| Zeile 33: |
Zeile 33: |
| | | | |
| | 5. '''Untere Grotte''' | | 5. '''Untere Grotte''' |
| − | Die natürlich entstandene Höhle wurde wohl erst kurz nach 1800 künstlich erweitert, mit zwei Säulen geschmückt und mit einem Eisentor verschlossen. Vermutlich war die Höhle aber schon im späten [[18. Jahrhunder]]t mit ihrem Wasserfall ein Treffpunkt der Salzburger Illuminaten-Loge Apollo. | + | Die natürlich entstandene Höhle wurde wohl erst kurz nach 1800 künstlich erweitert, mit zwei Säulen geschmückt und mit einem Eisentor verschlossen. Vermutlich war die Höhle aber schon im späten [[18. Jahrhundert]] mit ihrem Wasserfall ein Treffpunkt der Salzburger Illuminaten-Loge Apollo. |
| | | | |
| | 6. '''Schleusenbrücke''' | | 6. '''Schleusenbrücke''' |
| | Bei der gemauerten Brücke konnte der Bach aufgestaut werden. Mit einem künstlichen Wasserschwall zeigte man, wie die Holzarbeiter damals geschlägertes Holz zu Tal brachten. Nördlich der Brücke diente eine Schilfhütte mit einem kleinen Gärtchen als Ruheplatz. | | Bei der gemauerten Brücke konnte der Bach aufgestaut werden. Mit einem künstlichen Wasserschwall zeigte man, wie die Holzarbeiter damals geschlägertes Holz zu Tal brachten. Nördlich der Brücke diente eine Schilfhütte mit einem kleinen Gärtchen als Ruheplatz. |
| − |
| + | |
| | 7. '''Fürstin Anna Sitz''' | | 7. '''Fürstin Anna Sitz''' |
| | Der Sitz erinnert an die aufgeklärte Fürstin Maria Anna Schwarzenberg (1768-1848), eine nahe Verwandte der Aigner Schlossherrn, welcher auch Adalbert Stifter im „Nachsommer“ ein Denkmal setzte. Von hier ist der nahe Wasserfall gut erlebbar. | | Der Sitz erinnert an die aufgeklärte Fürstin Maria Anna Schwarzenberg (1768-1848), eine nahe Verwandte der Aigner Schlossherrn, welcher auch Adalbert Stifter im „Nachsommer“ ein Denkmal setzte. Von hier ist der nahe Wasserfall gut erlebbar. |
| Zeile 61: |
Zeile 61: |
| | 14. '''Watzmannblick''' | | 14. '''Watzmannblick''' |
| | Der Watzmann am [[Königssee]] - mit der höchsten Ostalpenwand - beeindruckte im 19. Jahrhundert nicht nur Maler wie Ludwig Richter und Caspar D. Friedrich sowie Bergsteiger. Weitum bekannt war die Sage des Königs Watze, der zu Fels erstarrte, nachdem er eine Hirtenfamilie durch seine Hunde hatte töten lassen. | | Der Watzmann am [[Königssee]] - mit der höchsten Ostalpenwand - beeindruckte im 19. Jahrhundert nicht nur Maler wie Ludwig Richter und Caspar D. Friedrich sowie Bergsteiger. Weitum bekannt war die Sage des Königs Watze, der zu Fels erstarrte, nachdem er eine Hirtenfamilie durch seine Hunde hatte töten lassen. |
| − |
| + | |
| | 15. '''Brunnenhain und einstiger Neuhausplatz''' | | 15. '''Brunnenhain und einstiger Neuhausplatz''' |
| | Hier befand sich am sanft auslaufenden Gaisbergfuß unweit des murmelnden Mahbaches ein Quellbrunnen inmitten einer blütenreichen Feuchtwiese und daneben ein kleines idyllisches Rindenhaus. | | Hier befand sich am sanft auslaufenden Gaisbergfuß unweit des murmelnden Mahbaches ein Quellbrunnen inmitten einer blütenreichen Feuchtwiese und daneben ein kleines idyllisches Rindenhaus. |