Winterfeuer

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Die Organisatoren
Winterfeuer 2012: Übergabe der Spende von Euro 2.000.-- an die Hospiz Bewegung Salzburg im Tageshospiz Kleingmainerhof in der Stadt Salzburg-Morzg (v. l.): Anita Seelenbacher (Winterfeuer), Mag. Christof S. Eisl (Geschäftsführer Hospiz Bewegung Salzburg), Magdalena Seelenbacher (Winterfeuer), Barbara Ohrlinger (Hospiz Bewegung Salzburg) und Robert Enhuber (Winterfeuer)
Winterfeuer 2012

Winterfeuer war eine einmalige karitativ-kreative Adventveranstaltung 2012 in der Vorweihnachtszeit.

Veranstaltungsort

Ort der Veranstaltung ist die Tischlerei Erich Seelenbacher am Fuße des Untersberges in Sankt Leonhard (Grödig).

Wie alles anfing

Angefangen hatte alles vor einigen Jahren, als die Tochter des Tischlermeisters, Magdalena, als gelernte Floristin und Gärtnerin zu Hause in der Garage Weihnachtsdekoration zum Verkauf anbot. Magdalena, die schon seit ihrer Kindheit zu Blumen eine Beziehung hat, prägt ihre besondere Liebe zur Dekoration ihrer eigenen Werkstücke. Ihre Mutter Anita wiederum fertigt mit viel Geschick und Geschmack seit Jahren Schmuck aus Halbedelsteinen.

Bald wurde also die Garage als Verkaufsort zu klein und die Tischlerei für beide als Ausstellungsraum zu groß. Da luden die beiden Künstlerinnen einfach befreundete Künstler ein, ihre Objekte mit ihnen gemeinsam in der Tischlerei auszustellen.

Neben den wunderbaren Adventkränzen und –gestecken von Magdalena baumeln eine bunte Vielfalt an farbenprächtigen Pudelhauben an Schnüren quer durch die Tischlerei und bedecken Werkbänke. Sonja Bamberger und Robert Enhuber aus Fürstenbrunn haben erst 2011 mit dem Pudelhauben-Stricken begonnen. Sie strickt und er „pommelt“ und beide, nein, die ganze Familie ist ja mittlerweile an der Produktion beschäftigt, also beide wollen damit auch Gutes tun. 2011 unterstützten sie nämlich mit dem Erlös ihrer Pudelhauben den österreichischen Verein „Harambee“, der in Kenia in Slums lebende Menschen unterstützt.

Tischlermeister Erich stand letztes Jahr und plauderte am wärmenden Lagerfeuer vor der Tischlerei bei Maroni und Glühwein mit Freunden, Bekannten und Besuchern. Das Feuer war der Ort der Kommunikation und so entstand der Name „Winterfeuer“.

Veranstaltung 2012

Am Samstag, den 24. November 2012, war „Winterfeuer“ von 15 bis 19 Uhr wieder als Ort der Begegnung seinen Besuchern offen stehen. Folgende KünstlerInnen hatten ihre Produkte angeboten:

  • Hedi Bamberger - Skulpturen
  • Sonja Bamberger und Robert Enhuber von enros hoods - Pudelhauben
  • Karin Kirchtag - Keramik
  • Kurt Klausriegler - Bildern
  • Made By You - Keramik
  • SchauRaum Salzburg - Geschenkideen
  • Anita Seelenbacher - Schmuck aus Halbedelsteinen
  • Magdalena Seelenbacher - Adventgestecke
  • Edith Weierdinger - Engelbilder
  • Gabriele Wintersteller - Hundekram

Mehr als 200 Besucher wurden bei der Veranstaltung 2012 gezählt, die bei trockenem Wetter und unter einem fast vollen Mond stattfand.

„Winterfeuer“ 2012 spendete € 2.000 für die Hospiz Bewegung Salzburg

2.000 Euro konnte das Team des „Winterfeuers“ 2012 am Freitag, den 7. Dezember 2012, der Hospiz Bewegung Salzburg übergeben. Barbara Ohrlinger, Dipl.-Krankenschwester und Einsatzleiterin im Tageshospiz Kleingmainerhof in der Stadt Salzburg-Morzg und Mag. Christof S. Eisl, Geschäftsführer, nahmen von Magdalena und Anita Seelenbacher sowie Robert Enhuber die Spende entgegen.

Dass das „Medikament Menschlichkeit“ schon viel verändern kann, freut Barbara Ohrlinger besonders. Sie sieht ihre persönliche Erfüllung darin, dass die Menschen, die zu ihnen kommen, durch ihre Bestärkung nochmals Sachen in die Hand nehmen und persönlich regeln können und somit selbstbestimmt „zu Ende leben“. „Zu Ende leben“, meint Barbara Ohrlinger, sei ihr bevorzugter Ausdruck für die Zeit, die die Menschen im Tageshospiz verbringen können. Und Mag. Eisl ergänzt, dass er positiv überrascht war, als es um die Erweiterung des Tageshospizes durch den „Radauerstadel“ ging. Denn es gab keine politischen Parteigrenzen bei die Unterstützung und Umsetzung dieses Projektes.

In der Nähe des derzeitigen Tageshospizes wurde mit dem Radauerstall in der Buchholzhofstraße ein geeignetes Objekt gefunden, in dem künftig an fünf Tagen in der Woche schwer kranke und sterbende Menschen betreut werden können. Derzeit wird der Stall auf drei Wohnebenen umgebaut. Die Gesamtkosten (Ankauf und Umbau) sind mit 2,4 Mill. Euro veranschlagt. Offen ist noch die Finanzierung von Einrichtung und fachspezifischer Ausstattung, die mit etwa 400.000 Euro veranschlagt ist. Diese Summe soll durch die Bausteinaktion aufgebracht werden, die Winterfeuer unterstützt.

Bildergalerie

Quelle