Hinterseer Palmeselritt: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 11. Juli 2019, 12:23 Uhr
Der Hinterseer Palmeselritt ist ein Brauchtum der katholischen Kirche in der Flachgauer Gemeinde Hintersee.
Geschichte
Der Hinterseer Palmeselritt bestand schon seit langem, als der letzte regierende Fürsterzbischof Hieronymus Graf Colloredo diesen Brauch im Sinne der Aufklärung abschaffte. Monsignore Franz Krispler belebte diesen Brauch in Hintersee im Jahre 1980 neu.
Verlauf
Es handelt sich bei diesem Brauch um eine Nachstellung des Einzug Jesu in die Stadt Jerusalem. Der älteste Ministrant reitet als Araber verkleidet auf einem Esel vom Feuerwehrhaus, wo die Palmbuschen gesegnet werden, begleitet von der Trachtenmusikkapelle und den Gläubigen zur Kirche, wo der Gottesdienst gefeiert wird. Zuvor muss aber immer noch der Esel vom Jodlbauern, der unweit vom Feuerwehrhaus steht, abgeholt werden. Das ist Aufgabe der Kinder mit ihren Palmbuschen, die den Pfarrer auf diesem Weg begleiten.
Quellen
- Pfarre Faistenau-Pfarre Hintersee
- Salzburgwiki-Artikel Hintersee