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Am Sonntag, [[8. Juni]] [[2014]], wurde der erfahrene deutsche 52-jährige Höhlenforscher Johann Westhauser aus Bad Canstatt bei einem Steinschlag in einem Schacht schwer verletzt. Er erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma.  Das Unglück ereignete sich etwa sieben Kilometer vom Höhleneingang entfernt in etwa 940 m Tiefe kurz vor Biwak 5. Von den beiden Begleitern machte sich einer auf, um Hilfe zu organisieren. Er benötigte zum Aufstieg ans Tageslicht zwölf Stunden.  
 
Am Sonntag, [[8. Juni]] [[2014]], wurde der erfahrene deutsche 52-jährige Höhlenforscher Johann Westhauser aus Bad Canstatt bei einem Steinschlag in einem Schacht schwer verletzt. Er erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma.  Das Unglück ereignete sich etwa sieben Kilometer vom Höhleneingang entfernt in etwa 940 m Tiefe kurz vor Biwak 5. Von den beiden Begleitern machte sich einer auf, um Hilfe zu organisieren. Er benötigte zum Aufstieg ans Tageslicht zwölf Stunden.  
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Die erste Rettungsmannschaft stellte eine Transportunfähigkeit des Verletzten fest. Der in die Höhle eingestiegene Arzt [[Wolfgang Farkas]] aus [[Piesendorf]] bereits bei Biwak 2 umdrehen, da er den Strapazen des Abstiegs (die Enge, die Dunkelheit, mentale Probleme, Kriechstrecken) nicht gewachsen war. Erst am Dienstagnachmittag, den 10. Juni, stieg dann der Unfallchirurg Martin Göksu mit einem Team von Schweizer Höhlenrettern in die Höhle ab. Der gebürtige Niederösterreicher arbeitet in einem Spital in [[Bad Reichenhall]] und ist Mitglied der [[Salzburger Höhlenrettung]].  
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Die erste Rettungsmannschaft stellte eine Transportunfähigkeit des Verletzten fest. Der in die Höhle eingestiegene Arzt [[Wolfgang Farkas]] aus [[Piesendorf]] musste bereits bei Biwak 2 umdrehen, da er den Strapazen des Abstiegs (die Enge, die Dunkelheit, mentale Probleme, Kriechstrecken) nicht gewachsen war. Erst am Dienstagnachmittag, den 10. Juni, stieg dann der Unfallchirurg Martin Göksu mit einem Team von Schweizer Höhlenrettern in die Höhle ab. Der gebürtige Niederösterreicher arbeitet in einem Spital in [[Bad Reichenhall]] und ist Mitglied der [[Salzburger Höhlenrettung]].  
    
Ebenfalls am Dienstagnachmittag konnte eine Funkstrecke im Langwellenbereich über einige ''Repeater'' zum Unfallsort in Betrieb genommen werden.  
 
Ebenfalls am Dienstagnachmittag konnte eine Funkstrecke im Langwellenbereich über einige ''Repeater'' zum Unfallsort in Betrieb genommen werden.  
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