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| − | [[1886]] wechselte die Dult abermals ihren Standort in die Gassen vor dem Linzer Tor, der heutigen [[Franz-Josef-Straße]] und [[Wolf-Dietrich-Straße]]. Es sollte die letzte Dult für einige Zeit sein. Erst fast 30 Jahre später bildete sich ein Ausschuss zur Wiederbelebung der | + | [[1886]] wechselte die Dult abermals ihren Standort in die Gassen vor dem Linzer Tor, der heutigen [[Franz-Josef-Straße]] und [[Wolf-Dietrich-Straße]]. Es sollte die letzte Dult für einige Zeit sein. Erst fast 30 Jahre später bildete sich ein Ausschuss zur Wiederbelebung der Dult, an dessen Spitze der damalige Besitzer des [[Hotel Bristol|Hotels Bristol]], Kommerzialrat Anton Kiener, stand. Ihm ist es zu verdanken, dass die Herbstdult wieder in der [[Altstadt]] stattfand. Am [[6. September]] [[1924]] wurde die erste "neue" Dult feierlich eröffnet. Die Schaubuden und Vergnügungsanlagen waren entlang der [[Hofstallgasse]] untergebracht, die Stände der Gewerbetreibenden waren in der Gewerbe- und Stadthalle sowie in der [[Kleines Festspielhaus|Winterreitschule]] angesiedelt. Damit glich die neue Dult eher einer modernen Messe als dem historischen Vorbild. |
| − | Dult, an dessen Spitze der damalige Besitzer des [[Hotel Bristol|Hotels Bristol]], Kommerzialrat | |
| − | Anton Kiener, stand. Ihm ist es zu verdanken, dass die Herbstdult wieder in der [[Altstadt]] | |
| − | stattfand. Am [[6. September]] [[1924]] wurde die erste "neue" Dult feierlich eröffnet. Die | |
| − | Schaubuden und Vergnügungsanlagen waren entlang der [[Hofstallgasse]] untergebracht, die | |
| − | Stände der Gewerbetreibenden waren in der Gewerbe- und Stadthalle sowie in der [[Kleines Festspielhaus|Winterreitschule]] angesiedelt. Damit glich die neue Dult eher einer modernen Messe als dem historischen Vorbild. | |
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| | Nach wenigen Jahren übersiedelte die Dult in die ''Brodhäuslau'', den heutigen [[Volksgarten]], wo sie auch nach der Unterbrechung während des Zweiten Weltkrieges ab [[1948]] wieder fortgesetzt wurde. Die neuerliche Verlegung [[1957]] in den [[Baron-Schwarz-Park]] in [[Gnigl]] erwies sich aber als Fehler und wurde von der Bevölkerung nicht angenommen. Als [[1967]] einer der Initiatoren verstarb, war das Ende der Dult gekommen. | | Nach wenigen Jahren übersiedelte die Dult in die ''Brodhäuslau'', den heutigen [[Volksgarten]], wo sie auch nach der Unterbrechung während des Zweiten Weltkrieges ab [[1948]] wieder fortgesetzt wurde. Die neuerliche Verlegung [[1957]] in den [[Baron-Schwarz-Park]] in [[Gnigl]] erwies sich aber als Fehler und wurde von der Bevölkerung nicht angenommen. Als [[1967]] einer der Initiatoren verstarb, war das Ende der Dult gekommen. |
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| | Die [[Salzburger Wirtschaft]] gründete daraufhin einen „Verein der Salzburger Dult“. Zwar gelang es diesem noch [[1968]] eine Pfingst- und eine Herbstdult abzuhalten, doch dann kam auch dieser Verein in seinen Bemühungen zum Stillstand. | | Die [[Salzburger Wirtschaft]] gründete daraufhin einen „Verein der Salzburger Dult“. Zwar gelang es diesem noch [[1968]] eine Pfingst- und eine Herbstdult abzuhalten, doch dann kam auch dieser Verein in seinen Bemühungen zum Stillstand. |
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| | + | ==Salzburger Dult neu== |
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| | [[1974]] rief man dann die als heute unter den Namen „Salzburger Dult“ bekannten Jahrmarkt auf dem Gelände des [[Messezentrum Salzburg|Salzburger Ausstellungszentrum]]s in [[Liefering]] ins Leben. Und [[1977]] belebte man die Tradition des ursprünglichen Herbsttermines wieder und veranstaltete einen „Salzburger Rupertikirtag“ um den 24. September. Initiator war Kommerzialrat Erwin Markl, der als Vorstandsmitglied der [[Salzburger Innenstadtgenossenschaft]] alle Widerstände und Vorbehalte ausräumen konnte. Im Gegensatz zur Frühjahrsdult sollte sich der „Rupertikirtag“ in typischer Jahrmarktsweise an das historische Vorbild halten und so den Gegenpol zur modernen Wirtschaftsmesse in Liefering bilden. | | [[1974]] rief man dann die als heute unter den Namen „Salzburger Dult“ bekannten Jahrmarkt auf dem Gelände des [[Messezentrum Salzburg|Salzburger Ausstellungszentrum]]s in [[Liefering]] ins Leben. Und [[1977]] belebte man die Tradition des ursprünglichen Herbsttermines wieder und veranstaltete einen „Salzburger Rupertikirtag“ um den 24. September. Initiator war Kommerzialrat Erwin Markl, der als Vorstandsmitglied der [[Salzburger Innenstadtgenossenschaft]] alle Widerstände und Vorbehalte ausräumen konnte. Im Gegensatz zur Frühjahrsdult sollte sich der „Rupertikirtag“ in typischer Jahrmarktsweise an das historische Vorbild halten und so den Gegenpol zur modernen Wirtschaftsmesse in Liefering bilden. |