Keltisch-römische Passanlage: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Die | + | Die letzten Reste der kleinen Befestigung, die auf einer durch steil abfallende Felsen geschützten Rückfallkuppe liegt, befindet sich auf an einem Altweg, der oberhalb der so genannten Taxenbacher Enge vorbeiführt. Die Reste des spätrömischen Wehrbaues liegen salzachnahe unweit des Hauses Markt 16a der Gemeinde Schwarzach). Der Bau stammt dabei wohl aus spätrömischer Zeit, als die Strukturen des römischen Reiches immer mehr verfielen. Der ursprüngliche Weg, der schon vor der römischen Eroberung genutzt war, ist später entweder abgerutscht oder lief über eine Brücke zu dem Zangentor. Auch in der Römerzeit wurde dieser Weg als wichtige Verbindugnsstraße genutzt. |
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| + | Bei den durchgeführten Grabungen wurden nicht nur der Wehrbau selbst in seinem Umfang erfasst, damals wurden auch aus früherer Zeit vereinzelt Fundstücke geborgen. Der Schwerpunkt der Besiedelung in diesem Raum liegt in der Latènezeit, es wurden dort auch Spuren von Auseinandersetzungen zwischen [[Kelten]] und [[Römer]]n im Zuge des Alpenfeldzuges 15 v. Chr. gefunden. In diesem Raum wurden insgesamt viele Münzen, aber auch auch viele Speer- und Pfeilspitzen geborgen. | ||
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Version vom 19. November 2021, 18:55 Uhr
Die spätrömische Passanlage liegt an der Grenze von der Marktgemeinde Schwarzach im Pongau zur Marktgemeinde Goldegg.
Geschichte
Die letzten Reste der kleinen Befestigung, die auf einer durch steil abfallende Felsen geschützten Rückfallkuppe liegt, befindet sich auf an einem Altweg, der oberhalb der so genannten Taxenbacher Enge vorbeiführt. Die Reste des spätrömischen Wehrbaues liegen salzachnahe unweit des Hauses Markt 16a der Gemeinde Schwarzach). Der Bau stammt dabei wohl aus spätrömischer Zeit, als die Strukturen des römischen Reiches immer mehr verfielen. Der ursprüngliche Weg, der schon vor der römischen Eroberung genutzt war, ist später entweder abgerutscht oder lief über eine Brücke zu dem Zangentor. Auch in der Römerzeit wurde dieser Weg als wichtige Verbindugnsstraße genutzt.
Bei den durchgeführten Grabungen wurden nicht nur der Wehrbau selbst in seinem Umfang erfasst, damals wurden auch aus früherer Zeit vereinzelt Fundstücke geborgen. Der Schwerpunkt der Besiedelung in diesem Raum liegt in der Latènezeit, es wurden dort auch Spuren von Auseinandersetzungen zwischen Kelten und Römern im Zuge des Alpenfeldzuges 15 v. Chr. gefunden. In diesem Raum wurden insgesamt viele Münzen, aber auch auch viele Speer- und Pfeilspitzen geborgen.
Weblink
Quelle
- Zaisberger, Friederike; Schlegel, Walter: Burgen und Schlösser in Salzburg, 1. Band, Pongau, Pinzgau, Lungau, Birken-Verlag, Wien 1978