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Die erste Parkanlage entstand unter [[Franz Josef Waldherr]], der das Gut und das Wildbad [[1727]] kaufte. Unter dem nächsten Besitzer, [[Basil Optatus von Amann]], wurden Badeanlagen und Park erweitert, der Landschaftsraum mit Brücken und Wege ausgestattet und dabei Denkmäler, Altäre, aber auch eine "Einsiedelei" und ein "Grabhügel" errichtet.  
 
Die erste Parkanlage entstand unter [[Franz Josef Waldherr]], der das Gut und das Wildbad [[1727]] kaufte. Unter dem nächsten Besitzer, [[Basil Optatus von Amann]], wurden Badeanlagen und Park erweitert, der Landschaftsraum mit Brücken und Wege ausgestattet und dabei Denkmäler, Altäre, aber auch eine "Einsiedelei" und ein "Grabhügel" errichtet.  
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Um [[1780]] entstand in der Zeit der Aufklärung der englische Landschaftsgarten östlich von Schloss Aigen, der unter dem Domherrn [[Ernst Fürst Schwarzenberg]] [[1804]] deutlich ausgebaut wurde und bald mit seiner Kanzel und anderen Aussichtspunkten, seinen Grotten, Schluchten, Wasserfällen, bewaldeten Hängen mit verschwiegenen Wieseninseln,verschlungenen Wegen und Brücken international Berühmtheit erlangte. Die dortige Bitterquelle galt seit dem Mittelalter als heilkräftig, sodass auch das [[Kuren|Heilbad]] ausgebaut wurde. Der Park mit seinen Wegen, Aussichtspunkten, Grotten und Wasserfälle stellt ein überaus wichtiges Denkmal der Gartenkunst des frühen [[19. Jahrhundert]]s dar.
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Um [[1780]] entstand in der Zeit der Aufklärung der englische Landschaftsgarten östlich von Schloss Aigen, der unter dem Domherrn [[Ernst Fürst Schwarzenberg]] [[1804]] deutlich ausgebaut wurde und bald mit seiner Kanzel und anderen Aussichtspunkten, seinen Grotten, Schluchten, Wasserfällen, bewaldeten Hängen mit verschwiegenen Wieseninseln, verschlungenen Wegen und Brücken international Berühmtheit erlangte. Die dortige Bitterquelle galt seit dem [[Mittelalter]] als heilkräftig, sodass auch das [[Kuren|Heilbad]] ausgebaut wurde. Der Park mit seinen Wegen, Aussichtspunkten, Grotten und Wasserfälle stellt ein überaus wichtiges Denkmal der Gartenkunst des frühen [[19. Jahrhundert]]s dar.
    
[[Sebastian Rosenegger]] war Kunstgärtner und stand ab [[1804]] in den von Fürst Schwarzenberg in Aigen, wo der damals weit bekannte Park sein Arbeitsbereich war.
 
[[Sebastian Rosenegger]] war Kunstgärtner und stand ab [[1804]] in den von Fürst Schwarzenberg in Aigen, wo der damals weit bekannte Park sein Arbeitsbereich war.
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Der Park wurde auch in der Reiseliteratur des späten [[18. Jahrhundert]]s und frühen [[19. Jahrhundert]]s als eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten Salzburgs empfohlen. [[Johann Michael Haydn]] komponierte ein vierstimmiges Lied "An den Hain von Aigen" (Text von [[Friedrich Graf Spaur]]).  
 
Der Park wurde auch in der Reiseliteratur des späten [[18. Jahrhundert]]s und frühen [[19. Jahrhundert]]s als eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten Salzburgs empfohlen. [[Johann Michael Haydn]] komponierte ein vierstimmiges Lied "An den Hain von Aigen" (Text von [[Friedrich Graf Spaur]]).  
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Heute sind noch vielerorts Reste der einstigen Gestaltung sehen: die Untere Grotte (wenig schlüssig heute auch ''Hexenloch'' genannt), die Gilowskyhöhle, eine marmorne Brunneneinfassung aus der Zeit des Heilbades, die Kanzel und die Jägerhöhe und nicht zuletzt die steinerne Schleusenbrücke sowie anderes mehr. In den Jahren 2016-2018 wurden unter ehrenamtlicher Leitung von Dr. Reinhard Medicus Weganlagen und Brücken erneuert und Aussichten wieder freigeschnitten. Auch wurden zahlreiche landschaftsgerechte Wegweiser aufgestellt und 16 historische Schauplätze auf Tafeln von Medicus kurz erläutert. Hngewiesen wird auch darauf, dass der "Fürstin Lori Weg" nördlich des Baquellplatzes nach der Schwester des Aigner Schlossherrn Ernst Fürst Schwarzenberg, Eleonore Fürstin Schwarzenberg (1777 - 1782) benannt.  
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Heute sind noch vielerorts Reste der einstigen Gestaltung sehen: die Untere Grotte (wenig schlüssig heute auch ''Hexenloch'' genannt), die Gilowskyhöhle, eine marmorne Brunneneinfassung aus der Zeit des Heilbades, die Kanzel und die Jägerhöhe und nicht zuletzt die steinerne Schleusenbrücke sowie anderes mehr. In den Jahren 2016 bis 2018 wurden unter ehrenamtlicher Leitung von Dr. [[Reinhard Medicus]] Weganlagen und Brücken erneuert und Aussichten wieder freigeschnitten. Auch wurden zahlreiche landschaftsgerechte Wegweiser aufgestellt und 16 historische Schauplätze auf Tafeln von Medicus kurz erläutert. Hingewiesen wird auch darauf, dass der "Fürstin Lori Weg" nördlich des Badquellplatzes nach der Schwester des Aigner Schlossherrn Ernst Fürst Schwarzenberg, Eleonore Fürstin Schwarzenberg (1777 - 1782) benannt. Etliche historische Grafiken veranschaulichen auf Tafeln die einst bedeutsame Anlage.
Etliche historische Grafiken veranschaulichen auf Tafeln die einst bedeutsame Anlage.
      
==Die 16 "Schau Plätze Aigner Park" ==
 
==Die 16 "Schau Plätze Aigner Park" ==
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1. Der Freundschaftsberg  
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1. Der '''Freundschaftsberg'''
 
Vor 1780 wurde auf dem Rücken des Freundschaftsberges ein Rundweg kunstvoll mit Zierbäumen und Ziersträuchern, etrurischen Vasen, ägyptischen Urnen, chinesischen Türmchen, Obelisken und auch mit einem Altar der Freundschaft ausgestaltet, welcher dem kleinen Berg seinen Namen gab.  
 
Vor 1780 wurde auf dem Rücken des Freundschaftsberges ein Rundweg kunstvoll mit Zierbäumen und Ziersträuchern, etrurischen Vasen, ägyptischen Urnen, chinesischen Türmchen, Obelisken und auch mit einem Altar der Freundschaft ausgestaltet, welcher dem kleinen Berg seinen Namen gab.  
 
   
 
   
2. Der Badquell-Platz mit der einstigen Bitterquelle
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2. Der '''Badquell-Platz mit der einstigen Bitterquelle'''
Schon 1524 und erneut 1787 lobten Druckschriften die Heilkraft der Bitterquelle zu Aigen. Das Quellwasser laugte hier allmählich bittersalzhaltige Gesteine aus. Vor allem im 19. Jahrhundert waren Badekuren mit dem Heilwasser sehr beliebt.  
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Schon [[1524]] und erneut [[1787]] lobten Druckschriften die Heilkraft der Bitterquelle zu Aigen. Das Quellwasser laugte hier allmählich bittersalzhaltige Gesteine aus. Vor allem im 19. Jahrhundert waren Badekuren mit dem Heilwasser sehr beliebt.  
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3. Galerieplatz
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3. '''Galerieplatz'''
Der Platz bietet eine idyllische Aussicht auf den Freundschaftsberg. Eine schmucke Obstbaumallee führte einst vom Schlossgarten über die Wiese zur Bitterquelle. Dahinter war der Blick frei auf Schloss Leopoldskron und die Gebirgskette vom Staufen bis zum Hohen Göll.   
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Der Platz bietet eine idyllische Aussicht auf den Freundschaftsberg. Eine schmucke Obstbaumallee führte einst vom Schlossgarten über die Wiese zur Bitterquelle. Dahinter war der Blick frei auf [[Schloss Leopoldskron]] und die Gebirgskette des [[Staufengebirge|Staufengebirges]] bis zum [[Göllstock]].   
 
   
 
   
4. Vier Schlösser Blick
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4. '''Vier-Schlösser-Blick'''
Der Blick geht hier von Schloss Neuhaus (Kühberg) über die Wallfahrtskirche Maria Plain (Plainberg) und das Franziskischlössl (Kapuzinerberg) bis zur Festung Hohensalzburg (Festungsberg). Das nahe Schloss Aigen ist ebenfalls sichtbar.  
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Der Blick geht hier von [[Schloss Neuhaus]] ([[Kühberg (Stadt Salzburg)|Kühberg]]) über die [[Wallfahrtsbasilika Maria Plain]] ([[Plainberg]]) und das [[Franziskischlössl]] ([[Kapuzinerberg]]) bis zur [[Festung Hohensalzburg]] ([[Festungsberg]]). Das nahe Schloss Aigen ist ebenfalls sichtbar.  
 
   
 
   
5. Untere Grotte  
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5. '''Untere Grotte'''
Die natürlich entstandene Höhle wurde wohl erst kurz 1800 künstlich erweitert, mit zwei Säulen geschmückt und mit einem Eisentor verschlossen. Vermutlich war die Höhle aber schon im späten 18. Jahrhundert mit ihrem Wasserfall ein Treffpunkt der Salzburger Illuminaten-Loge Apollo.  
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Die natürlich entstandene Höhle wurde wohl erst kurz nach 1800 künstlich erweitert, mit zwei Säulen geschmückt und mit einem Eisentor verschlossen. Vermutlich war die Höhle aber schon im späten [[18. Jahrhunder]]t mit ihrem Wasserfall ein Treffpunkt der Salzburger Illuminaten-Loge Apollo.  
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6. Schleusenbrücke  
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6. '''Schleusenbrücke'''
 
Bei der gemauerten Brücke konnte der Bach aufgestaut werden. Mit einem künstlichen Wasserschwall zeigte man, wie die Holzarbeiter damals geschlägertes Holz zu Tal brachten. Nördlich der Brücke diente eine Schilfhütte mit einem kleinen Gärtchen als Ruheplatz.  
 
Bei der gemauerten Brücke konnte der Bach aufgestaut werden. Mit einem künstlichen Wasserschwall zeigte man, wie die Holzarbeiter damals geschlägertes Holz zu Tal brachten. Nördlich der Brücke diente eine Schilfhütte mit einem kleinen Gärtchen als Ruheplatz.  
 
 
7. Fürstin Anna Sitz
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7. '''Fürstin Anna Sitz'''
 
Der Sitz erinnert an die aufgeklärte Fürstin Maria Anna Schwarzenberg (1768-1848), eine nahe Verwandte der Aigner Schlossherrn, welcher auch Adalbert Stifter im „Nachsommer“ ein Denkmal setzte. Von hier ist der nahe Wasserfall gut erlebbar.  
 
Der Sitz erinnert an die aufgeklärte Fürstin Maria Anna Schwarzenberg (1768-1848), eine nahe Verwandte der Aigner Schlossherrn, welcher auch Adalbert Stifter im „Nachsommer“ ein Denkmal setzte. Von hier ist der nahe Wasserfall gut erlebbar.  
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8. Felsenplatz
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8. '''Felsenplatz'''
Der große verstürzte Felsblock besteht aus Gosaukonglomerat, einem durch Kalk verfestigten Geröll, das sich bei der alpidischen Gebirgsbildung vor 90 Mio. Jahren (Oberkreide) gebildet hat. Wegen der bunten Geröllteile wird dieser Stein geschnitten und poliert auch als Zierstein verwendet.  
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Der große verstürzte Felsblock besteht aus <nowiki>Gosau</nowiki>[[konglomerat]], einem durch Kalk verfestigten Geröll, das sich bei der alpidischen Gebirgsbildung vor 90 Millionen Jahren (Oberkreide) gebildet hat. Wegen der bunten Geröllteile wird dieser Stein geschnitten und poliert auch als Zierstein verwendet.  
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9. Gilowskyhöhle (Fuchsloch)
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9. '''Gilowskyhöhle''' (Fuchsloch)
Die obere Grotte ist durch Hangrutschungen im Nordosten des Aigner Parks natürlich entstanden. Im Jahr 1787 machte  sie Hofrat Joseph Ernst Gilowsky von Urasowa im Auftrag des Schlossherren Basil von Aman begehbar.
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Die obere Grotte ist durch Hangrutschungen im Nordosten des Aigner Parks natürlich entstanden. Im Jahr [[1787]] machte  sie [[Hofrat]] [[Joseph Ernst Gilowsky von Urasowa]] im Auftrag des Schlossherren [[Basil von Aman]] begehbar.
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10. Jägerebene mit Jägerhöhe
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10. '''Jägerebene mit Jägerhöhe'''
 
Von einem lichten Hain umgeben, befand sich hier einst eine verschwiegene langgestreckte Waldwiese mit einer kleinen „Köhlerhütte“, die das einfache Leben der Waldarbeiter zeigte. Die Jägerhöhe - der höchste Punkt des Parks - gibt den Blick auf ein weites Alpenpanorama frei.  
 
Von einem lichten Hain umgeben, befand sich hier einst eine verschwiegene langgestreckte Waldwiese mit einer kleinen „Köhlerhütte“, die das einfache Leben der Waldarbeiter zeigte. Die Jägerhöhe - der höchste Punkt des Parks - gibt den Blick auf ein weites Alpenpanorama frei.  
 
 
11. Kanzel (Predigtstuhl)
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11. '''Kanzel''' (Predigtstuhl)
Mit dem Blick auf das Aigner Tal und das weite Alpenpanorama vom Watzmann bis zum Tennengebirge predigt die Landschaft hier gleichsam von den Wundern der Schöpfung. Die Kanzel war im 19. Jahrhundert ein sehr beliebtes Bildmotiv von Malern der Romantik.  
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Mit dem Blick auf das Aigner Tal und das weite Alpenpanorama vom [[Watzmann]] bis zum [[Tennengebirge]] predigt die Landschaft hier gleichsam von den Wundern der Schöpfung. Die Kanzel war im 19. Jahrhundert ein sehr beliebtes Bildmotiv von Malern der [[Romantik]].  
 
   
 
   
12. Aussichtsplatz und Schlösschen Belvedere
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12. '''Aussichtsplatz und Schlösschen Belvedere'''
 
Der Belvedereplatz mit seiner kleinen „Alpenhütte“ und dem Schlösschen - in „echtem englischen Stil“ mit einer Aussichtskanzel auf dem Dachboden - waren weitere beliebte Aussichtsorte. Das Schlösschen wurde später zu einem Wohnhaus umgebaut.
 
Der Belvedereplatz mit seiner kleinen „Alpenhütte“ und dem Schlösschen - in „echtem englischen Stil“ mit einer Aussichtskanzel auf dem Dachboden - waren weitere beliebte Aussichtsorte. Das Schlösschen wurde später zu einem Wohnhaus umgebaut.
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13. Einstiges Badhaus und Badgästehaus
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13. Einstiges '''Badhaus und Badgästehaus'''
 
Zuerst befanden sich die Wannenbäder mit dem heilsamen Wasser der Bitterquelle im Nebenstöckl des Schlosses. Vor 1800 übersiedelten sie hierher in das Badhaus. 1830 wurde daneben ein Badgästehaus gebaut. Von beiden Gebäuden sind nur Reste der Fundamente erhalten.
 
Zuerst befanden sich die Wannenbäder mit dem heilsamen Wasser der Bitterquelle im Nebenstöckl des Schlosses. Vor 1800 übersiedelten sie hierher in das Badhaus. 1830 wurde daneben ein Badgästehaus gebaut. Von beiden Gebäuden sind nur Reste der Fundamente erhalten.
 
   
 
   
14. Watzmannblick  
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14. '''Watzmannblick'''
Der Watzmann am Königssee - mit der höchsten Ostalpenwand - beeindruckte im 19. Jhd. nicht nur Maler wie Ludwig Richter und Caspar D. Friedrich sowie Bergsteiger. Weitum bekannt war die Sage des Königs Watze, der zu Fels erstarrte, nachdem er eine Hirtenfamilie durch seine Hunde hatte töten lassen.  
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Der Watzmann am [[Königssee]] - mit der höchsten Ostalpenwand - beeindruckte im 19. Jahrhundert nicht nur Maler wie Ludwig Richter und Caspar D. Friedrich sowie Bergsteiger. Weitum bekannt war die Sage des Königs Watze, der zu Fels erstarrte, nachdem er eine Hirtenfamilie durch seine Hunde hatte töten lassen.  
 
 
15. Brunnenhain und einstiger Neuhausplatz  
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15. '''Brunnenhain und einstiger Neuhausplatz'''
 
Hier befand sich am sanft auslaufenden Gaisbergfuß unweit des murmelnden Mahbaches ein Quellbrunnen inmitten einer blütenreichen Feuchtwiese und daneben ein kleines idyllisches Rindenhaus.  
 
Hier befand sich am sanft auslaufenden Gaisbergfuß unweit des murmelnden Mahbaches ein Quellbrunnen inmitten einer blütenreichen Feuchtwiese und daneben ein kleines idyllisches Rindenhaus.  
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16. Gols Bergl mit dem einstigen Stadtblick
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16. '''Gols Bergl''' mit dem einstigen Stadtblick
Der Hügel wurde nach einem früheren Eigentümer des Berges, dem Domherrn Anton Willibald Wolfegg-Waldsee (1729-1821) auch Wolfegg Bergl genannt.  
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Der Hügel wurde nach einem früheren Eigentümer des Berges, dem [[Domherr]]n [[Anton Willibald Wolfegg-Waldsee]] (* 1729; † 1821) auch Wolfegg Bergl genannt.  
„Gols“ ist ein lateinisches Erbe und stammt von COLLIS = Hügel ab.  
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„Gols“ ist ein lateinisches Erbe und stammt von ''collis'' = Hügel ab.  
 
    
 
    
   
== Weblinks ==
 
== Weblinks ==
 
* [http://www.tmkaigen.com/aigen/AigenNaturFuerDieSeele.htm  Der Naturpark Aigen]
 
* [http://www.tmkaigen.com/aigen/AigenNaturFuerDieSeele.htm  Der Naturpark Aigen]