| − | [[Datei:Salzburg Dom St. Virgil & Rupert Innen Hochaltar & Vierungsorgeln.jpg|thumb|Rekonstruktionen 1991: Prinzipal-Chor mit „Hoforgel“ (rechts) und „Heilig-Geist-Orgel“ (links)]] | + | [[File:Salzburg Dom St. Virgil & Rupert Innen Langhaus Ost 12.jpg|thumb|Rekonstruktionen 1991: Prinzipal-Chor mit „Hoforgel“ (rechts) und „Heilig-Geist-Orgel“ (links)]] |
| | Für den [[1628]] eingeweihten [[Salzburger Dom]] schuf [[Orgelmacher]] [[Leopold Rotenburger]] drei Instrumente, nämlich Orgeln für die zwei vordersten Emporen unter der Kuppel und ein Regal für das Presbyterium.<ref>Heribert Metzger: ''Die Orgeln im Dom zu Salzburg'', Salzburg 2011, S. 7.</ref> [[1643]] baute er zwei weitere Orgeln für die Trompeteremporen in der Vierung. Damit war eine einzigartige Möglichkeit geschaffen worden, polyphone barocke Kirchenmusik zum Erklingen zu bringen: an Hochfesten konnte in fünf Gruppen musiziert werden, im Presbyterium und auf den vier Emporen.<br/>Wie die Musiker im 18. Jahrhundert verteilt waren, beschrieb [[Leopold Mozart]] 1757 ausführlich.<ref>Leopold Mozart: ''Nachricht von dem gegenwärtigen Zustande der Musik Sr. Hochfürstlichen Gnaden des Erzbischoffs zu Salzburg im Jahr 1757''. In: ''Historisch-Kritische Beyträge zur Aufnahme der Musik'', hg. von Friedrich Wilhelm Marpurg, Bd. 3, St. 3 (1757), [183]–198. Zitiert nach: Gerhard Walterskirchen: ''Die Kirchenmusikpraxis der Mozart-Zeit am Dom zu Salzburg''. In: ''Die Vierungsorgeln im Dom zu Salzburg, Wiederherstellung 1991'', hg. vom Domkapitel Salzburg, o.p.</ref> | | Für den [[1628]] eingeweihten [[Salzburger Dom]] schuf [[Orgelmacher]] [[Leopold Rotenburger]] drei Instrumente, nämlich Orgeln für die zwei vordersten Emporen unter der Kuppel und ein Regal für das Presbyterium.<ref>Heribert Metzger: ''Die Orgeln im Dom zu Salzburg'', Salzburg 2011, S. 7.</ref> [[1643]] baute er zwei weitere Orgeln für die Trompeteremporen in der Vierung. Damit war eine einzigartige Möglichkeit geschaffen worden, polyphone barocke Kirchenmusik zum Erklingen zu bringen: an Hochfesten konnte in fünf Gruppen musiziert werden, im Presbyterium und auf den vier Emporen.<br/>Wie die Musiker im 18. Jahrhundert verteilt waren, beschrieb [[Leopold Mozart]] 1757 ausführlich.<ref>Leopold Mozart: ''Nachricht von dem gegenwärtigen Zustande der Musik Sr. Hochfürstlichen Gnaden des Erzbischoffs zu Salzburg im Jahr 1757''. In: ''Historisch-Kritische Beyträge zur Aufnahme der Musik'', hg. von Friedrich Wilhelm Marpurg, Bd. 3, St. 3 (1757), [183]–198. Zitiert nach: Gerhard Walterskirchen: ''Die Kirchenmusikpraxis der Mozart-Zeit am Dom zu Salzburg''. In: ''Die Vierungsorgeln im Dom zu Salzburg, Wiederherstellung 1991'', hg. vom Domkapitel Salzburg, o.p.</ref> |