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Bei der Rettungsaktion sind jeweils Viererteams unterwegs. Diese besetzen die Biwakstationen und richten sie mit Nahrungsmitteln, Wasser, Decken, Wärme-Pads sowie Kochern ein.  
 
Bei der Rettungsaktion sind jeweils Viererteams unterwegs. Diese besetzen die Biwakstationen und richten sie mit Nahrungsmitteln, Wasser, Decken, Wärme-Pads sowie Kochern ein.  
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Die Retter gehen an die Grenze ihrer Belastbarkeit. Die Anstrengungen in diesem 19 Kilometer langen Höhlenlabyrinth sind für Laien kaum vorstellbar. Insgesamt waren Mitte der Woche 20 Höhlenretter inklusive zweier Ärzte im Berg. Sie haben rund vier Kilometer Seilstrecke verlegt, mit Bohrmaschinen Stahlstifte und Bohrhaken in den Fels getrieben. Sorgen bereiten den Rettern auch Unwetter, die Bereiche des Höhlensystems fluten könnten.
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Für zusätzlich Schwierigkeiten sorgen eisige Kälte von lediglich ein bis drei Grad sowie die Risiken durch Wassereinbrüche, die bestimmte Abschnitte der Höhle nach Regenfällen fluten können. Selbst erfahrene Profis bringt das unterirdische Labyrinth an den Rand ihrer seelischen und körperlichen Belastungsfähigkeit. Die Anstrengungen in diesem 19 Kilometer langen Höhlenlabyrinth sind für Laien kaum vorstellbar. Insgesamt waren Mitte der Woche 20 Höhlenretter inklusive zweier Ärzte im Berg. Sie haben rund vier Kilometer Seilstrecke verlegt, mit Bohrmaschinen Stahlstifte und Bohrhaken in den Fels getrieben. Sorgen bereiten den Rettern auch Unwetter, die Bereiche des Höhlensystems fluten könnten.
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=== Die Bergung ===
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Am Mittwochabend, den 11. Juni, hatten zwei höhlenrettungserfahrene Ärzte aus Österreich und ein Italien sowie weitere fünf Einsatzkräfte den Verletzten erreicht und die bereits bei ihm wartenden Retter verstärkt. Damit konnte der am Sonntag von einem Steinschlag getroffene Höhlenforscher erstmals medizinisch genauer untersucht werden. Er wurde auf den Rücktransport auf einer Trage vorbereitet. Einer der beiden Ärzte, die seit Mittwoch bei dem Patienten ausharrten, machte sich am Freitag wieder zurück auf den Weg an die Oberfläche. Als Ablösung für den Italiener stieg ein deutscher Mediziner hinab.
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Am Freitag, den 13. Juni 2014, begann zwischen 17 und 18 Uhr der Transport des Schwerverletzten nach oben.
    
== Quellen ==
 
== Quellen ==
* {{Quelle SN|10., 11., 12. Juni 2014}}
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* {{Quelle SN|10., 11., 12., 14. Juni 2014}}
    
[[Kategorie:Geografie]]
 
[[Kategorie:Geografie]]

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