Union-Sport-Klub Leube Anif: Unterschied zwischen den Versionen

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* [[Adi Macek]] (erster Nationalspieler Salzburgs; kam aus dem Anifer Nachwuchs)
 
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* [[Hermann Roithner]]  ( erfolgreicher Trainer, 3x Meister in Salzburger Landesliga, 4x Landesmeister in der Halle)
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* [[Hermann Roitner]]  (erfolgreicher Trainer, 3x Meister in Salzburger Landesliga, 4x Landesmeister in der Halle)
  
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==Quellen==
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* [http://www.usk-leube-anif.at Homepage des USK Leube Anif]
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* Salzburger Nachrichten
 
[[Kategorie:Sport im Flachgau|Anif, USK]]
 
[[Kategorie:Sport im Flachgau|Anif, USK]]
 
[[Kategorie:Sportverein|Anif]]
 
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[[Kategorie:Fußballverein|Anif]]
 
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[[Kategorie:Anif]]
 
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Version vom 26. August 2011, 08:49 Uhr

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USK Anif
USK Anif Logo2.PNG
Voller Name USK Leube Anif
Gegründet 20. Mai 1947
Vereinsfarben Rot/Schwarz
Stadion Sportanlage Anif
Plätze ca 1.000
Präsident/Obmann Heinz Seelenbacher
Trainer Thomas Hofer
Adresse 5081 Anif, Schulweg 43
Spielklasse Regionalliga West
Vereinsregister 379803703
Dachverband Sportunion Salzburg

Der Union-Sport-Klub Leube Anif ist ein Flachgauer Fußballverein in der Regionalliga West. Der Aufstieg gelang 2007 am vorletzten Spieltag der 1. Landesliga.

Der USK Anif unterhält mehrere Nachwuchsmannschaften, darunter eine U17 Mannschaft in der Sparkassenliga.

Geschichte

Die Anfänge

Vier Frauen stehen am Anfang der Vereinsgeschichte. Sie gründeten am 20. Mai 1947 einen Turnverein, die Österreichische Turn- und Sportunion Anif. Am 30. April 1948 wurde die Fußballsektion aus der Taufe gehoben, diese schloss sich dem Verein an. Das Gelände für einen Sportplatz wurde von Graf Moy für einen symbolischen Preis von 1 Schilling pro Jahr zur Verfügung gestellt. Das erste Jahr im Meisterschaftsbetrieb, 1949/50, beendete der USK Anif ohne Punktverlust als Meister der 2. Klasse Nord B. Bedeutender als die sportlichen Erfolge waren in dieser Ära die Fortschritte im Umfeld. So gab es ab 1957 im Vereinsheim, das sich im Keller des Schlosswirts befand, eine Dusche. Bis dahin war die Körperpflege im Alterbach erfolgt. Nach dem erstmaligen Aufstieg in die Landesliga 1965 entstand bis 1967 das erste eigene Vereinsheim.

Die goldenen 70er-Jahre

Innerhalb weniger Jahre schaffte der USK Anif ab 1974 einen steilen Aufstieg. Mit dem erneuten Meistertitel in der 1. Klasse Nord übersprang der Klub durch eine Ligareform gleich eine Klasse. 1977 bedeutete Rang 4 in der Salzburger Liga die Qualifikation für die neu gegründete Alpenliga, in der schon eine Saison später, 1977/78 überlegen Platz eins geholt wurde. Nach Aufstiegsspielen gegen Vorarlbergmeister Austria Lustenau (2:2 daheim, 1:0 auswärts) fand sich der Verein, der seit 1975 Sponsor Maximarkt im Klubnamen trug, plötzlich in der 2. Division wieder. In der zweithöchsten österreichischen Spielklasse kämpften die finanziell, infrastrukturell und sportlich nicht konkurrenzfähigen Anifer ein tapferes, aber aussichtsloses Gefecht. Aufstiegstrainer Adolf Blutsch und der beste Spieler Walter Koch waren zum LASK gewechselt. Der ÖFB drückte alle Augen zu, verfügte aber, dass die Spieler von den Kabinen zum Platz mit dem Bus gefahren werden mussten. Erst nach 15 Runden gab es bei einem 2:1 gegen Wolfsberg den ersten Punktgewinn. Am Ende der Saison standen ganze acht Punkte auf der Habenseite. Der Dorfklub sammelte Sympathien als "ewiger Verlierer", in Wien wurde sogar ein Anif-Fanklub gegründet.

Neue Sportanlage

Nach dem Abenteuer 2. Division folgte eine Phase der finanziellen Konsolidierung, in der vor allem ein Ziel verfolgt wurde: Die Platzmisere sollte ein Ende haben. 1983 erfolgte der Spatenstich für den neuen Sportplatz, 1985 wurde die repräsentative Anlage mit einem Spiel gegen Austria Wien eröffnet. Sportlich begann 1989 unter Trainer Horst Hirnschrodt mit dem Aufstieg in die Regionalliga West ein neuer Höhenflug. Die Anlage wurde nach langen Diskussionen 1997 um einen Trainingsplatz erweitert, ein Jahr später gelang erneut der Meistertitel in der 1. Landesliga, es reichte aber nur zu einer Saison in der Westliga, die Anif als Tabellenletzter beendete.

Punkterekord und Red-Bull-Kooperation

2001 löste Leube als Namenssponsor Maximarkt ab. Am Ende der Saison 2001/02 unterlag Anif im direkten Duell um den Regionalliga-Aufstieg bei Konkurrent Seekirchen. Im Jahr darauf brach der Klub aber alle Rekorde und marschierte mit 22 Siegen und vier Unentschieden ungeschlagen und 21 Punkte vor dem Zweiten, dem ASK Salzburg, zum Meistertitel. Schon ein Jahr später ging es aber wieder aus der Regionalliga abwärts. Als ein weiterer Anlauf nach oben genommen wurde, musste sich Anif, mittlerweile von Ex-Torjäger Thomas Hofer betreut, ausgerechnet einem aufstrebenden Nachbarn geschlagen geben: Der SV Grödig hatte auf seinem Durchmarsch 2006 knapp die Nase vorn. Ein Jahr später folgte Anif in die Regionalliga, wo es das Prestigeduell ein weiteres Mal gab. Schon im zweiten Westligajahr 2009 mischte Anif als Dritter vorne mit, eine Platzierung, die 2010 wiederholt wurde. Vor der Saison 2010/11 ging der Klub eine vieldiskutierte Kooperation mit Red Bull Salzburg ein: Da die Amateurmannschaft des Bundesligaklubs nicht mehr in der zweithöchsten Klasse spielen durfte, sollte Anif mit Red-Bull-Unterstützung als "Farmklub" in die Erste Liga aufsteigen. Dass die Red Bull Juniors ihrerseits ein Ligakonkurrent waren, verlieh der Konstruktion eine besondere Pikanterie. Die befürchteten "absichtlichen" Niederlagen blieben aus. Die Juniors wurden überlegen Meister (ohne Aufstiegsrecht), Anif landete nur auf Rang drei. Danach gab es Überlegungen, das angestrebte Ziel mit Hilfe einer Spielgemeinschaft doch noch zu erreichen. Dieses Projekt Carpe Diem Niederalm wurde aber nicht verwirklicht, die Kooperation beendet.

USK Anif 1b

Die 1b Manschaft nahm in der Saison 2008/09 in der 2. Klasse Nord B teil und wurde Winterkönig und Herbstmeister der 2. Klasse Nord B.

Spieler 1b

  • T Tommy Plainer
  • T Wofgang Krainer
  • 2 Alois Schnöll (K)
  • 3 Alexander Andonov
  • 4 Micha Gelay
  • 5 Christian Neureiter (2.K)
  • 6 Tony Finke
  • 7 Maximilian Wenger Oehn
  • 8 Thomas Brommer
  • 9 Oliver Schnöll
  • 11 Harald Heigl
  • 13 Lukas Winkler
  • 14 Eric Schober
  • 15 Bernhard Schnöll
  • 20 Lukas Rautenbacher

Trainer 1b

Bekannte Spieler und Trainer

  • Martin Amerhauser (Nationalspieler; aus der Anifer Jugend)
  • Adolf Blutsch (Trainer 1977-1978; Aufstieg 2. Bundesliga)
  • Norbert Ebster (Spielertrainer, 1978-79)
  • Bernd Langgruber (Spieler; Europameister mit der österreichischen Amateur-Nationalmannschaft 1967)
  • Adi Macek (erster Nationalspieler Salzburgs; kam aus dem Anifer Nachwuchs)
  • Hermann Roitner (erfolgreicher Trainer, 3x Meister in Salzburger Landesliga, 4x Landesmeister in der Halle)

Quellen