Erentrudisalmkapelle: Unterschied zwischen den Versionen
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Das turmartige Südwesteck des ehemaligen Bauernhauses bildet mit seinem steinsichtigen Mauerwerk und dem Spitzbogenportal einen deutlichen Akzent am Bauwerk. Im Zuge der Gesamtsanierung des Baus 1981 wurde der Trakt gegen Nordwesten verlängert und ein hauseigener Eingang gebaut. | Das turmartige Südwesteck des ehemaligen Bauernhauses bildet mit seinem steinsichtigen Mauerwerk und dem Spitzbogenportal einen deutlichen Akzent am Bauwerk. Im Zuge der Gesamtsanierung des Baus 1981 wurde der Trakt gegen Nordwesten verlängert und ein hauseigener Eingang gebaut. | ||
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| + | Den Innenraum mit einer flachen Holzdecke betritt man von Süden her. von Süden. Der Mittelgang führt, zwischen zwei Gestühlblöcken mit hölzerner Täfelung, zum blau-gold gefassten Altar. Das Mittelbild, das ursprünglich nicht Teil des Altars war, zeigt die die [[Erentrudis|Hl. Erentrudis]] und stammt aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Seitliche Darstellungen zeigen den Hl. Benedikt und die Hl. Scholastika. Holzträger tragen die schmale Empore mit einer flachen Holzbrüstung, die vertiefte Rundbogenfelder aufweist. Im linken Fenster ist die Hl. Regintrudis mit dem Doppelwappen Rechlin von Meldegg und Guttenberg dargestellt. Diese Scheibe ist signiert mit P.(aul) L.(ütz) und mit 1926 datiert. Die Glasmalerei rechts zeigt die Hl. Erentrudis mit dem Doppelwappen [[Stift Nonnberg|Nonnberg]] und der Äbtissin [[Virgilia Lütz |Maria Virgilia Lütz]]. Sie ist mit Paul Lütz, Konstanz, 1926 bezeichnet. | ||
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Version vom 16. Mai 2019, 11:00 Uhr
Die Erentrudisalmkapelle ist eine Kapelle in der Flachgauer Gemeinde Elsbethen.
Chronik
Die Kapelle bildet das südwestliche Eck der Erentrudisalm. In diesen Teil des ehemaligen Bauernhauses baute Baumeister Martin Knoll ein Kapellenraum ein. Das Alter des Altars ist unbekannt. Am 19. Mai 1926 bestätigte Herr Adelhart aus Hallein den Empfang eines Altars aus dem Sacellum zur Renovierung für die Ernentrudisalm Kapelle. Der Tabernakel entstand im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts. Der Volksaltar wurde im Jahr 1981 erbaut, die Wappenkartuschen im Jahr 1925 angefertigt.
Beschreibung
Das turmartige Südwesteck des ehemaligen Bauernhauses bildet mit seinem steinsichtigen Mauerwerk und dem Spitzbogenportal einen deutlichen Akzent am Bauwerk. Im Zuge der Gesamtsanierung des Baus 1981 wurde der Trakt gegen Nordwesten verlängert und ein hauseigener Eingang gebaut.
Den Innenraum mit einer flachen Holzdecke betritt man von Süden her. von Süden. Der Mittelgang führt, zwischen zwei Gestühlblöcken mit hölzerner Täfelung, zum blau-gold gefassten Altar. Das Mittelbild, das ursprünglich nicht Teil des Altars war, zeigt die die Hl. Erentrudis und stammt aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Seitliche Darstellungen zeigen den Hl. Benedikt und die Hl. Scholastika. Holzträger tragen die schmale Empore mit einer flachen Holzbrüstung, die vertiefte Rundbogenfelder aufweist. Im linken Fenster ist die Hl. Regintrudis mit dem Doppelwappen Rechlin von Meldegg und Guttenberg dargestellt. Diese Scheibe ist signiert mit P.(aul) L.(ütz) und mit 1926 datiert. Die Glasmalerei rechts zeigt die Hl. Erentrudis mit dem Doppelwappen Nonnberg und der Äbtissin Maria Virgilia Lütz. Sie ist mit Paul Lütz, Konstanz, 1926 bezeichnet.