Stiftsbibliothek St. Peter: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 16. September 2022, 15:40 Uhr
Die Stiftsbibliothek der Benediktiner-Erzabtei St. Peter ist die älteste Bibliothek Österreichs und befindet sich in der Erzabtei St. Peter in der Stadt Salzburg.
Allgemeines
Das kostbarste Buch, das sich unter den rund 800 Handschriften der Bibliothek befindet, ist das Verbrüderungsbuch, das 784 von Bischof Virgil angelegt wurde.
Im Laufe der Jahrhunderte häuften sich so 100 000 Bände an, wobei Benediktinisches Mönchtum, mittelalterliche Kirchengeschichte, Kunstgeschichte und Salisburgensia die Sammelschwerpunkte bilden. Daneben werden Inkunabeln und Frühdrucke, sowie die Graphiksammlung mit der Andachtsbildchensammlung des P. Gregor Reitlechner und die Landkartensammlung als Sonderbestände geführt.
Abt Beda Seeauer ließ die Zellenbibliothek 1768 im Rokokostil umbauen. Die letzte Restaurierung fand 1999. Der Zutritt ist nur mit spezieller Erlaubnis und nach Vereinbarung begehbar. P. Pirmin Lindner (* 1848 in Innsbruck; † 1912 in der Stadt Salzburg) war von 1901 bis zu seinem Tod Bibliothekar von St. Peter und einer der bedeutendsten Historiker des Benediktinerordens.
Lage
Die Stiftsbibliothek, das Stifts- und Musikalienarchiv befinden sich über den gemeinsamen Lesesaal im dritten Stock des Klostergebäudes. Der Eingang befindet sich im Mühlenhof (zwischen Kapitelplatz und Friedhof von St. Peter) hinter einer Holztür.
Benutzungszeiten
- Montag bis Donnerstag 08:00 bis 12:00 Uhr, 14:00 bis 17:30 Uhr,
- Freitag 08:00 bis 14:00 Uhr
Siehe auch
- Bibliothekar der Stiftsbibliothek St. Peter, eine Übersicht der Bibliothekare
Weblinks
- www.stift-stpeter.at
- elektronischen Katalog seit 2000 wird an einem elektronischen Katalog gearbeitet,
- eine Liste der Handschriften, erstellt von Dr. Christine Glassner findet Sie unter:
- Initienverzeichnis