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Da der Untersberg in einem Naturschutzgebiet  [[Landschaftsschutzverordnung Untersberg, 1981]] liegt, gelten für Eingriffe im Landschaftsbild besondere Bestimmungen. Die Beachtung des Naturschutzes sollte überdies nach der auch im Bundesland Salzburg rechtsgültigen und völkerrechtlich verbindlichen [[Alpenkonvention]]  erfolgen. Teile des Waldes sind im Besitz von [[Friedrich Mayr-Melnhof]]. Aufgrund von starken Stürmen und den daraus sich ergebenden Waldschäden im Jänner 2007 müssen aus diesem Waldgebiet größere Mengen Bruchholz abtransportiert werden.  
 
Da der Untersberg in einem Naturschutzgebiet  [[Landschaftsschutzverordnung Untersberg, 1981]] liegt, gelten für Eingriffe im Landschaftsbild besondere Bestimmungen. Die Beachtung des Naturschutzes sollte überdies nach der auch im Bundesland Salzburg rechtsgültigen und völkerrechtlich verbindlichen [[Alpenkonvention]]  erfolgen. Teile des Waldes sind im Besitz von [[Friedrich Mayr-Melnhof]]. Aufgrund von starken Stürmen und den daraus sich ergebenden Waldschäden im Jänner 2007 müssen aus diesem Waldgebiet größere Mengen Bruchholz abtransportiert werden.  
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Auf einem Stück im Bereich des Großen Brunntals erfolgte die Bringung des Holzes aus dem Sturmschaden auf einer großen Fläche durch Helikopter-Bringung. Einige hundert Meter westlich davon wird derzeit das Holz auf einer großen Fläche in etwa gleicher Höhe (ca. 1100 m) im Bereich des Kühsteins mittels mobiler Seilbahn aufgearbeitet. Wieder einige hundert Meter westlich davon erfolgt nun unterhalb der Klingeralm der Bau einer Forststraße, die in den Medien vielfach als "Forstautobahn" bezeichnet wird. Begründet wird dieser Bau mit einer drohenden Schädlngsplage [[Borkenkäfer, Scolytidae]]. Weshalb allerdings in diesem Fall keine schonende Bringung, etwa durch Helikopter oder mittels mobiler Seilbahn, erfolgt, ist eine offene Frage. Die Forststraße ist seit mehreren Monaten bis zu einer Höhe von ca. 1.000 m befahrbar. in Höhen darüber ist sie noch in Bau. Aber auch entlang der befahrbaren Strecke wurde das Holz weder entrindet noch abtransportiert. Wäre die Borkenkäfergefahr der Grund für den Bau der Forststraße, hätte der mögliche Abtransport des Holzes längst erfolgen müssen. Jetzt ist der Borkenkäfer jahreszeitgemäß längst ausgeflogen.  
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Auf einem Stück im Bereich des Großen Brunntals erfolgte die Bringung des Holzes aus dem Sturmschaden auf einer großen Fläche durch Helikopter-Bringung. Einige hundert Meter westlich davon wird derzeit das Holz auf einer großen Fläche in etwa gleicher Höhe (ca. 1100 m) im Bereich des Kühsteins mittels mobiler Seilbahn aufgearbeitet. Wieder einige hundert Meter westlich davon erfolgt nun unterhalb der Klingeralm der Bau einer Forststraße, die in den Medien vielfach als "Forstautobahn" bezeichnet wird. Begründet wird dieser Bau mit einer drohenden Schädlngsplage ([[Borkenkäfer, Scolytidae]]). Weshalb allerdings in diesem Fall keine schonende Bringung, etwa durch Helikopter oder mittels mobiler Seilbahn, erfolgt, ist eine offene Frage. Die Forststraße ist seit mehreren Monaten bis zu einer Höhe von ca. 1.000 m befahrbar. in Höhen darüber ist sie noch in Bau. Aber auch entlang der befahrbaren Strecke wurde das Holz weder entrindet noch abtransportiert. Wäre die Borkenkäfergefahr der Grund für den Bau der Forststraße, hätte der mögliche Abtransport des Holzes längst erfolgen müssen. Jetzt ist der Borkenkäfer jahreszeitgemäß längst ausgeflogen.  
    
Was den Bau der Forststraße an sich und die Maße des Ausbaus anlangt, so führte beides zu einer kontrovers und öffentlich über die Salzburger medien geführten Diskussion zwischen Vertretern der Naturschutzbehörde, der Forstbehörde und dem Grundeigentümer einerseits sowie einer Gruppe von Landschafts- und Umweltschützern andererseits. Diese Diskussion hält an. An der Forststraße wird weiter gebaut. Für den Bau der Forststraße erfolgen umfangreiche Rodungen.
 
Was den Bau der Forststraße an sich und die Maße des Ausbaus anlangt, so führte beides zu einer kontrovers und öffentlich über die Salzburger medien geführten Diskussion zwischen Vertretern der Naturschutzbehörde, der Forstbehörde und dem Grundeigentümer einerseits sowie einer Gruppe von Landschafts- und Umweltschützern andererseits. Diese Diskussion hält an. An der Forststraße wird weiter gebaut. Für den Bau der Forststraße erfolgen umfangreiche Rodungen.
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