gehoben, diese schloss sich dem Verein an. Das Gelände für einen Sportplatz direkt an der Anifer Kreuzung wurde von Graf Moy für einen symbolischen Preis von 1 Schilling pro Jahr zur Verfügung gestellt. Das erste Jahr im Meisterschaftsbetrieb, 1949/50, beendete der USK Anif ohne Punktverlust als Meister der 2. Klasse Nord B. Bedeutender als die sportlichen Erfolge waren in dieser Ära die Fortschritte im Umfeld. So gab es ab 1957 im Vereinsheim, das sich im Keller des Schlosswirts befand, eine Dusche. Bis dahin war die Körperpflege im Alterbach erfolgt. Nach dem erstmaligen Aufstieg in die Landesliga 1965 entstand bis 1967 das erste eigene Vereinsheim.

Die goldenen 70er-Jahre

Innerhalb weniger Jahre schaffte der USK Anif ab 1974 einen steilen Aufstieg. Mit dem erneuten Meistertitel in der 1. Klasse Nord übersprang der Klub durch eine Ligareform gleich eine Klasse. 1977 bedeutete Rang 4 in der Salzburger Liga die Qualifikation für die neu gegründete Alpenliga, in der schon eine Saison später, 1977/78 überlegen Platz eins geholt wurde. Nach Aufstiegsspielen gegen Vorarlbergmeister Austria Lustenau (2:2 daheim, 1:0 auswärts) fand sich der Verein, der seit 1975 Sponsor Maximarkt im Klubnamen trug, plötzlich in der 2. Division wieder. In der zweithöchsten österreichischen Spielklasse kämpften die finanziell, infrastrukturell und sportlich nicht konkurrenzfähigen Anifer ein tapferes, aber aussichtsloses Gefecht. Aufstiegstrainer Adolf Blutsch und der beste Spieler Walter Koch waren zum LASK gewechselt. Der ÖFB drückte alle Augen zu, verfügte aber, dass die Spieler von den Kabinen zum Platz mit dem Bus gefahren werden mussten. Erst nach 15 Runden gab es bei einem 2:1 gegen Wolfsberg den ersten Punktgewinn. Am Ende der Saison standen ganze acht Punkte auf der Habenseite. Der Dorfklub sammelte Sympathien als "ewiger Verlierer", in Wien wurde sogar ein Anif-Fanklub gegründet.

Neue Sportanlage

Nach dem Abenteuer 2. Division folgte eine Phase der finanziellen Konsolidierung, in der vor allem ein Ziel verfolgt wurde: Die Platzmisere sollte ein Ende haben. 1983 erfolgte der Spatenstich für den neuen Sportplatz, 1985 wurde die repräsentative Anlage mit einem Spiel gegen Austria Wien eröffnet. Sportlich begann 1989 unter Trainer Horst Hirnschrodt mit dem Aufstieg in die Regionalliga West ein neuer Höhenflug. Die Anlage wurde nach langen Diskussionen 1997 um einen Trainingsplatz erweitert, ein Jahr später gelang erneut der Meistertitel in der 1. Landesliga, es reichte aber nur zu einer Saison in der Westliga, die Anif als Tabellenletzter beendete.

Punkterekord und Red-Bull-Kooperation

2001 löste Leube als Namenssponsor Maximarkt ab. Am Ende der Saison 2001/02 unterlag Anif im direkten Duell um den Regionalliga-Aufstieg bei Konkurrent Seekirchen. Im Jahr darauf brach der Klub aber alle Rekorde. Die von Hermann Roitner trainierte Mannschaft mit Schlüsselspielern wie Alfred Zieher, Ti Hoang, Marko Vincetic oder Thomas Lampyka marschierte mit 22 Siegen und vier Unentschieden ungeschlagen und 21 Punkte vor dem Zweiten, dem ASK Salzburg, zum Meistertitel. Schon ein Jahr später ging es aber wieder aus der Regionalliga abwärts. Als ein weiterer Anlauf nach oben genommen wurde, musste sich Anif, mittlerweile von Ex-Torjäger Thomas Hofer betreut, ausgerechnet einem aufstrebenden Nachbarn geschlagen geben: Der SV Grödig hatte auf seinem Durchmarsch 2006 knapp die Nase vorn. Ein Jahr später folgte Anif in die Regionalliga, wo es das Prestigeduell ein weiteres Mal gab. Schon im zweiten Westligajahr 2009 mischte Anif als Dritter vorne mit, eine Platzierung, die 2010 wiederholt wurde. Vor der Saison 2010/11 ging der Klub eine vieldiskutierte Kooperation mit Red Bull Salzburg ein: Da die Amateurmannschaft des Bundesligaklubs nicht mehr in der zweithöchsten Klasse spielen durfte, sollte Anif mit Red-Bull-Unterstützung als "Farmklub" in die Erste Liga aufsteigen. Dass die Red Bull Juniors ihrerseits ein Ligakonkurrent waren, verlieh der Konstruktion eine besondere Pikanterie. Die befürchteten "absichtlichen" Niederlagen blieben aus. Die Juniors wurden überlegen Meister (ohne Aufstiegsrecht), Anif landete nur auf Rang drei. Danach gab es Überlegungen, das angestrebte Ziel mit Hilfe einer Spielgemeinschaft doch noch zu erreichen. Dieses Projekt Carpe Diem Niederalm wurde aber nicht verwirklicht, die Kooperation beendet.

Kader der Saison 2011/12

Nr. Name Nation Geburtsdatum Letzter Verein
Tor
1 Stefan Ebner AUT 15.09. 1986 SV Grödig
22 Sebastian Baumgartner AUT 21.11.1986 ÖTSU Henndorf
33 Tommy Plainer AUT 05. 07. 1990 Eigenbau
Abwehr
3 Dominik Bichler II AUT 24. 08. 1991 SC Sollenau
16 Leo Ettlmlayr AUT 22. 06. 1989 SV Seekirchen
23 Thomas Gröbl AUT 17. 08. 1984 SV Grödig
12 Patrick Kreuzbichler AUT 02. 01. 1991 AKA Austria Wien
2 Jan-Henrik Thuis GER 04. 06. 1994 Alemannia Aachen
25 Stipe Vucur CRO 22. 05. 1992 SV Seekirchen
15 Patrick Zadrazil AUT 13. 06. 1990 SV Grödig
Mittelfeld
31 Manuel Duhnke GER 10. 08. 1987 Bayern München II
10 Raimund Friedl AUT 12. 04. 1988 Red Bull Salzburg Juniors
6 Patrick Kirchberger AUT 31. 01. 1991 SV Seekirchen
7 Alexander Kober AUT 30. 01. 1991 SV Seekirchen
18 Michael Perlak AUT 26. 12. 1985 SV Grödig
27 Aleksandar Simic AUT 24. 01. 1993 Red Bull Salzburg Juniors
11 Simon Sommer AUT 11. 09. 1990 SV Hallwang
32 Rene Zia AUT 09. 09. 1991 AKA Red Bull Salzburg
Angriff
29 Jasmin Celebic BIH 26. 12. 1982 SV Grödig
19 Florian Leitner AUT 28. 11. 1988 TSV St. Johann
8 Amir Lelic SRB 26. 08. 1983 TSV St. Johann
9 Elvis Ozegovic AUT 18. 06. 1990 SV Horn
17 Marco Roser AUT 07. 01 1993 AKA Red Bull Salzburg
20 Philip Scherz AUT 23. 08. 1985 SV Grödig

USK Anif 1b

Die 1b Manschaft nahm in der Saison 2008/09 in der 2. Klasse Nord B teil und wurde Winterkönig und Herbstmeister der 2. Klasse Nord B.

Spieler 1b

  • T Tommy Plainer
  • T Wofgang Krainer
  • 2 Alois Schnöll (K)
  • 3 Alexander Andonov
  • 4 Micha Gelay
  • 5 Christian Neureiter (2.K)
  • 6 Tony Finke
  • 7 Maximilian Wenger Oehn
  • 8 Thomas Brommer
  • 9 Oliver Schnöll
  • 11 Harald Heigl
  • 13 Lukas Winkler
  • 14 Eric Schober
  • 15 Bernhard Schnöll
  • 20 Lukas Rautenbacher

Trainer 1b

Bekannte Spieler und Trainer

  • Martin Amerhauser (Nationalspieler; aus der Anifer Jugend)
  • Adolf Blutsch (Trainer 1977-1978; Aufstieg 2. Bundesliga)
  • Norbert Ebster (Spielertrainer, 1978-79)
  • Bernd Langgruber (Spieler; Europameister mit der österreichischen Amateur-Nationalmannschaft 1967)
  • Adi Macek (erster Nationalspieler Salzburgs; kam aus dem Anifer Nachwuchs)
  • Hermann Roitner (erfolgreicher Trainer, 3x Meister in Salzburger Landesliga, 4x Landesmeister in der Halle)

Quellen