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Version vom 6. Februar 2020, 15:12 Uhr
Mit seinen spärlich kreideweiß beschuppten Flügeln und den dunklen Adern ist der Baumweißling unverwechselbar.
Allgemeines
Ähnlich ist diesem Weißling nur der Schwarze Apollo, der aber zusätzlich schwarze Flecken auf den Flügeln besitzt. Die Raupe des Baumweißlings lebt an verschiedenen Laubbäumen und konnte früher bei Massenvermehrung gelegentlich an Obstbäumen schädlich werden. Eine solche Massenvermehrung beschreibt vermutlich auch Theodor Storm in seiner Novelle "Der Schimmelreiter", wenn er als Vorboten des nahenden Unglücks von "wie ein Schnee, ein groß Geschmeiß" und von "Blutregen" schreibt. Die Falter des Baumweißlings geben nach dem Schlüpfen aus der Puppe nämlich einen Tropen blutroten Harns ab, bevor sie wegfliegen.
Quellen
Weblinks
Bildergalerie
Baumweißling auf einer Wiese am Kleinsonnberg in Taxenbach
Baumweißling auf Alpen-Milchlattich, am Weg vom Griesergraben auf die Moosalm