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| | Am Mittwochabend, den 11. Juni, hatten zwei höhlenrettungserfahrene Ärzte aus Österreich und ein Italien sowie weitere fünf Einsatzkräfte den Verletzten erreicht und die bereits bei ihm wartenden Retter verstärkt. Damit konnte der am Sonntag von einem Steinschlag getroffene Höhlenforscher erstmals medizinisch genauer untersucht werden. Er wurde auf den Rücktransport auf einer Trage vorbereitet. Einer der beiden Ärzte, die seit Mittwoch bei dem Patienten ausharrten, machte sich am Freitag wieder zurück auf den Weg an die Oberfläche. Als Ablösung für den Italiener stieg ein deutscher Mediziner hinab. | | Am Mittwochabend, den 11. Juni, hatten zwei höhlenrettungserfahrene Ärzte aus Österreich und ein Italien sowie weitere fünf Einsatzkräfte den Verletzten erreicht und die bereits bei ihm wartenden Retter verstärkt. Damit konnte der am Sonntag von einem Steinschlag getroffene Höhlenforscher erstmals medizinisch genauer untersucht werden. Er wurde auf den Rücktransport auf einer Trage vorbereitet. Einer der beiden Ärzte, die seit Mittwoch bei dem Patienten ausharrten, machte sich am Freitag wieder zurück auf den Weg an die Oberfläche. Als Ablösung für den Italiener stieg ein deutscher Mediziner hinab. |
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| − | Am Freitag, den 13. Juni 2014, begann zwischen 17 und 18 Uhr der Transport des Schwerverletzten nach oben. Um 4 Uhr morgens traf die Gruppe aus 14 Höhlenrettern, dem Verletzten Westhauser und einem Arzt aus München vor dem Biwak 5 ein und legte in "Barbarossas Thronsaal" eine längere Ruhepause ein. Am Samstagvormittag hätten italienische Rettungskräfte das Team abgelöst und den Transport fortgesetzt, berichtete ein Sprecher der Bergwacht. Vor ihnen liegt nun die "Lange Gerade", eine Strecke, die zwar nicht leichter, aber "entspannter" zu bewältigen sein soll. Die Strecke führt kilometerweit nahezu waagrecht durch den Berg. An ihrem Ende liegt der Biwak 4 in 920 Metern Tiefe. | + | Am Freitag, den 13. Juni 2014, begann um 17:28 Uhr der Transport des Schwerverletzten nach oben. Um 4 Uhr morgens traf die Gruppe aus 14 Höhlenrettern, dem Verletzten Westhauser und einem Arzt aus München vor dem Biwak 5 ein und legte in "Barbarossas Thronsaal" eine längere Ruhepause ein. Am Samstagvormittag hätten italienische Rettungskräfte das Team abgelöst und den Transport fortgesetzt, berichtete ein Sprecher der Bergwacht. Vor ihnen liegt nun die "Lange Gerade", eine Strecke, die zwar nicht leichter, aber "entspannter" zu bewältigen sein soll. Die Strecke führt kilometerweit nahezu waagrecht durch den Berg. An ihrem Ende liegt der Biwak 4 in 920 Metern Tiefe. |
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| | Bis dorthin reichen auch die Kabel des Höhlentelefons, das die Einsatzkräfte verlegt haben. Das Kommunikationssystem soll es den Rettern ermöglichen, ständig mit allen 60 Einsatzkräften im Berg sowie in der Zentrale in Verbindung zu stehen - denn bislang besteht nur sporadisch Funkkontakt zur Außenwelt. | | Bis dorthin reichen auch die Kabel des Höhlentelefons, das die Einsatzkräfte verlegt haben. Das Kommunikationssystem soll es den Rettern ermöglichen, ständig mit allen 60 Einsatzkräften im Berg sowie in der Zentrale in Verbindung zu stehen - denn bislang besteht nur sporadisch Funkkontakt zur Außenwelt. |
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| | + | Nach jeder Teilstrecke wechselten die Rettungskräfte und der behandelnde Arzt, insgesamt waren am Wochenende 14./15. Juni etwa 100 Retter im Einsatz. |
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| | + | Am Sonntag, den 15. Juni, wurde Biwak 4 erreicht. Ab diesem Lager Nummer 4 ging es in den kommenden Tagen steil nach oben. Denn zum Erreichen des Biwaks 3 musste das Rettungsteam streckenweise entlang einer spiegelglatten Steilwand senkrecht in die Höhe klettern. Um 06:30 Uhr am Montag, den 16. Juni, erreichten die Höhlenretter das Biwak 3 in 700 Metern Tiefe. Der Weg von Biwak 4 zu 3 musste hauptsächlich in der Vertikalen zurück gelegt werden. |
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| | == Quellen == | | == Quellen == |
| − | * {{Quelle SN|10., 11., 12., 14. Juni 2014}} | + | * {{Quelle SN|10., 11., 12., 14., 15. und 16. Juni 2014}} |
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| | [[Kategorie:Geografie]] | | [[Kategorie:Geografie]] |