| − | Geierschlafwand
| + | Die steilen Trogschultern des Hollersbachtales sind vielfach als hohe aber stark gegliederte Felswände ausgebildet, die Seitenbäche im Tal bildeten in diesen Felsen z.T. tiefe Klammen. Bemerkenswert ist oberhalb des Ofner Bodens die Geierschlafplätze unweit des Berggipfels "Geiering". Nichtbrütende und daher in den Hohen Tauern übersommernde Weißkopfgeier aus Kroatien (z.B. von den Inseln Krk und Cres und deren Umgebung) suchen abends gerne traditionelle gemeinsame Schlafplätze auf. Zu den bekanntesten Schlafplätzen in den Tauern zählen das Krummltal als Seitental des Rauriser Tales und das Hollerbacher Tal. Unmittelbar unter den Geierschlafpätzen haben sich stickstoffliebene Flechtenteppiche entwickelt, deren matt-rot bis mattorange Farbe auffällt. Die sehr auffällige Schwefelgelbe Leuchtflechte gedeiht auch im Hollersbachtal am besten regengeschützt an Felsen und Mauern mit hoher Luftfeuchtigkeit. Ihr werden wegen des intensiven Farbtones fluoreszierende Eigenschaften nachgesagt. |
| − | Der [[Pihapper]] ist ein häufig von Bergwanderer begangener Berggipfel oberhalb der Lachalmen und der Rosskaralm. | + | Der Pihapper (2513 m) ist ein häufig von Bergwanderer begangener Berggipfel oberhalb der Lachalmen und der Rosskaralm. Oberhalb der Ottacher Hochalm liegen der Hohe Herd (2824 m) und südlich davon das Geiering Horn. Der Tauernkogel ragt mit 2989 m hoch über die vorgenannten Gipfel auf. Er ist auf markierten Wegen aber nur von der felbertaler Seite her über die St. Pöltener Hütte gut erreichbar. Weißeneck (2843 m), Roter Kogel (2945 m), Rote Säule (2994 m) und Abreder Kogel (2980) sind im Süden des Vorder- und des Hintermooses aufragend alle fast 3000 m hoch, touistisch aber nicht erschlossen. Südwestlich des Kratzenberger Sees liegt der Kratzenbergkogel (3023 m). Bekannt und von der Neuen Fürther Hütte gut erreichbar ist als Bergspitze über 3000 m der Larmkogel ( 3022m) neben der gleichnamigen Scharte, die ins Habachtal hinüber führt. Das durch die Klimaerwärmung zunehmend schwindende Watzfeldkees wird im Süden begrenzt vom Blessach Kogel, im Norden durch den Graukogelm (2834 m), der nach Nordnordost hin als Grat bis zum Wildloseck (2245 m) weiterführt. Nördlich des Scharntales begrenzen Breitkpf (2420 m) und Mahdleitenkogel (2348 m) das Hollersbachtal. |