Änderungen

Zeile 3: Zeile 3:  
Der [[Alter Markt|Alte Markt]], der [[Residenzplatz]], [[Salzburger Dom#Domplatz|Domplatz]], [[Kapitelplatz]] und [[Mozartplatz]] stehen für fünf Tage im Zeichen von Handwerksmärkten, Festzelten, Ringelspielen, lebendigem Brauchtum aus Stadt und Land, Volksmusik und Pawlatschentheater.
 
Der [[Alter Markt|Alte Markt]], der [[Residenzplatz]], [[Salzburger Dom#Domplatz|Domplatz]], [[Kapitelplatz]] und [[Mozartplatz]] stehen für fünf Tage im Zeichen von Handwerksmärkten, Festzelten, Ringelspielen, lebendigem Brauchtum aus Stadt und Land, Volksmusik und Pawlatschentheater.
   −
==Geschichte==
+
 
 +
 
 
==Geschichte==
 
==Geschichte==
 
Ausgehend von den drei [[Salzburger Dom|Domweihen]], die jeweils am [[24. September]] [[774]] (unter Bischof [[Virgil]]), [[1127]] (unter [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Konrad I.]]) und [[1628]] unter Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] war der ''Rupertitag'' bei der Bevölkerungdarüber hinaus seit alters her auch der Tag, an dem  weltliche Angelegenheiten geregelt wurden. So waren zahlreiche Zinsverpflichtungen der Bauern zu Ruperti fällig. Das brachte mit sich, dass die Bauern und Händler vom Land in die Stadt kamen, ihre Angelegenheiten regelten und gleichzeitig auch ihre Waren in der Stadt zum Verkauf anboten. Aus diesem Marktleben wurde ein Jahrmarkt, der sich aufgrund der Verleihung des Marktrechtes durch Kaiser Otto III. im Jahr [[996]] im Wege des Gewohnheitsrechtes und ohne besondere Verbriefung entwickelte. Der ''Rupertikirtag'' war geboren.
 
Ausgehend von den drei [[Salzburger Dom|Domweihen]], die jeweils am [[24. September]] [[774]] (unter Bischof [[Virgil]]), [[1127]] (unter [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Konrad I.]]) und [[1628]] unter Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] war der ''Rupertitag'' bei der Bevölkerungdarüber hinaus seit alters her auch der Tag, an dem  weltliche Angelegenheiten geregelt wurden. So waren zahlreiche Zinsverpflichtungen der Bauern zu Ruperti fällig. Das brachte mit sich, dass die Bauern und Händler vom Land in die Stadt kamen, ihre Angelegenheiten regelten und gleichzeitig auch ihre Waren in der Stadt zum Verkauf anboten. Aus diesem Marktleben wurde ein Jahrmarkt, der sich aufgrund der Verleihung des Marktrechtes durch Kaiser Otto III. im Jahr [[996]] im Wege des Gewohnheitsrechtes und ohne besondere Verbriefung entwickelte. Der ''Rupertikirtag'' war geboren.