Schulgang-Sgraffito: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Schulgang - Sgraffito''' ist ein [[Zeichen an Hauswänden|Wandbild]] im [[Salzburg]]er Stadtteil [[Maxglan]].
 
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Das Bild in Sgraffito-Technik, einer Technik, die schon seit der [[Renaissance]] verwendet wird, ist ein [[1962]] entstandenes Werk der Künstlerin [[Rosita Magnus]].
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Das Werk wurde [[1962]] von der Salzburger Künstlerin [[Rosita Magnus]] geschaffen. , die es in Sgraffito-Technik, einer Technik, die schon seit der [[Renaissance]] verwendet wird, ist  
  
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== Beschreibung ==
Das vier mal acht Meter große Sgrafitto befindet sich in der [[Sonderschule Aiglhof]] sich anschließenden Innenhof, wenn man die Schule durch den Haupteingang betritt. Das Bild ist in Ocker, Braun und Grün gehalten. Die verschiedenen Bildelement, die Kinder, Mütter, Bäume und Vögel darstellen, streben auf eine Spitze zu, in der ein Kind dargestellt ist, das Schalen mit Obst hält. In den Bäumen kann man verschiedene Situationen aus dem Schulalltag erkennen (Tintenfass, Heft, Rechnungen, Noten und Buchstaben).
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Das Sgrafitto befindet sich in der [[Böhm-Ermolli-Straße]] an der östlichen Außenwand der [[Sonderschule Aiglhof]] (Innenhof). Es erstreckt sich über zwei Geschosse und ist etwa vier mal acht Meter groß. Das Bild ist in den Farben Rotbraun, Grün und Weiß gehalten.
  
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== Bildnerische Darstellung ==
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Das Bildnis zeigt Kinder auf dem Bildungsweg der Volksschule. Die Szenerie zeigt 13 Kinder, zwei Mütter und eine Lehrerin, die entlang einem Weg angeordnet sind, der schräg von links unten nach rechts oben, in zwei (Bild-)Abschnitte gegliedert, aufsteigt, wobei sich die Szenerie perspektivisch mit zunehmender Entfernung verkleinert. Die einzelnen Lehr- und Lernziele der Volksschule sind durch Bäume symbolisiert.
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Im ersten Bildabschnitt im Erdgeschoss zu sehen ist rechts eine Mutter, die ihren Jungen vor sich antreibt. Rechts eine zweite Mutter, die ihre Tochter an der Hand führt und ein weiteres Mädchen an der Hand hält. Dazwischen steht ein Baum mit Buchstaben des "ABC". Darüber, auf dem schräg verlaufenden Weg, befinden sich zwei Schulkinder. Das eine Mädchen wendet sich einem Baum mit einem Tintenfass und einem Griffel zum Schreiben, das andere Mädchen einem Baum mit einem Heft oder Buch zum Lesen zu. Darüber befinden sich zwei weitere Schulkinder. Der eine Knabe wendet sich einem Baum mit Zahlen, dem "1 x 1", der andere Knabe - einen Notenschlüssel in der Hand haltend - einem Baum mit einem Notenblatt der Musik zu.
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Im zweiten Bildabschnitt im ersten Stock zu sehen ist rechts eine Lehrerin, die drei Schulkindern den weiteren Weg weist. Ein Junge wendet sich den blühenden Pflanzen zu. Ein Mädchen greift nach einer Sonnenblume oder Rose. Ein zweites Mädchen, links, wendet sich einem Baum zu, in dem drei Vögel sitzen. Darüber, auf dem schräg verlaufenden Weg, schreiten ein Mädchen und ein Junge weiter empor, während sich vier Schwalben nach links entfernen. Am Ende des Weges angelangt, in einem Kreis hervorgehoben, zu sehen ist ein Mädchen, das als Sinnbild für die Belohnungen nach der Schule, stolz eine Schale mit Brot und eine Schale mit Obst präsentiert.
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== Quelle ==
 
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* Bildnerische Beschreibung von Mag. [[Thomas Schmiedbauer]]
  
 
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]

Version vom 16. Mai 2020, 13:58 Uhr

Karte

Das Schulgang - Sgraffito ist ein Wandbild im Salzburger Stadtteil Maxglan.

Geschichte

Das Werk wurde 1962 von der Salzburger Künstlerin Rosita Magnus geschaffen. , die es in Sgraffito-Technik, einer Technik, die schon seit der Renaissance verwendet wird, ist

Beschreibung

Das Sgrafitto befindet sich in der Böhm-Ermolli-Straße an der östlichen Außenwand der Sonderschule Aiglhof (Innenhof). Es erstreckt sich über zwei Geschosse und ist etwa vier mal acht Meter groß. Das Bild ist in den Farben Rotbraun, Grün und Weiß gehalten.

Bildnerische Darstellung

Das Bildnis zeigt Kinder auf dem Bildungsweg der Volksschule. Die Szenerie zeigt 13 Kinder, zwei Mütter und eine Lehrerin, die entlang einem Weg angeordnet sind, der schräg von links unten nach rechts oben, in zwei (Bild-)Abschnitte gegliedert, aufsteigt, wobei sich die Szenerie perspektivisch mit zunehmender Entfernung verkleinert. Die einzelnen Lehr- und Lernziele der Volksschule sind durch Bäume symbolisiert.

Im ersten Bildabschnitt im Erdgeschoss zu sehen ist rechts eine Mutter, die ihren Jungen vor sich antreibt. Rechts eine zweite Mutter, die ihre Tochter an der Hand führt und ein weiteres Mädchen an der Hand hält. Dazwischen steht ein Baum mit Buchstaben des "ABC". Darüber, auf dem schräg verlaufenden Weg, befinden sich zwei Schulkinder. Das eine Mädchen wendet sich einem Baum mit einem Tintenfass und einem Griffel zum Schreiben, das andere Mädchen einem Baum mit einem Heft oder Buch zum Lesen zu. Darüber befinden sich zwei weitere Schulkinder. Der eine Knabe wendet sich einem Baum mit Zahlen, dem "1 x 1", der andere Knabe - einen Notenschlüssel in der Hand haltend - einem Baum mit einem Notenblatt der Musik zu.

Im zweiten Bildabschnitt im ersten Stock zu sehen ist rechts eine Lehrerin, die drei Schulkindern den weiteren Weg weist. Ein Junge wendet sich den blühenden Pflanzen zu. Ein Mädchen greift nach einer Sonnenblume oder Rose. Ein zweites Mädchen, links, wendet sich einem Baum zu, in dem drei Vögel sitzen. Darüber, auf dem schräg verlaufenden Weg, schreiten ein Mädchen und ein Junge weiter empor, während sich vier Schwalben nach links entfernen. Am Ende des Weges angelangt, in einem Kreis hervorgehoben, zu sehen ist ein Mädchen, das als Sinnbild für die Belohnungen nach der Schule, stolz eine Schale mit Brot und eine Schale mit Obst präsentiert.

Quelle