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Von 1527 bis 1535 besuchte Trauttmansdorff die Universitäten Wien, Erzhzm. Österreich unter der Enns, Ingolstadt ([[Herzogtum Bayern]]), [[Padua]], Republik Venedig  und Pavia, Herzogtum Mailand. [[1532]] unternahm er eine Wallfahrt nach Jerusalem (heute Israel) und wurde dort [[Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem|Ritter des Heiligen Grabes]].
 
Von 1527 bis 1535 besuchte Trauttmansdorff die Universitäten Wien, Erzhzm. Österreich unter der Enns, Ingolstadt ([[Herzogtum Bayern]]), [[Padua]], Republik Venedig  und Pavia, Herzogtum Mailand. [[1532]] unternahm er eine Wallfahrt nach Jerusalem (heute Israel) und wurde dort [[Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem|Ritter des Heiligen Grabes]].
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1547 wurde er Kapitelsenior, 1552 Kapitelanwalt und [[1560]] Domdekan. Vor der Übernahme des Dekanats, das die dauernde Anwesenheit in Salzburg verlangte, reiste er im Dienste des [[Erzstift Salzburg|Erzstiftes]] mehrmals nach Rom und vertrat dieses auf [[Reich#Heiliges_R.C3.B6misches_Reich|Reich]]s<nowiki>tagen</nowiki>, beim Bayerischen Kreis, bei den Tagen des Schwäbischen Bundes, beim Kaiser in [[Tschechien#Prag|Prag]]. [[1547]] fungierte er als Gesandter des Domkapitels auf dem Konzil von [[Trentino|Trient]], als dort die Privilegien der deutschen Domstifte beschnitten werden sollten. In Salzburg war Trauttmansdorff Mitglied des [[Hofrat]]es und des Geheimen Rates.
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1547 wurde er Kapitelsenior, 1552 Kapitelanwalt und [[1560]] Domdekan. Vor der Übernahme des Dekanats, das die dauernde Anwesenheit in Salzburg verlangte, reiste er im Dienste des [[Erzstift Salzburg|Erzstiftes]] mehrmals nach Rom und vertrat dieses auf [[Reich#Heiliges_R.C3.B6misches_Reich|Reich]]s<nowiki>tagen</nowiki>, beim Bayerischen Kreis, bei den Tagen des Schwäbischen Bundes, beim Kaiser in [[Tschechien#Prag|Prag]]. [[1547]] fungierte er als Gesandter des Domkapitels auf dem Konzil von [[Trentino|Trient]], als dort die Privilegien der deutschen Domstifte beschnitten werden sollten. In Salzburg war Trauttmansdorff Mitglied des [[Hofrat]]es und des [[Erklärungen_früherer_Bezeichnungen_und_Ausdrücke#G|Geheimen Rat]]es.
    
Zwar musste ein Domherr unverheiratet sein, doch war es nicht ungewöhnlich, dass Trauttmansdorff Familienvater war. Er hatte zwei Söhne, Georg und David Kirchberger, von deren Mutter nichts bekannt ist. Trauttmansdorff sorgte gut für seine Kinder: Beide Söhne studierten und erlangten das Doktorat, der ältere, Dr. jur. Georg Kirchberger, wurde als Sekretär des Domkapitels angestellt; eine Tochter Trauttmansdorffs heiratete den Amtmann des Domkapitels in Ottakring bei Wien, Pechacker.
 
Zwar musste ein Domherr unverheiratet sein, doch war es nicht ungewöhnlich, dass Trauttmansdorff Familienvater war. Er hatte zwei Söhne, Georg und David Kirchberger, von deren Mutter nichts bekannt ist. Trauttmansdorff sorgte gut für seine Kinder: Beide Söhne studierten und erlangten das Doktorat, der ältere, Dr. jur. Georg Kirchberger, wurde als Sekretär des Domkapitels angestellt; eine Tochter Trauttmansdorffs heiratete den Amtmann des Domkapitels in Ottakring bei Wien, Pechacker.

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