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In der Nacht zum Mittwoch bewältigten die Helfer noch einmal eine komplizierte Passage: den Waschsalon. Dort spritzt kalte Gischt, die Höhlenretter müssen eine Art Wasserfall überwinden. Damit Westhauser in seiner Trage nicht nass wird, hatten Helfer die Stelle mit Planen ausstaffiert - denn wer dort unten bei etwa vier Grad Kälte durchnässt wird, droht zu unterkühlen. Am Mittwochmorgen, den 18. Juni,  gelangte der Trupp mit dem 52-Jährigen vor dem Biwak 1 an. Derzeit befinde er sich in Betreuung zweier Ärzte in einem Lager unterhalb des letzten Biwaks, teilte die Bergwacht mit. Nur noch rund 400 Meter trennen Westhauser dort vom Tageslicht. Am Donnerstag oder Freitag wollen die Helfer mit dem Verletzten den Höhlenausgang erreichen - fast zwei Wochen nach dem Unglück am Pfingstsonntag. Etwa 20 kroatische Höhlenretter entlasteten am Mittwoch das italienische Team, das neben dem österreichischen, bayerischen und schweizer Team im Berg abwechselnd tätig ist.
 
In der Nacht zum Mittwoch bewältigten die Helfer noch einmal eine komplizierte Passage: den Waschsalon. Dort spritzt kalte Gischt, die Höhlenretter müssen eine Art Wasserfall überwinden. Damit Westhauser in seiner Trage nicht nass wird, hatten Helfer die Stelle mit Planen ausstaffiert - denn wer dort unten bei etwa vier Grad Kälte durchnässt wird, droht zu unterkühlen. Am Mittwochmorgen, den 18. Juni,  gelangte der Trupp mit dem 52-Jährigen vor dem Biwak 1 an. Derzeit befinde er sich in Betreuung zweier Ärzte in einem Lager unterhalb des letzten Biwaks, teilte die Bergwacht mit. Nur noch rund 400 Meter trennen Westhauser dort vom Tageslicht. Am Donnerstag oder Freitag wollen die Helfer mit dem Verletzten den Höhlenausgang erreichen - fast zwei Wochen nach dem Unglück am Pfingstsonntag. Etwa 20 kroatische Höhlenretter entlasteten am Mittwoch das italienische Team, das neben dem österreichischen, bayerischen und schweizer Team im Berg abwechselnd tätig ist.
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Der Abschluss der dramatischen Rettungsaktion in der Riesending-Höhle bei Berchtesgaden steht laut Bayerischer Bergwacht gegen 11 Uhr am Donnerstag, den 19. Juni, [[Fronleichnam]], bevor. Nach einer längeren Pause seien die Retter mit Westhauser gegen 05:30 Uhr wieder gestartet. Eine herausfordernde Etappe, ein 180-Meter-Schacht, ist bereits überwunden. Dort musste der Patient, der seit sechs Tagen in einer Trage liegt, frei schwebend hochgezogen werden. Das ging nur mit Muskelkraft, denn eine Seilwinde mit Motor wäre zu gefährlich: Der Patient muss vor Erschütterungen bewahrt werden - die Aktion braucht Fingerspitzengefühl. Retter sollten sich als Gegengewichte herunterlassen, Pendelzug nennt die Bergwacht das. Nach einer Pause ist der Trupp derzeit auf den letzten 100, verwinkelten Metern.
    
== Quellen ==
 
== Quellen ==
* {{Quelle SN|10., 11., 12., 14., 15., 16., 17. und 18. Juni 2014}}
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* {{Quelle SN|10., 11., 12., 14., 15., 16., 17., 18. und 19. Juni 2014}}
    
[[Kategorie:Geografie]]
 
[[Kategorie:Geografie]]

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