Chrysler-Talbot Automobile Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen

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====Chrysler - Talbot - Peugeot====
 
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1979 kam es zur ersten Umbennung von ''Chrylser'' in ''Talbot''. Talbot war eine uralte englisch-französische Autombilmarke<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Talbot Wikipedia Deutschland Talbot]. Die zentrale war weiterhin in Paris, in dessen Umgebung, in Roissy, auch eines der großen Fertigungswerke stand. Doch bereits im Herbst 1980 übernahm Peugeot die Talbot-Organisation.  
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1979 kam es zur ersten Umbennung von ''Chrylser'' in ''Talbot''. Talbot war eine uralte englisch-französische Autombilmarke<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Talbot Wikipedia Deutschland Talbot]<ref>. Die zentrale war weiterhin in Paris, in dessen Umgebung, in Roissy, auch eines der großen Fertigungswerke stand. Doch bereits im Herbst 1980 übernahm Peugeot die Talbot-Organisation.  
  
 
====Das Ende der Firma in Salzburg====
 
====Das Ende der Firma in Salzburg====

Version vom 12. November 2010, 19:51 Uhr

Die Chrysler-Talbot Automobile Salzburg waren eine Automobile-Importeurfirma der ursprünglich französischen Automarke Simca.

Geschichte

Das genaue Gründungsdatum der Importeurfirma ist dem Autor dieses Artikels nicht mehr genau im Gedächtnis. Ab 1976 war Helmut Krackowizer als Public Relations Manager bei Chrysler Corporation, wie die Firma damals hieß, tätig - da bestand sie aber bereits in Salzburg-Parsch an der Fürbergstraße. Das Gebäude, in dem die Österreichzentrale mit Direktion, Werbe-, Marketing-, PR-, Garantie-Abteilung, Kundendienst und Zentralersatzteillager untergebracht war, existiert noch heute.

Erich Holzmann, der heute alljährlich das "Wüderer Gschnas" und ein Adventsingen in der Stadtpfarrkirche St. Andrä organisiert, war damals ebenfalls bei diesem Unternehmen tätig. Generaldirektor war Gerald Gießwein.

Chrysler - Talbot - Peugeot

1979 kam es zur ersten Umbennung von Chrylser in Talbot. Talbot war eine uralte englisch-französische AutombilmarkeReferenzfehler: Für ein <ref>-Tag fehlt ein schließendes </ref>-Tag..

Anekdote

Bei seinem ersten Einsatz bei der "Jänner-Rallye" im Waldviertel musste Fischer bereits vor seinem Start aufgeben: er hatte den Autoschlüssel unauffindbar im Schnee im Fahrerlager verloren und den Ersatzschlüssel zu Hause gelassen.

Typen

Von Salzburg aus wurden unter anderem folgende Typen vertrieben: als Chrysler: ein Chrysler-2-Liter, als Talbot-Simca: Talbot-Simca 1100, Talbot-Simca Citylaster, Talbot-Simca 1510 (verschiedene Ausführungen), Talbot-Simca 1610/2L, Talbot-Simca Horizon (war auch einmal "Auto des Jahres"), als Talbot: Talbot 1510, Talbot Avenger (eigentlich Sunbeam, ein englisches Produkt), Talbot Samba, Talbot Solara (bereits ein gehobener Mittelklassewagen), Talbot Sunbeam und das Flaggschiff Talbot Tagora; als Talbot-Matra waren der Pseudo-Geländewagen Talbot Matra Rancho, sowie die dreisitzigen, niedrigen Sportwagenmodelle Talbot Matra Bagheera und sein Nachfolger Talbot Matra Murena im Programm.

Anekdoten
  • Horizon:

Im Herbst 1977 wurde der Autor dieses Artikels nach Paris-Roissy mit dem Nachtzug Sonntagabend geschickt, um Montagvormittag einen Horizon Automatic für Hans Patleich bei der Krone Wien abzuholen, der als Juror für die Autowahl "Auto des Jahres" in Österreich fungierte. Der Autor übernahm gegen Montagmittag das Fahrzeug in Roissy, schaltete den damals noch selten in Automobilen vorhanden Tempomat auf 100 km/h ein und fuhr, nur von kurzen Pausen unterbrochen, nach Salzburg. Am Walserberg, damals ja noch Grenze mit Verzollung, wurde der Wagen gegen 23 Uhr noch verzollt (mit einer Stablampe leuchtete man in den Motorraum, um Fahrgestell- und Motornummer vergleichen zu können). Da es sich um ein Auto mit französischem Kennzeichen handelte, mussten besondere Verzollungspapiere ausgestellt werden. Gegen ein Uhr Früh Dienstag war der Autor dann zu Hause.

Um 6 Uhr Früh stand er wieder auf, um in den Dienst zu gehen - noch im Hotel Kasererbräu als Rezeptionist. Da er spät dran war, parkte er direkt vor dem Hotel in der Kaigasse, die bekanntlich eine Einbahnstraße war und ist. Doch nach dem morgendlichen Stress wollte er das Auto auf den Parkplatz des Hotels, in der Herrengasse, parken. Dazu schob er gegen die Einbahn ca. 20 Meter zurück. Just in diesem Augenblick kamen zwei Polizisten vorbei, hielten mich auf und versuchten auf Französisch (Kennzeichen!) mir mein Fehlverhalten zu erkennen. Ich gab mich als Salzburger und des Deutschem mächtig zu erkennen, was zur Folge hatte, dass einem der beiden Polizisten auffiel, dass ich als österreichischer Staatsbürger mit einem französischen Kennzeichen unterwegs war. Ohne eine besondere Genehmigung des Finanzministeriums war das aber verboten! Nun debattierten wir über mehrere Vergehen - der Führerschein war im Hotel geblieben. Nach mehreren Minuten der Diskussion - die Rezeption war verweist - einigte man sich ob der "Wichtigkeit" des Autos auf einen Verweis.

  • Horizon Teil 2

Tage später sollte ich das Auto eben nach Wien bringen und fuhr dazu um drei Uhr Früh von Salzburg los. Der Redakteur wünschte das Fahrzeug gewaschen und getankt vor sieben Uhr zu Hause vor der Haustüre. Auf Höhe der Raststation oberhalb des Mondsees plötzlich ein Schlag bei 130 km/h, der das Fahrzeug auf etwa 70 km/h ruckartig bremste und mich in die Sicherheitsgurte fallen ließ. Sekunden später ein zweiter Schlag und fast totaler Stillstand. Gerade noch gelang es mir, den Horizon fast auf den Pannenstreifen zu lenken, aber eben nur fast, dann stand das Fahrzeug. Unverrückbar mit fast zwei Tonnen, nicht mehr zum Starten.

Eine zufällig vorbei kommende Gendarmerie-Streife, es war kurz nach vier Uhr früh, hielt an und machte mich darauf aufmerksam, dass das Parken auf der Autobahn verboten sei. Ich forderte sie auf, mir beim Wegschieben behilflich zu sein. Das waren sie auch, nur - der Horizon ließ sich keinen Zentimeter schieben! Nach einer neuerlichen Aufforderung, sofort die Fahrbahn zu räumen, fuhren sie weiter, während ich auf den Abschleppwagen wartete. Der kam aber nicht! Oder erst sehr spät - denn er war fälschlicherweise auf der Gegenfahrbahn unterwegs und musste erst wieder umdrehen.

Der Grund für die Motorblockade war ein falsch konstruiertes Getriebe bei dieser Automatikvariante. Durch eine falsche Aufhängung wurden nicht alle Teile von der Schmierung erfasst und so liefen Teile vom Getriebe trocken und blockierten. Nach einer Abkühlungsphase ließ sich der Horizon auch wieder starten und ganz auf den Pannenstreifen fahren.

Quelle

  • Peter Krackowizer, der von 1979 bis 1981 als Assistent in der Public-Relations-Abteilung arbeitete

Fußnoten