Sagmüllergut: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Sagmüllergut''' war eines der ältesten landwirtschaftlichen Gebäude [[Niederalm]]s. Es wurde im Juli 2012 abgerissen, nachdem ein Sturm das Dach fast vollständig einstürzen ließ.
Das '''Sagmüllergut''' war eines der ältesten landwirtschaftlichen Gebäude [[Niederalm]]s. Es wurde im Juli 2012 abgerissen.
 
  
 
==Geschichte==
 
==Geschichte==
Das Sagmüllergut, im [[14. Jahrhundert]] als „obere Mühle von Niederalm“ errichtet, lag einst an einem Mühlbach. [[1786]] wurde die Mühle nach einem verheerenden Hochwasser an den [[Almkanal]] verlegt. Seit dem Tod des letzten Bauern Josef Vötterl vor Jahren verfällt dieses landwirtschaftliche Juwel und damit geht ein Stück Salzburger Geschichte verloren.
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Das Sagmüllergut, [[1348]] als "obere Mühle von Niederalm" errichtet, lag einst an einem Mühlbach. [[1786]] wurde die Mühle nach einem verheerenden Hochwasser an den [[Almkanal]] verlegt. [[2007]] wurde das Haus auf Betreiben der [[ÖVP]] unter Denkmalschutz gestellt. Der letzte Bauer, Josef Vötterl, lebt seit Jahren im Seniorenheim in Niederalm.
  
Im Juni 2011 kaufte die Gemeinde Anif das 7 000 Quadratmeter große Grundstück und will darauf etwa 30 Wohnungen bauen. Pro Quadratmeter zahlte die Gemeinde 180 Euro, in Summe 1,2 Mill. Euro. Die Salzburg Wohnbau wird auf dem Areal vier Häuser mit insgesamt 30 Miete- und Mietkaufwohnungen sowie sechs Reihenhäuser errichten. Die Baukosten betragen rund 3,5 Millionen Euro (Stand Herbst 2013), der Spatenstich ist für das Frühjahr 2014, die Fertigstellung für Ende 2015 geplant. Den Architektenwettbewerb gewann das Salzburger Architekturbüro Schwarzenbacher. Die Gebäude werden in umweltfreundlicher Niedrigenergiebauweise mit Wärmepumpe und Photovoltaikanlage errichtet.  
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=== Neubau von Wohnungen ===
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Im Juni 2011 kaufte die Gemeinde Anif das 7 000 Quadratmeter große Grundstück und will darauf etwa 30 Wohnungen bauen. Pro Quadratmeter zahlte die Gemeinde 180 Euro, in Summe 1,2 Mill. Euro. Die Salzburg Wohnbau errichtete auf dem Areal vier Häuser mit insgesamt 30 Miete- und Mietkaufwohnungen sowie sechs Reihenhäuser errichten. Die Baukosten betrugen rund 3,5 Millionen Euro, der Spatenstich erfolgte im Frühjahr 2014, die Fertigstellung Ende 2015. Den Architektenwettbewerb gewann das Salzburger Architekturbüro Schwarzenbacher. Die Gebäude werden in umweltfreundlicher Niedrigenergiebauweise mit Wärmepumpe und Photovoltaikanlage errichtet.  
  
 
==Lage==
 
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Fährt man von [[Anif]] kommend auf der [[Salzburger Straße]] Richtung [[Hallein]], so kommt dieses als zweites Gebäude nach der Raiffeisenkasse Niederalm am rechten Fahrbahnrand.
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Fährt man von [[Anif]] kommend auf der [[Salzburger Straße]] Richtung [[Hallein]], so kam dieses als zweites Gebäude nach der Raiffeisenkasse Niederalm am rechten Fahrbahnrand.
  
 
==Quellen==
 
==Quellen==
* Buch [[Anif, Niederalm, Neu-Anif, Kultur, Geschichte und Wirtschaft]]
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{{Quelle Anif Geschichte}}
 
* ''Bezirksblatt Flachgau Süd'', 8. Juni 2011 sowie 9. Oktober 2013
 
* ''Bezirksblatt Flachgau Süd'', 8. Juni 2011 sowie 9. Oktober 2013
  
 
[[Kategorie:Flachgau]]
 
[[Kategorie:Flachgau]]
 
[[Kategorie:Anif]]
 
[[Kategorie:Anif]]
[[Kategorie:Historische Gebäude]]
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[[Kategorie:Architektur]]
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[[Kategorie:Gebäude]]
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[[Kategorie:historisches Gebäude]]

Aktuelle Version vom 2. März 2023, 17:39 Uhr

Das Sagmüllergut war eines der ältesten landwirtschaftlichen Gebäude Niederalms. Es wurde im Juli 2012 abgerissen, nachdem ein Sturm das Dach fast vollständig einstürzen ließ.

Geschichte

Das Sagmüllergut, 1348 als "obere Mühle von Niederalm" errichtet, lag einst an einem Mühlbach. 1786 wurde die Mühle nach einem verheerenden Hochwasser an den Almkanal verlegt. 2007 wurde das Haus auf Betreiben der ÖVP unter Denkmalschutz gestellt. Der letzte Bauer, Josef Vötterl, lebt seit Jahren im Seniorenheim in Niederalm.

Neubau von Wohnungen

Im Juni 2011 kaufte die Gemeinde Anif das 7 000 Quadratmeter große Grundstück und will darauf etwa 30 Wohnungen bauen. Pro Quadratmeter zahlte die Gemeinde 180 Euro, in Summe 1,2 Mill. Euro. Die Salzburg Wohnbau errichtete auf dem Areal vier Häuser mit insgesamt 30 Miete- und Mietkaufwohnungen sowie sechs Reihenhäuser errichten. Die Baukosten betrugen rund 3,5 Millionen Euro, der Spatenstich erfolgte im Frühjahr 2014, die Fertigstellung Ende 2015. Den Architektenwettbewerb gewann das Salzburger Architekturbüro Schwarzenbacher. Die Gebäude werden in umweltfreundlicher Niedrigenergiebauweise mit Wärmepumpe und Photovoltaikanlage errichtet.

Lage

Fährt man von Anif kommend auf der Salzburger Straße Richtung Hallein, so kam dieses als zweites Gebäude nach der Raiffeisenkasse Niederalm am rechten Fahrbahnrand.

Quellen

  • Bezirksblatt Flachgau Süd, 8. Juni 2011 sowie 9. Oktober 2013